Glücklich älter werden – mit guter Vorbereitung

Viele Menschen in der Region Basel freuen sich auf ihre Pension. Doch wie gut sind sie tatsächlich darauf vorbereitet? Eine neue Vorsorgestudie der Basler Kantonalbank zeigt, welche Themen viele beschäftigen: von der finanziellen Planung bis zum Wohnen im Alter.

Am 20.04.2026 in Vorsorge von Alexandra Müller

Die wichtigsten Ergebnisse der BKB Vorsorgestudie

  • Die Lebenszufriedenheit steigt mit zunehmendem Alter.
  • 4 von 10 Personen zwischen 50 und 64 Jahren haben keinen klaren Plan für die Zeit nach der Pensionierung.
  • Die Säule 3a wird immer häufiger genutzt.
  • Vorsorgegelder werden zunehmend auch in Wertschriften angelegt.
  • Wohnen und Infrastruktur sind zentrale Themen im Alter.

Mehr Zufriedenheit mit zunehmendem Alter

Die Pensionierung markiert für viele Menschen einen neuen Lebensabschnitt. Mehr Zeit für Familie, Hobbys und persönliche Interessen – darauf freuen sich viele. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie gut diese Lebensphase vorbereitet ist.

Mit ihrer Vorsorgestudie für die Region Basel hat die Basler Kantonalbank untersucht, wie Menschen über Vorsorge, Pensionierung und Wohnen im Alter denken. Für die Studie wurden gemeinsam mit dem Forschungsinstitut Sotomo 1318 Personen aus der Region befragt und verschiedene Daten ausgewertet.

Die Ergebnisse zeigen ein differenziertes Bild: Viele Menschen sind mit ihrem Leben im Alter zufrieden. Gleichzeitig wird deutlich, dass wichtige Fragen rund um die Vorsorge häufig erst relativ spät angegangen werden.

Die Auswertung zeigt: Mit zunehmendem Alter nimmt die Lebenszufriedenheit leicht zu. Viele Menschen erleben die Zeit nach der Pension als positive Lebensphase – ein Teil sogar als glücklicher als zuvor.

Für das persönliche Wohlbefinden spielen dabei vor allem soziale Beziehungen, persönliche Interessen und eine passende Wohnsituation eine wichtige Rolle.

Die Pension kommt – doch nicht alle haben einen Plan

Viele Entscheidungen rund um die Pension fallen erst kurz vor diesem Lebensabschnitt. 4 von 10 Personen zwischen 50 und 64 Jahren haben noch keinen klaren Plan, wie dieser neue Lebensabschnitt gestaltet werden soll.

Dabei geht es um ganz praktische Fragen: Wie hoch wird das Einkommen nach der Pension sein? Soll die Pensionskasse als Rente oder als Kapital bezogen werden? Und wie lange reicht das eigene Vorsorgevermögen? Wer sich frühzeitig mit diesen Themen beschäftigt, verschafft sich mehr Handlungsspielraum für später.

Private Vorsorge wird immer wichtiger

Ein weiterer Trend betrifft die private Altersvorsorge: Sie gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dies zeigt sich auch bei den Kundinnen und Kunden der BKB. So steigt das mittlere Säule-3a-Guthaben von rund 3500 CHF bei unter 25-Jährigen auf etwa 45 600 CHF kurz vor der Pensionierung. Über alle Altersgruppen hinweg liegt das Median-Guthaben bei rund 30 400 CHF und ist in den letzten Jahren weiter gestiegen. Gleichzeitig zeigt sich eine grosse Spannweite zwischen tiefen und hohen Guthaben.

Gleichzeitig verändert sich auch die Art, wie Vorsorgegelder angelegt werden: Immer mehr Menschen investieren einen Teil ihrer Vorsorgegelder in Wertschriften. So ist der durchschnittliche Anteil der in Wertschriften angelegten 3a-Guthaben pro Kunde bei der Basler Kantonalbank von 22 % im Jahr 2019 auf 38 % im Jahr 2025 gestiegen. Besonders bei jüngeren Generationen gewinnt diese Form der Vorsorge zunehmend an Bedeutung.  

Wohnen im Alter bleibt ein zentrales Thema

Neben finanziellen Fragen spielt auch die Wohnsituation eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden im Alter.

Für viele Menschen sind eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr, Einkaufsmöglichkeiten sowie eine gute medizinische Versorgung entscheidend für eine hohe Lebensqualität.

In Basel-Stadt werden beispielsweise Quartiere wie Riehen, Bachletten, Hirzbrunnen, Altstadt oder Gundeldingen häufig als besonders attraktive Wohnorte im Alter genannt.

Wir sind für Sie da

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Die Vorsorgeexpertinnen und -experten der Basler Kantonalbank unterstützen Sie gerne dabei, Ihre persönliche Situation zu analysieren und die nächsten Schritte zu planen.

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Alexandra Müller

Leiterin Vermögens- und Vorsorgeplanung

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