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Bei der BKB ist die Energiewende schon heute Realität

Die Basler Kantonalbank macht bei der Energiewende Nägel mit Köpfen. Ihre bisher primär auf Effizienz ausgerichtete Energiestrategie wird seit dem vergangenen Jahr mit einer zu 100 Prozent erneuerbaren Energiebeschaffung geschärft. Dazu wurde auch die Fahrzeugflotte durch Elektroautos ersetzt.

16.04.2015

Basel, 16. April 2015

Bei der BKB ist die Energiewende schon heute Realität

Die Basler Kantonalbank macht bei der Energiewende Nägel mit Köpfen. Ihre bisher primär auf Effizienz ausgerichtete Energiestrategie wird seit dem vergangenen Jahr mit einer zu 100 Prozent erneuerbaren Energiebeschaffung geschärft. Dazu wurde auch die Fahrzeugflotte durch Elektroautos ersetzt.

Die Basler Kantonalbank hat in den letzten beiden Jahren ihren Energiebedarf um 40 Prozent reduziert und gleichzeitig ihre Energiekosten um rund eine viertel Million Franken pro Jahr gesenkt. Zudem wurde die Energiebeschaffung für Strom und Wärme auf 100 Prozent erneuerbare Quellen umgestellt. Auch bei der Mobilität nimmt sie mit der neuen Elektrofahrzeugflotte eine Vorreiterrolle ein. Sie unterstreicht damit ihre gesellschaftliche Verantwortung und leistet einen Beitrag zur Umsetzung der Energie- und Klimastrategie von Bund und Kanton.

 

BKB setzt auf 100 Prozent erneuerbare Energie

Trotz einer gesteigerten Energieeffizienz benötigt der Bankbetrieb der BKB pro Jahr noch immer etwa gleich viel Strom wie 1‘000 durchschnittliche Haushalte. Hinzu kommt ein mit 2,3 GWh nicht unerheblicher Bedarf an Wärmeenergie für die Beheizung der Gebäude. «Für eine nachhaltige Energiestrategie ist deshalb die Energieherkunft von entscheidender Bedeutung.» betont Hansjörg Ruf, Leiter Nachhaltigkeit der BKB. Seit 2014 deckt die BKB ihren gesamten Energiebedarf aus erneuerbaren Quellen. Mit dem neu abgeschlossenen Energieliefervertrag bezieht die BKB ihren Strom zu rund 87 Prozent aus Wasserkraft und zu 13 Prozent aus Wind- und Solaranlagen. Gleichzeitig wird der Heizenergiebedarf erneuerbar und klimaneutral zu 100 Prozent aus biogenen Stoffen gedeckt. Den Aufpreis für diese klimaschonenden und erneuerbaren Energien bezahlt die BKB aus der Rückerstattung der CO2-Abgabe.

 

Mit Elektrofahrzeugen effizient, leise und abgasfrei unterwegs

Die BKB hat die Flotte ihrer Geschäftsfahrzeuge Anfang 2015 rundum erneuert. Für Fahrten zwischen den Standorten in Basel und Riehen setzt die BKB mit Strom aus Wasser, Wind und Sonne betriebene Kleintransporter der neusten Generation ein. Diese legen pro Jahr rund 60‘000 Kilometer zurück: leise, effizient und abgasfrei. Dass nicht nur die Umwelt profitiert sondern auch die Kosteneffizienz verbessert wird, unterstreicht Lutz Rieser, Leiter Infrastruktur Services: «Neben den um rund 50 Prozent geringeren Energiekosten fallen auch die ca. 40 Prozent tieferen Wartungskosten von Elektroautos ins Gewicht.» Am Hauptsitz in der Aeschenvorstadt sowie im Südpark können unsere Kundinnen und Kunden zudem an speziellen E-Mobility-Parkplätzen ihr Elektroauto gratis aufladen.

 

Attraktive Arbeitsplätze in energieeffizienten Gebäuden

Einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion des Energiebedarfs leisten die Investitionen, welche die BKB in den vergangenen Jahren bei der Erneuerung ihrer Verwaltungsgebäude getätigt hat. Allein mit der Gesamtsanierung des Hauptsitzes an der Aeschenvorstadt 41 konnte der Energieverbrauch markant um die Hälfte und die jährlichen Energiekosten um rund 115‘000 Franken reduziert werden. Durch die Realisierung einer energetisch hochwertigen Fassade ist ein gleichermassen modernes wie ökologisches Geschäftsgebäude geschaffen worden. Darüber hinaus motiviert die BKB mit dem kostengünstigen Job-Ticket ihre Mitarbeitenden zur Nutzung des öffentlichen Verkehrs; mittlerweile kommen über 80 Prozent mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Velo oder zu Fuss zur Arbeit.

 

Green-IT spart Strom und Wärme

Die zunehmende Bedeutung der IT für den Bankbetrieb ist mit stetig wachsenden Serverkapazitäten verbunden. Bei dem 2012 in Betrieb genommenen Rechenzentrum der BKB im Südpark konnte der Stromverbrauch durch bauliche Massnahmen weiter optimiert werden. Ausserdem wird die Abwärme der Server bei Bedarf für die Beheizung der Büroräumlichkeiten im Südpark genutzt. In der Summe ist der Stromverbrauch der BKB in den letzten zwei Jahren um 33 Prozent gesunken.

 

Nachhaltigkeitsauftrag für die nächsten Generationen

Mit dem revidierten Kantonalbankgesetz soll die BKB auch einen Nachhaltigkeitsauftrag erhalten. «Mit unserem Leistungsnachweis im Energie- und Mobilitätsbereich unterstreicht die BKB, dass sie nicht nur ihren Auftrag umsetzt, sondern darüber hinaus eine führende Position in diesen für nächste Generationen wichtigen Fragen einnehmen will.» betont Dr. Andreas Sturm, Präsident des Bankrats.

 

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