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„Wohnen in Basel“: Die neue Immobilienstudie der Basler Kantonalbank

Seit 2015 präsentiert die Basler Kantonalbank den Eigenheimindex für die Region Basel. Der Index zeigt die Preisentwicklung von Eigenheimen und Stockwerkeigentum auf. Weil Basel aber vor allem auch eine Stadt der Mieter ist, wurde die Studie erweitert. Sie heisst neu „Wohnen in Basel“.

30.01.2019

30.Januar 2019

„Wohnen in Basel“: Die neue Immobilienstudie der Basler Kantonalbank

Seit 2015 präsentiert die Basler Kantonalbank den Eigenheimindex für die Region Basel. Der Index zeigt die Preisentwicklung von Eigenheimen und Stockwerkeigentum auf. Weil Basel aber vor allem auch eine Stadt der Mieter ist, wurde die Studie erweitert. Sie heisst neu „Wohnen in Basel“.

Basel gilt beim Thema Wohneigentum als Spezialfall: Hier gibt es nur etwa halb so viele Eigenheimbesitzer wie in der übrigen Schweiz und in Baselland. Um nicht nur Wohneigentümer, sondern die breite Basler Bevölkerung über Fakten und Entwicklungen rund ums Wohnen zu informieren, publiziert die Basler Kantonalbank in Zusammenarbeit mit dem Immobiliendienstleister IAZI erstmals die Studie „Wohnen in Basel“. Sie erscheint künftig einmal pro Jahr mit wechselnden Schwerpunkten.


Anstieg der Eigenheimpreise verlangsamt sich

In der Nordwestschweiz sind die Preise für Wohneigentum im zweiten Halbjahr 2018 erstmals seit 2011 gesunken: Im Kanton Basel-Stadt um -1,6 Prozent und im Kanton Basel-Landschaft um ‑1,7 Prozent. Dabei liegen die Eigenheimpreise in der Stadt weiterhin deutlich höher als auf dem Land. Im langfristigen Vergleich ist vor allem das Preisniveau von Eigentumswohnungen stark angestiegen: Seit 1998 haben sie sich in der Nordwestschweiz um +91,9 Prozent verteuert; Einfamilienhäuser um +82,9 Prozent.


Lage bleibt entscheidend

Im Kanton Basel-Stadt bewegen sich die Preise für Eigenheime weiterhin auf sehr hohem Niveau. In Riehen beispielsweise kostet ein Einfamilienhaus bereits über 1,7 Millionen Franken. In Muttenz liegen die Preise für ein vergleichbares Objekt rund 20 Prozent tiefer. Die hohen Preise machen Basel zum Spezialfall: Während in Baselland und im schweizerischen Mittel über 50 Prozent der Familien in ihren eigenen Wänden wohnen, sind es in Basel-Stadt nur rund 20 Prozent. Je weiter die Immobilie vom Zentrum und von Hauptverkehrsachsen entfernt ist, umso günstiger ist sie in der Regel. Wie die Grafik „Tramliniennetz der Mieten“ zeigt, sind in Basel günstigere Wohnungen vom Zentrum in wenigen Tramstationen erreichbar.


Ausblick: Eigenheim bleibt gesucht

Es ist damit zu rechnen, dass die Preise für Eigenheime in der Nordwestschweiz mittelfristig wieder ansteigen und damit dem Trend in der Schweiz folgen. Bei den Mieten ist die künftige Entwicklung stark abhängig von den Leerständen. In weniger zentralen Lagen, wo in den letzten Jahren viele neue Wohnungen entstanden sind, ist eine weitere Preiskorrektur für Mietwohnungen wahrscheinlich. In der Stadt hingegen, wo das Angebot auf dem beschränkten Raum knapp bleibt, ist nach dem temporären Rückgang im letzten halben Jahr wieder ein leichter Preisanstieg zu erwarten.

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