Was ist ein Bankkonto?

Einfach und verständlich – der Begriff für Eltern und Kinder erklärt.

Auf einen Blick

  • Das Bankkonto: Was ist das eigentlich genau und was kann man damit machen?
  • Auch Peter hat ein Bankkonto: Erfahre, was er damit macht und was es ihm bringt.
Was ist ein Bankkonto?

Das Bankkonto ist ein persönliches «Sparkässeli» bei einer Bank. Mit einem Bankkonto kann man das eigene Geld bei der Bank aufbewahren. Anders als beim «Sparkässeli» ist das Geld aber nicht in Form von Noten und Münzen auf jedem einzelnen Konto.

Was ist der Kontostand?

Die Bank lagert das Geld zentral und notiert den Geldbetrag als Zahl auf einem Computer. Diese Zahl heisst Kontostand.

Wer sein Geld nicht bar zuhause behalten möchte, kann es an einem Bankomaten oder Bankschalter auf das eigene Konto einzahlen – der Kontostand steigt dadurch. Ausserdem kann man Geld auch von einem Konto auf ein anderes überweisen. Hebt man am Bankomaten oder am Bankschalter Geld ab, wird der Betrag vom Bankkonto abgezogen – und der Kontostand sinkt. Dasselbe gilt, wenn man die Einkäufe an der Kasse nicht mit Bargeld, sondern mit der Bankkarte bezahlt.

Was passiert mit dem Geld auf dem Bankkonto?

Für das Geld auf dem Konto zahlt die Bank einmal im Jahr einen Zins, der je nach Konto unterschiedlich hoch ist. Der Zins ist eine Entschädigung dafür, dass die Bank das Geld vorübergehend als Kredit an Firmen und andere Privatpersonen vergeben darf.

Gleichzeitig verlangen die meisten Banken für die Nutzung des Kontos eine monatliche Gebühr. Damit decken sie die Kosten für die Kontoführung.

Ab wann kann ich ein Bankkonto in der Schweiz eröffnen?

Jugendliche können ein Bankkonto in der Schweiz oft schon ab 12 Jahren selbstständig eröffnen und führen. Denn ab diesem Alter geht man von der nötigen Urteilsfähigkeit aus. Das Konto wird in der Regel auf Guthabenbasis geführt. Damit ist ein Überzug nicht möglich.

Quelle: jugendbudget.ch

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