Geschichte der Basler Kantonalbank

Den Baslerinnen und Baslern eine sichere Geldanlage ermöglichen und das lokale Gewerbe unterstützen: Der Leistungsauftrag der BKB ist heute noch so aktuell wie bei der Gründung 1899.

1899

Die BKB wird im Gasthaus zur Krone gegründet.

Ziel ist es, dem Handwerk und dem Gewerbe günstige Kredite zu verschaffen. Ihr zweiter Auftrag: der Bevölkerung dank einer Staatsgarantie sicheres Sparen ermöglichen.

Gasthaus zur Krone, Sitz der Basler Kantonalbank 1899 - 1903

1900

Die erste Banknote der BKB wird gedruckt.

Zu dieser Zeit gibt der Kanton Basel-Stadt selbst Geld heraus. Erst 1907 übernimmt die neu gegründete Schweizerische Nationalbank diese Aufgabe.

1914

Um die Landesversorgung während des Ersten Weltkriegs sicherzustellen, gründen Bund, Kantone und Gemeinden u. a. die «Genossenschaft schweizerischer Käseexportfirmen».

Sie ist die Basis der heutigen Schweizerischen Käseunion. Die BKB unterstützte das Vorhaben mit 15 Mio. CHF.

1929

Der Börsencrash und die darauffolgende Weltwirtschaftskrise erschüttern die Schweizer Börse wenig.

Die Schweizer Unternehmen finanzieren sich vorwiegend selbst oder über Bankenkredite. Da die BKB kaum Anlagen im Ausland hat, geht die Krise fast spurlos an ihr vorbei.

1938

Die Bank zieht in den Neubau an der Spiegelgasse ein.Innert fünf Stunden verschiebt die BKB das gesamte Inventar:

den Tresorblock mit Millionenwerten, in Blocks von bis zu 1800 Kilogramm getrennt, den Barbestand in Noten, Gold und Silber sowie Wertschriften im Wert von 300 Millionen CHF.

Das Bankgebäude 1938 - 2013 an der Spiegelgasse 2

1939

Während der Kriegsjahre muss die Bank mit wenig Personal auskommen:

Bei der ersten Generalmobilmachung im September rückt ungefähr ein Drittel des gesamten Personals in den Aktivdienst ein.

1967

Die Schweiz führt den ersten Bancomaten ein.

Die BKB zieht bald darauf nach. Sie betreibt heute rund 70 solche Geräte an über 30 Standorten.

1972

Design im Geist der Zeit: Neueröffnung der Schalterhalle an der Aeschenvorstadt.

In den Jahren 1965 bis 1990 eröffnet die BKB zehn weitere Filialen.

1999

Zu ihrem hundertsten Geburtstag lanciert die BKB einen Ideenwettbewerb, um die Stadt lebenswerter zu machen.

Von 971 eingereichten Projekten werden 19 prämiert und umgesetzt, zum Beispiel der Nachtbus.

2000

Die BKB übernimmt die Mehrheit an der Bank Coop (heute Bank Cler).

Damit ist sie schweizweit präsent und breit aufgestellt.

Logo Bank Coop

2006

Das Engagement für die regionale Wirtschaft prägt die BKB seit Anbeginn.

In diesem Jahr führt sie ein neues Förderprogramm namens KMUimpuls ein.

2013

Die BKB bezieht ihren neuen Hauptsitz.

Dieser Schritt markiert einen Wendepunkt. Die Bank baut ihr Geschäftsmodell um und richtet sich strategisch neu aus. Sie positioniert sich in den Folgejahren als tief in Basel verwurzelte Beraterbank.

Die umgebaute BKB-Filiale am Hauptsitz an der Aeschenvorstadt

2017/2018

Die Bank Coop wird zur Bank Cler.

Ihr frischer, origineller Auftritt fällt schweizweit auf, genau wie die Lancierungskampagne zum «Tabuthema» Geld.

Logo Bank Cler

2019

Die BKB eröffnet ihre erste autonome Filiale.

Zwar treffen die Kunden physisch auf keine Mitarbeitenden. Dank digitalen Möglichkeiten wie Videokommunikation werden sie aber dennoch persönlich beraten.

Autonome Filiale

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