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Mit regionalem Klimaschutzprojekt zu Netto-Null

Gemeinsam mit dem Forstbetrieb Frenkentäler engagieren wir uns in einem wegweisenden Waldklimaschutzprojekt. Damit erreichen wir schon heute unser betriebliches Netto-Null-Ziel und leisten einen wichtigen Beitrag zur Waldpflege, Förderung der Biodiversität sowie zum Klimaschutz in der Region.
Am 02.07.2021 in Nachhaltigkeit von Patrick Riedo
Der Klimawandel erfordert ein Umdenken und innovative Lösungen. Und er bietet Chancen für nützliche und sinnvolle Initiativen, wie z.B. das Waldklimaschutzprojekt «Frenkentäler».

In unserem Video erklären wir, wie das geht.

Mit regionalem Klimaschutz zum Netto-Null-Ziel


Die Basler Kantonalbank hat ihre betrieblichen Emissionen in den letzten Jahren deutlich reduziert. Dies in erster Linie durch die energieeffiziente Sanierung ihrer Liegenschaften oder die konsequente Umstellung auf erneuerbare Energien. Schon seit 2018 operieren wir klimaneutral, indem wir die unvermeidbaren CO2-Emissionen mit internationalen Klimaschutzprojekten kompensiert. Als lokal verankerte Bank ist es uns jedoch wichtig, Klimaschutzmassnahmen zu unterstützen, die in der Region Basel Wirkung entfalten. Zudem wollen wir im Betrieb das Netto-Null-Ziel bereits ab 2021 erreichen, um einen aktiven Beitrag gegen den Klimawandel zu leisten. Dies ist möglich, indem wir kontinuierliche Anstrengungen zur Senkung der Restemissionen unternehmen und der nicht vermeidbare CO2-Ausstoss künftig jeweils im Wald gebunden bzw. kompensiert wird.

Neue Zusammenarbeit mit mehrfachem Nutzen

Mit unserer Unterstützung und der Mitwirkung vom Verband der Waldeigentümer beider Basel hat der Forstbetrieb Frenkentäler ein innovatives Konzept erarbeitet, mit dem nicht nur die CO2-Senkenleistung des Waldes erhöht und in Form von CO2-Zertifikaten abgegolten, sondern auch die Waldgesundheit und die Biodiversität gefördert werden. Insofern ist das daraus entstandene Waldklimaschutzprojekt «Frenkentäler» wegweisend.

Ein schönes Beispiel, wie der vom Klimawandel ausgelöste Handlungsdruck verschiedene Akteure zusammenbringt und daraus etwas Positives entsteht.
Ennio Perna, Leiter der Fachstelle Nachhaltigkeit BKB

Für Ennio Perna, Leiter der Fachstelle Nachhaltigkeit bei der BKB, entsteht eine Win-Win-Win-Situation: «Der Forstbetrieb erhält Mittel für die Waldpflege, das Klima wird geschützt bzw. die Biodiversität gefördert und die BKB erreicht heute schon ihr betriebliches Netto-Null-Ziel. Ein schönes Beispiel dafür, wie der vom Klimawandel ausgelöste Handlungsdruck verschiedene Akteure zusammenbringt und daraus etwas Positives entstehen kann».

Ohne Wald kein Klimaschutz

Die Bäume haben die Fähigkeit, Kohlendioxid aus der Luft aufzunehmen und zu speichern. Damit spielt der Wald eine zentrale Rolle im Kampf gegen den Klimawandel. Gleichzeitig leidet er stark unter dessen Folgen, wie Trockenheit oder Hitze. Für die Forstbetriebe stellt deshalb der Erhalt der Waldgesundheit eine grosse Herausforderung dar. Gleichzeitig fehlen durch den Einbruch des Holzpreises die Mittel für die dringend nötige Waldpflege. Der Wald ist in Schwierigkeiten: Er droht zu überaltern und seine Leistungsfähigkeit als CO2-Senke zu verlieren. Mit verheerenden Folgen für unser Klima.

Dem Wald etwas zurückgeben

Mit dem Verkauf der CO2-Zertifikate an die BKB verpflichtet sich der Forstbetrieb Frenkentäler, mit einer CO2-optimierten Waldbewirtschaftung die Speicherleistung des Waldes kontinuierlich zu erhöhen. Dies geschieht primär durch die Jungwaldpflege, die Minderung der Holznutzung sowie die Pflanzung von klimaresistenten Baumarten. Damit wird gewährleistet, dass der Wald stabil wachsen und die schädlichen Treibhausgase weiter binden kann.

Wenn weitere Firmen in die Fussstapfen der BKB treten, kann der Wald ein Rückzugsort bleiben und gleichzeitig seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Simon Czendlik, Co-Betriebsleiter des Forstbetriebes Frenkentäler
Simon Czendlik, Co-Betriebsleiter des Forstbetriebes Frenkentäler ist zuversichtlich: «Wenn wir das Waldklimaschutzprojekt weiter ausbauen und weitere Firmen in der Region motivieren können, in die Fussstapfen der BKB zu treten, kann der Wald trotz Erholungsdruck der Bevölkerung ein Rückzugsort für Flora und Fauna bleiben und gleichzeitig seinen Beitrag zum Klimaschutz auch in Zukunft leisten.»

Patrick Riedo

Leiter Kommunikation

061 266 27 89
investorrelations@bkb.ch

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