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Höherer Gewinn mit starken Ertragstreibern

Die Basler Kantonalbank hat im ersten Halbjahr 2016 in einem anhaltend anspruchsvollen Marktumfeld ein operativ stabiles Ergebnis und einen im Vergleich zum Vorjahr um 4,9 Prozent auf 43,8 Millionen Franken gesteigerten Halbjahresgewinn erwirtschaftet. Erfreulich ist, dass die Bank bei den wichtigsten Ertragstreibern, dem Neugeldzufluss in Spargelder und Depotvolumen sowie den Ausleihungen, jeweils im dreistelligen Millionenbereich wachsen konnte. Dies spiegelt das starke Vertrauen der Kunden in die BKB wider. Das stabile operative Ergebnis darf vor dem Hintergrund des schwierigen Marktumfelds und beträchtlicher Investitionen in die Strategieumsetzung, der Erneuerung des Filialnetzes und der Digitalisierung der Kundenkanäle als ansprechend beurteilt werden. Zum höheren Halbjahresgewinn hat nebst einem soliden Geschäftsertrag von 183,6 Millionen Franken die risikobewusste und wertorientierte Steuerung der Bank massgeblich beigetragen.

28.07.2016

Basel, 28. Juli 2016

Höherer Gewinn mit starken Ertragstreibern

Die Basler Kantonalbank hat im ersten Halbjahr 2016 in einem anhaltend anspruchsvollen Marktumfeld ein operativ stabiles Ergebnis und einen im Vergleich zum Vorjahr um 4,9 Prozent auf 43,8 Millionen Franken gesteigerten Halbjahresgewinn erwirtschaftet. Erfreulich ist, dass die Bank bei den wichtigsten Ertragstreibern, dem Neugeldzufluss in Spargelder und Depotvolumen sowie den Ausleihungen, jeweils im dreistelligen Millionenbereich wachsen konnte. Dies spiegelt das starke Vertrauen der Kunden in die BKB wider. Das stabile operative Ergebnis darf vor dem Hintergrund des schwierigen Marktumfelds und beträchtlicher Investitionen in die Strategieumsetzung, der Erneuerung des Filialnetzes und der Digitalisierung der Kundenkanäle als ansprechend beurteilt werden. Zum höheren Halbjahresgewinn hat nebst einem soliden Geschäftsertrag von 183,6 Millionen Franken die risikobewusste und wertorientierte Steuerung der Bank massgeblich beigetragen.

Stammhaus BKB

 

Zunahme im Zinsengeschäft trotz Negativzinsumfeld

Im anhaltenden Negativzinsumfeld hat der Druck auf die Margen nochmals zugenommen. Dennoch hat die BKB den Erfolg aus dem Zinsengeschäft um 2,6 Prozent auf 89,6 Millionen Franken gesteigert. Das Wachstum bei den Ausleihungen ist erfreulich und breit abgestützt. So konnten mehr Finanzierungen bei den privaten Eigenheimen, bei vermietbaren Wohnliegenschaften wie auch bei den KMU in der Region und grösseren Kunden getätigt werden. Die BKB nimmt damit ihre volkswirtschaftliche Verantwortung in Basel und der Region aktiv wahr. Dank der vorsichtigen Kreditpolitik mussten nahezu keine neuen Wertberichtigungen vorgenommen werden. Auch die umsichtigen und rechtzeitig vorgenommen Absicherungen gegen Zinsänderungsrisiken wirkten sich positiv aus.

 

Verhaltene Anlegerstimmung führt zu tieferen Erträgen beim Kommissionsgeschäft

Die Erträge aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft gingen im ersten Semester um 15,4 Prozent auf 33,6 Millionen Franken zurück. Die Kunden zeigten sich aufgrund des schwierigen Marktumfeldes weiterhin abwartend und haben insgesamt weniger Transaktionen getätigt. Die höheren Einnahmen aus den neuen Beratungspaketen konnten das passive Verhalten und die unaufgeforderte Weitergabe der Vertriebsentschädigungen an die Kunden (erstes Halbjahr 2016: 1,7 Millionen Franken) noch nicht vollständig kompensieren. Auch die aufgrund der konsequenten Umsetzung der Weissgeldstrategie tiefere Assetbasis beeinflusste die Erträge im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft.

 

Rückläufiges Handelsgeschäft nach exzellentem Vorjahr

Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft hat sich mit 33,3 Millionen Franken im Vorjahresvergleich zwar rückläufig (-11,7 Prozent) entwickelt, allerdings war das Ergebnis im ersten Halbjahr 2015 ausserordentlich gut. In jener Periode haben viele Kunden mit einem erhöhten Absicherungsbedürfnis auf die Aufhebung der Euro-Untergrenze durch die Schweizerische Nationalbank reagiert.

 

Stabiler Geschäftsertrag dank breit diversifizierter Ertragsbasis

Mit 183,6 Millionen Franken (-2,6 Prozent) präsentiert sich der Geschäftsertrag stabil. Mit der

breit diversifizierten Ertragsbasis ist die BKB insgesamt gut aufgestellt. Das erste Semester hat gezeigt, dass sie auch in einer schwierigen Marktsituation auf ihre Stärken bauen kann. So konnte die Bank in diesem Umfeld Zuwächse auf den wichtigsten Ertragstreibern verzeichnen. Bei den Depotvolumen konnte ein Netto-Neugeldzufluss von 122,2 Millionen Franken generiert werden. Auch das KMU-Geschäft sowie das Hypothekargeschäft mit Privatkunden konnten trotz intensivem Wettbewerb weiter ausgebaut werden. Das Hypothekarvolumen erhöhte sich um 1,8 Prozent, das übrige Kreditgeschäft um 1,2 Prozent. Gleichzeitig vertrauten die Kunden ihrer BKB mit einer Zunahme um 2,3 Prozent mehr Spargelder an.

 

Investitionen in die Zukunft der Bank

Mit erheblichen Investitionen in die Strategieumsetzung, die Digitalisierung der Kundendienstleistungen und in die Erneuerung des Filialnetzes erhöht sich der Sachaufwand um 8,8 Prozent auf 38,5 Millionen Franken. Durch die Übernahme von über 50 Mitarbeitenden der Bank Coop im vergangenen Jahr ist der Personalaufwand um 3,8 Prozent angestiegen. Zudem schlagen sich Rückstellungen im einstelligen Millionenbereich für die im Juni angekündigte Reorganisation der Bank und der zunehmende Regulierungsdruck in erhöhten Personalkosten nieder. Die im Zusammenhang mit der Reorganisation geplanten Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen werden dabei erst im Laufe des kommenden Geschäftsjahres wirksam.

 

Höherer Gewinn bei tieferen Risiken

Der Geschäftserfolg konnte um 73,2 Prozent auf 79 Millionen Franken gesteigert werden, wobei im Vorjahr eine Rückstellung für die Einigung mit den deutschen Behörden gebildet werden musste. Der Halbjahresgewinn fällt aufgrund einer verbesserten Risikolage und tieferer Wertberichtigungen mit 43,8 Millionen Franken um 4,9 Prozent höher aus als im Vorjahr. Die von der BKB für eine mögliche Busse und die damit zusammenhängenden Verfahrenskosten im US-Steuerfall getätigte Rückstellungen von 100 Millionen Franken im Jahresabschluss 2013 entspricht unverändert der aktuellen Risikoeinschätzung.

 

Mit starker Kapitalbasis gut für die Zukunft aufgestellt

Mit einer hohen Gesamtkapitalquote von 18,2 Prozent ist die Basler Kantonalbank sehr gut kapitalisiert. Die ungewichtete Kapitalquote (Leverage Ratio) präsentiert sich mit über 10,3 Prozent im Branchenvergleich als Spitzenwert. Auch die Liquiditätsanforderungen werden deutlich übertroffen. Diese Zahlen widerspiegeln die grosse Risikotragfähigkeit beziehungsweise die hohe Sicherheit der Basler Kantonalbank.

 

Konzern BKB

 

Der Konzern BKB besteht aus dem Stammhaus Basler Kantonalbank und der Bank Coop AG. Auf Konzernebene wirkten sich in der Berichtsperiode die gleichen Faktoren aus wie in den einzelnen Konzerngesellschaften.

 

Diversifiziertes Ertragsmodell

Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft konnte um 2,1 Prozent gesteigert werden. Infolge des in beiden Konzernbanken eingeführten retrozessionsfreien Geschäftsmodells zeigt sich ein tieferer Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (-11,7 Prozent). Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft kann nicht an das ausgezeichnete Vorjahresergebnis anknüpfen (-9,6 Prozent). Aus den einzelnen Ertragspfeilern resultiert ein Geschäftsertrag von 280,4 Millionen Franken, welcher nur leicht unter dem Niveau des Vorjahres liegt (-2,9 Prozent).

 

Höherer Konzerngewinn trotz Investitionen in die Zukunft der Banken

Beim Geschäftsaufwand resultiert infolge der Investitionen in die Strategieumsetzung eine Zunahme um 2,9 Prozent auf 169,8 Millionen Franken. Dank des stabilen Ergebnisses können die Reserven für allgemeine Bankrisiken um 50,2 Millionen Franken aufgestockt werden. Schlussendlich ergibt sich vor Zuweisung von Reserven für allgemeine Bankrisiken ein um 12,4 Prozent höherer Konzerngewinn von 107,8 Millionen Franken.

 

Risikobewusstes Bilanzwachstum

Die konsolidierte Bilanzsumme erhöhte sich im ersten Halbjahr 2016 um 0,9 Prozent auf 38,9 Milliarden Franken. Die Kundenausleihungen verzeichneten eine Zunahme von 353 Millionen Franken auf einen Stand von 27,5 Milliarden Franken. Die Zunahme bei den Spargeldern beträgt 261,7 Millionen Franken. Die Kundeneinlagen kommen mit 23,4 Milliarden Franken annähernd auf dem Niveau des Vorjahresendes zu liegen.

 

Ausblick zweites Semester 2016: Solides Ergebnis erwartet

 

Guy Lachappelle, Direktionspräsident: «Das gestärkte Kundenvertrauen freut uns und nimmt uns gleichzeitig in die Pflicht. In einem anhaltend schwierigen Marktumfeld werden wir unsere Investitionen in die Strategieumsetzung, unsere Filialen und die Digitalisierung konsequent vorantreiben. Für das laufende Jahr gehen wir von einem soliden Ergebnis in der Grössenordnung des Vorjahres aus.»

 

Video zum Halbjahr 2016

 

Die Informationen zu den Halbjahresabschlüssen Stammhaus Basler Kantonalbank und Konzern BKB finden Sie auch auf der Website www.bkb.ch.

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