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Die Basler Kantonalbank erreicht ihr betriebliches Netto-Null-Ziel schon ab 2021 – dank Klimaschutz im Frenkentäler Wald

Gemeinsam mit dem Forstbetrieb Frenkentäler engagiert sich die Basler Kantonalbank in einem wegweisenden Waldklimaschutzprojekt. Damit erreicht die BKB schon heute ihr betriebliches Netto-Null-Ziel und leistet einen wichtigen Beitrag zur Waldpflege, Förderung der Biodiversität sowie zum Klimaschutz in der Region.

02.07.2021

Der Klimawandel erfordert ein Umdenken und innovative Lösungen. Und er bietet Chancen für nützliche und sinnvolle Initiativen, wie z.B. das Waldklimaschutzprojekt «Frenkentäler».

Mit regionalem Klimaschutz zum Netto-Null-Ziel

Die Basler Kantonalbank hat ihre betrieblichen Emissionen in den letzten Jahren deutlich reduziert. Dies in erster Linie durch die energieeffiziente Sanierung ihrer Liegenschaften oder die konsequente Umstellung auf erneuerbare Energien. Schon seit 2018 operiert die BKB klimaneutral, indem sie die unvermeidbaren CO2-Emissionen mit internationalen Klimaschutzprojekten kompensiert. Als lokal verankerte Bank ist es der Basler Kantonalbank jedoch wichtig, Klimaschutzmassnahmen zu unterstützen, die in der Region Basel Wirkung entfalten. Zudem will sie im Betrieb das Netto-Null-Ziel bereits ab 2021 erreichen, um einen aktiven Beitrag gegen den Klimawandel zu leisten. Dies ist möglich, indem die BKB kontinuierliche Anstrengungen zur Senkung der Restemissionen unternimmt und der nicht vermeidbare CO2-Ausstoss künftig jeweils im Wald gebunden bzw. kompensiert wird.

 

Neue Zusammenarbeit mit mehrfachem Nutzen

Mit der Unterstützung der BKB und der Mitwirkung vom Verband der Waldeigentümer beider Basel hat der Forstbetrieb Frenkentäler ein innovatives Konzept erarbeitet, mit dem nicht nur die CO2-Senkeleistung des Waldes erhöht und in Form von CO2-Zertifikaten veräussert, sondern auch die Waldgesundheit und die Biodiversität gefördert werden. Insofern ist das daraus entstandene Waldklimaschutzprojekt «Frenkentäler» wegweisend.

Für Ennio Perna, Leiter der Fachstelle Nachhaltigkeit bei der BKB, entsteht eine Win-Win-Win-Situation: «Der Forstbetrieb erhält Mittel für die Waldpflege, das Klima wird geschützt bzw. die Biodiversität des Waldes gefördert und die BKB erreicht heute schon ihr betriebliches Netto-Null-Ziel. Ein schönes Beispiel dafür, wie der vom Klimawandel ausgelöste Handlungsdruck verschiedene Akteure zusammenbringt und dann aus der Not etwas Positives entstehen kann».

 

Ohne Wald, kein Klimaschutz

Bäume haben die Fähigkeit, Kohlendioxid aus der Luft aufzunehmen und zu speichern. Damit spielt der Wald eine zentrale Rolle im Kampf gegen den Klimawandel. Gleichzeitig leidet er stark unter dessen Folgen, wie Trockenheit oder Hitzewellen. Für die Forstbetriebe stellt deshalb der Erhalt der Waldgesundheit eine grosse Herausforderung dar. Gleichzeitig fehlen die Mittel für die dringend nötige Waldpflege. Der Wald ist in Schwierigkeiten: Er droht zu überaltern und seine Leistungsfähigkeit als CO2-Senke zu verlieren. Mit verheerenden Folgen für unser Klima.

 

Dem Wald etwas zurückgeben

Mit dem Verkauf der CO2-Zertifikate an die BKB verpflichtet sich der Forstbetrieb Frenkentäler, mit einer CO2-optimierten Waldbewirtschaftung die Speicherleistung des Waldes kontinuierlich zu erhöhen. Dies geschieht primär durch die Jungwaldpflege, der Minderung der Holznutzung sowie die Pflanzung von klimaresistenten Baumarten. Damit wird gewährleistet, dass der Wald stabil wachsen und die schädlichen Treibhausgase weiter binden kann.

 

Simon Czendlik, Co-Betriebsleiter des Forstbetriebes Frenkentäler ist zuversichtlich: «Wenn wir das Waldklimaschutzprojekt ausbauen und weitere Firmen in der Region motivieren können, in die Fussstapfen der BKB zu treten, kann der Wald trotz Erholungsdruck der Bevölkerung ein Rückzugsort für Flora und Fauna bleiben und gleichzeitig seinen Beitrag zum Klimaschutz auch in Zukunft leisten.»

 

Im Video erklären Ennio Perna und Simon Czendlik das Waldklimaschutzprojekt "Frenkentäler" und den Weg der BKB zum betrieblichen Netto-Null-Ziel (hier klicken)

Für weitere Auskünfte
Patrick Riedo
Leiter Kommunikation

Basler Kantonalbank, CEO Office
Telefon 061 266 27 89

medien@bkb.ch

Seit ihrer Gründung im Jahr 1899 ist die Basler Kantonalbank in der Region Basel eng verwurzelt und heute vorwiegend in der Nordwestschweiz als Universalbank tätig. Als Beraterbank betreut sie in Basel ihre Kunden nicht nur vor Ort über ein dichtes Netz an modernen Filialen. Über den digitalen Kanal können die wichtigsten Bankgeschäfte auch orts- und zeitunabhängig abgewickelt werden. Die Finanzierungsbedürfnisse von Firmenkunden werden mit einer breiten Palette an Produkten und Dienstleistungen umfassend abgedeckt. Im KMU-Center kümmern sich Spezialisten um die Anliegen von kleinen bis mittelgrossen Unternehmen. Auch vermögende Privatkunden, grosse Firmenkunden sowie institutionelle Anleger und andere Banken finden bei der BKB ein umfassendes Leistungsspektrum aus einer Hand.
Die Basler Kantonalbank verfügt über eine Staatsgarantie und ein AA+ Rating von Standard & Poor‘s. Zum Konzern BKB gehören nicht nur die Bank Cler, die als digitale Bank mit physischer Präsenz in urbanen Gebieten die BKB im Schweizer Markt ideal ergänzt, sondern auch die Keen Innovation AG. Gemessen an der Bilanzsumme zählt der Konzern BKB zu den zehn grössten Schweizer Bankgruppen.

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