Auf einen Blick
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Unser Umgang mit Geld und dem persönlichen Budget lässt sich laufend verbessern.
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Hier ein paar Ideen, um die Finanzen im neuen Jahr noch besser in den Griff zu bekommen.
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Starten Sie mit einfachen Optimierungen ins neue Jahr und schaffen Sie sich mehr finanzielle Sicherheit für morgen.
Vorsatz 1: Kurz- und langfristige finanzielle Ziele setzen
Neujahresvorsätze setzt man eher um, wenn man den Weg zum Ziel in einzelne Schritte unterteilt und sich sowohl kurzfristige, als auch langfristige Ziele setzt. Ein kurzfristiges Ziel könnte die Erstellung und Einhaltung eines Finanzplans sein. Auch das Sparen für ein Eigenheim oder das Eröffnen eines Dritte-Säule-Kontos kann man sich als Vorsatz fürs neue Jahr vornehmen. Während kurzfristige Ziele (z.B. eine Kontoeröffnung für die Säule 3a) schnell erledigt sind, braucht man für langfristige Ziele wie Sparen für die eigenen vier Wände oder andere persönliche Ziele einen längeren Atem. Wichtig ist eines: einfach starten.
Vorsatz 2: Ein- und Ausgaben genau tracken
Beobachten Sie Ihre Ein- und Ausgaben 30 Tage lang: Welche monatlichen Fixkosten fallen an? Welche Kosten sind variabel und wo verbirgt sich noch Sparpotential? Die Analyse des eigenen Konsumverhaltens ist beim Erreichen von persönlichen finanziellen Zielen zentral. Es gibt zudem eine grosse Vielfalt an Apps, die dabei unterstützen können.
Tipp: Der Finanzassistent
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Der Finanzassistent in Ihrem BKB Digital Banking kategorisiert die Transaktionen Ihrer Konten und Karten. Er zeigt, wie viel Sie u.a. für Wohnen, Haushalt, Gesundheit oder Ferien ausgeben. Nützlich ist zudem die Suchfunktion für Zahlungen, Beträge oder Stichworte.
Vorsatz 3: Budgetplan erstellen und einhalten
Haben Sie herausgefunden, wie hoch Ihre monatlichen Fixkosten sind, bietet sich direkt im Anschluss eine Budetplanung an. Darin legen Sie fest, wie viel Geld Sie maximal für Lebensmittel, Freizeit, Ferien etc. ausgeben wollen. Den Restbetrag können Sie für Ihre Sparziele zur Seite legen. Diesen Sparbetrag überweisen Sie am besten sofort nach Gehalteingang auf ein extra eingerichtetes Konto. Ein Dauerauftrag ist dabei hilfreich – so kommen Sie gar nicht erst in Versuchung, das Geld, das Sie sparen möchten, auszugeben.
Vorsatz 4: «Nein» zu unwichtigen Käufen zu sagen
Es ist doch so: in unserer Überflussgesellschaft ist vieles von dem, was wir kaufen, nicht lebensnotwendig. Für eine langfristige Optimierung der Finanzen ist auch wichtig «nein» zu etwas zu sagen. Finanzielle Entscheidungen sollten also nicht spontan sein, sondern gut geplant. Zur Stärkung der eigenen Sparquote kann man sich ausserdem vornehmen, das Budget für Cafés und Restaurants einzuschränken, ungenutzte Abos zu kündigen oder im Laufe des Jahres eine zusätzliche Einnahmequelle oder eine Erhöhung des Arbeitspensums zu prüfen.Vorsatz 5: Schulden begleichen
Wer seine Schulden zurückzahlt, hat mehr Freude am Sparen. Und auch mehr Möglichkeiten dazu. Deshalb sollte eine der obersten Prioritäten im neuen Jahr sein, schuldenfrei zu werden. Dazu zählen übrigens auch Kreditkartenausgaben. Bei fast allen Arten von Schulden fallen Zinsen an. Sortieren Sie Ihre Schulden also nach der Höhe der Zinsen und versuchen Sie die, mit den höchsten Zinssätzen zuerst zu begleichen.
Tipp: Die 50/30/20 Regel
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Laut der 50/30/20-Regel dürfen die monatlichen Fixkosten (Miete, Rechnungen, fixe Abos) höchstens 50 Prozent der persönlichen Gesamtkosten ausmachen. 30 Prozent sind für die variablen Kosten (persönliche Wünsche, Lebensmittel, Freizeitgestaltung etc.) Die verbleibenden 20 Prozent lassen sich zum Sparen oder wenn nötig auch zum Begleichen von Schulden verwenden.
Vorsatz 6: Vertragsbedingungen kennen
Lesen Sie Bedingungen neuer Verträge genau – vor allem das Kleingedruckte. Das kann Sie vor versteckten Kosten schützen. Richten Sie sich bei Abos und Verträgen rechtzeitig vor deren Ablauf zur Einhaltung der Kündigungsfrist (meist mehrere Monate) eine Erinnerung ein. So werden Sie rechtzeitig aufgefordert, den Vertrag zu beenden, bevor er sich automatisch verlängert und unerwünschte Kosten generiert.Vorsatz 7: Finanzielles Polster für Notfälle aufbauen
Ein finanzielles Polster für Unvorhergesehenes ist wichtig. So müssen Sie im Notfall nicht gleich auf Ersparnisse zurückgreifen, die für etwas anderes gedacht waren. Ein eingerichtetes «Notfallkonto», auf das Sie monatlich einen individuell passenden Betrag einzahlen, bietet Ihnen zusätzliche finanzielle Sicherheit und somit mehr Freiheit.
Vorsatz 8: In Ihre dritte Säule investieren
Verpasste 3a-Einzahlungen lassen sich ab diesem Jahr für Vorsorgelücken ab 2025 zwar neu nachträglich schliessen. Doch sollten solche Lücken am besten gar nicht erst entstehen. Wer also gleich zu Beginn des Jahres ein Vorsorgekonto und einen Dauerauftrag einrichtet, kommt gar nicht erst in Versuchung, seine dritte Säule im neuen Jahr zu vernachlässigen.
Ihre Säule 3a: Die Maximalbeträge 2026
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Mit Pensionskasse: Erwerbstätige mit Pensionskasse dürfen 2025 maximal 7258 CHF in ihre Säule 3a einzahlen.
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Ohne Pensionskasse: Für Selbstständige ohne Pensionskasse liegt der maximale 3a-Einzahlbetrag bei höchstens 20% des Nettoerwerbseinkommens, maximal aber bei 36 288 CHF.
Auch kleine Beträge zählen
Doch es muss nicht immer gleich der Maximalbetrag sein. Auch eine kleinere Einzahlung in Ihre Säule 3a ist besser als keine. Nicht vergessen: Alles was Sie in Ihre dritte Säule einzahlen, lässt sich vollumfänglich vom steuerbaren Einkommen abziehen. Die gebundene private Vorsorge ist somit nicht nur interessant für die Zeit nach der Pensionierung. Denn: Sie erzielen damit schon heute jedes Jahr eine attraktive Steuerersparnis. Auch lässt sich Ihr Vorsorgeguthaben potentiell auch für den Kauf einer selbstbewohnten Immobilie oder den Schritt in die Selbstständigkeit einsetzen.
Tipp: Das Vorsorgen mit Wertschriften ist dabei cleverer als klassisches Vorsorgesparen: Die Renditechancen sind um Einiges höher, als der Zins bei einem klassischen 3a-Vorsorgekonto.
Vorsatz 9: Mit dem Anlegen starten
Was für die Vorsorge für die Zeit im Ruhestand gilt, gilt auch beim klassischen Sparen: wer sein Geld nicht ausschliesslich auf einem Privat- oder Sparkonto deponiert, sondern einen Teil des Ersparten anlegt, erzielt im Schnitt höhere Renditen. Die Sparkonto-Zinsen ermöglichen es zudem kaum, einen Teuerungsausgleich zu erwirtschaften. Die Chancen die Inflation wieder auszubalancieren sind beim Anlegen deutlich höher, besonders bei einem längeren Anlagehorizont. Machen Sie im neuen Jahr mehr aus Ihren Ersparnissen, beispielsweise mit der Anlagelösung.
Tipp: Kostenloser Depotcheck-Termin für Ihre Anlagen bei anderen Anbietern
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Falls Sie bereits Anlagen bei einem anderen Anbieter haben: Nehmen Sie einen kostenlosen und unverbindlichen Depotcheck-Termin bei der Basler Kantonalbank in Anspruch.
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Dabei stehen bei uns Ihre finanziellen Ziele und Wünsche für die kommenden Jahre im Zentrum. Unter anderem beantworten wir folgende Fragen:
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Wie gut passen Ihre aktuellen Anlagen zu Ihnen? Verschenken Sie womöglich Rendite? Gehen Sie mit Ihren aktuellen Anlagen ein zu hohes Risiko ein? Und: Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie mit Ihren jetzigen Anlagen Ihre persönlichen Ziele erreichen?
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Die Antworten auf diese Fragen zu kennen ist wichtig für Ihr Anlagejahr 2026.
Vorsatz 10: Finanzwissen erweitern
Machen Sie es sich im neuen Jahr zur Gewohnheit, das eigene Know-how im Bereich Finanzen zu erweitern und sich immer wieder neues Wissen anzueignen. Abonnieren Sie Finanzblogs, lesen Sie Bücher und Publikationen, die Finanzthemen enthalten, oder hören Sie Finanzpodcasts. Auch Inhalte über Finanzen-Basics und eine professionelle persönliche Finanzplanung können dabei helfen, sich besser mit Finanzen zurechtzufinden. So macht Sparen und Anlegen Freude – nicht nur im aktuellen Jahr.