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Globale Konjunktur - Juli 2021

Im 1200 Milliarden US-Dollar teuren Infrastrukturprogramm für Strassen, Brücken, Stromnetze & Co. ist Bewegung zu erkennen und die Signale in der US-Wirtschaft stehen auf grün. Erfahren Sie jetzt mehr von BKB-CIO Dr. Sandro Merino.

Am 10.07.2021 in Globale Konjunktur von Dr. Sandro Merino

USA: Infrastrukturprogramm nimmt erste Hürde

Nachdem US-Präsident Joe Biden bereits mit seinem Hilfsprogramm über 1900 Milliarden US-Dollar einen Erfolg verbuchen konnte, ist auch beim geplanten Infrastrukturprogramm Bewegung zu erkennen. So hat sich eine Gruppe von Demokraten und Republikanern auf ein Programm über 1200 Milliarden US-Dollar verständigt. Das Geld soll über den Zeitraum von acht Jahren in Strassen und Brücken, die Breitbandversorgung, Stromnetze etc. fliessen. Das Volumen bleibt zwar erst einmal deutlich hinter den ursprünglichen Ambitionen zurück und muss noch die eine oder andere Hürde überwinden. Die Verständigung ist dennoch als Erfolg zu werten und ein Zeichen, dass beide Parteien die Notwendigkeit der Investitionen erkennen und die USA fit für den Wettbewerb mit China machen wollen. Aktuell stehen die Signale in der US-Wirtschaft auf Grün. Die Einkaufsmanagerindizes sind deutlich über der 50-Punkte-Marke, also expansiv (Abb. 1).

Abb.1: USA - Einkaufsmanagerindizes

Eurozone: Französische Wahlen – Fingerzeig bleibt aus

Entgegen der Erwartungen vieler waren die französischen Regionalwahlen kein Stimmungstest für die 2022 anstehenden Präsidentschaftswahlen der Grande Nation. Es ist Marine Le Pen nicht gelungen, eine der Regionen für sich zu entscheiden. Konservative und Sozialisten bleiben an der Macht. Alle, die für 2022 einen Fingerzeig erwartet haben, dürften enttäuscht sein, lässt doch die geringe Wahlbeteiligung kaum Rückschlüsse auf die Präsidentschaftswahlen zu. Erfreulich ist aus unserer Sicht, dass die Populisten keinen Vorteil aus der Wahlmüdigkeit ziehen konnten. Für Europa bedeutet das ein gewisses Mass an politischer Berechenbarkeit, bei einem gleichzeitig hohen Mass an wirtschaftlicher Stabilität (Stimmungsindikatoren, Abb. 2).

Abb.2: Eurozone - Stimmungsindikatoren

Schweiz: KOF erhöht die Prognose für das BIP

Nachdem die KOF-Konjunkturprognose etwas unter der Konsens-Prognose lag, haben die KOF-Ökonomen ihre Erwartungen nun deutlich nach oben angepasst. Sie rechnen neu mit einem Anstieg des Schweizer BIP um 4 %. Grund für den Optimismus ist der rasche Rückgang der Neuinfektionen im Zusammenhang mit Covid-19 und die Lockerungen von Quarantänemassnahmen in Ländern, die für die Schweiz als wichtige Handelspartner gelten. Zudem rechnen die Prognostiker auch mit einem deutlichen Anstieg der Schweizer Binnennachfrage. Das KOF-Konjunkturbarometer stützt die optimistische Konjunkturprognose für das laufende Jahr, liegt es historisch doch nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau (Abb. 3).

Abb.3: Schweizer Frühindikator und BIP

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Rechtliche Informationen

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Dr. Sandro Merino

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