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BKB-Wirtschaftsausblick 2016 für die Nordwestschweiz

Gestern Abend hat die Basler Kantonalbank zum zweiten Mal den „BKB-Wirtschafts­ausblick für die Nordwestschweiz“ präsentiert. Der konjunkturelle Aufschwung in der Schweiz wird zwar durch die Frankenstärke gebremst. Dank einer regen Auslandsnachfrage und der Tatsache, dass im Raum Basel die Pharma-Industrie das Wachstum antreibt, sind die Konjunkturaussichten für die Nordwestschweiz recht erfreulich. Nach Einschätzung der BKB bleibt das Anlageumfeld jedoch anspruchsvoll.

05.11.2015

Basel, 5. November 2015

BKB-Wirtschaftsausblick 2016 für die Nordwestschweiz

Gestern Abend hat die Basler Kantonalbank zum zweiten Mal den „BKB-Wirtschafts­ausblick für die Nordwestschweiz“ präsentiert. Der konjunkturelle Aufschwung in der Schweiz wird zwar durch die Frankenstärke gebremst. Dank einer regen Auslandsnachfrage und der Tatsache, dass im Raum Basel die Pharma-Industrie das Wachstum antreibt, sind die Konjunkturaussichten für die Nordwestschweiz recht erfreulich. Nach Einschätzung der BKB bleibt das Anlageumfeld jedoch anspruchsvoll.

Schweizer Konjunktur profitiert von steigender Auslandsnachfrage

In Anbetracht der prognostizierten weltweiten Erholung und der damit anziehenden Auslandsnachfrage zeichnet sich im nächsten Jahr für die Schweiz trotz der Frankenstärke eine leichte Beschleunigung des Aufschwungs ab. Nach einem BIP-Anstieg im 2015 von +0.8 Prozent wird das Wachstum im 2016 bereits bei +1.2 Prozent liegen und dürfte im 2017 weiter auf +2.3 Prozent steigen.

 

Pharmazeutische Industrie als Wachstumsmotor in der Nordwestschweiz

In der Nordwestschweiz ist die konjunkturelle Dynamik traditionsgemäss stark an die Entwicklung der pharmazeutischen Industrie gekoppelt. Mit einem Wertschöpfungsanteil von rund 30 Prozent beeinflusst sie die Konjunkturlage der Region massgeblich. Aufgrund der starken Exportorientierung wird sich die anziehende Auslandsnachfrage gemäss BKB-Wirtschaftsaus­blick in einer Beschleunigung des Wachstums der Pharmaindustrie von +1.9 Prozent im 2015 auf +2.8 Prozent im 2016 bemerkbar machen. Die Nachfrage wird dabei nicht nur konjunkturbedingt steigen, sondern ist auch mit der demografisch bedingten zunehmenden Nachfrage nach Medikamenten erklärbar.

 

Überdurchschnittlich robustes Wachstum in der Region

Im Verhältnis zur geographischen Grösse – die Nordwestschweiz erstreckt sich über eine Fläche von 2.4 Prozent der Gesamtschweiz – steuert die Region Basel dank dem hohen Wertschöpfungsbeitrag der Pharmazeutischen Industrie rund 10 Prozent zum schweizerischen BIP bei. Vor diesem Hintergrund wird auch deutlich, weshalb die Nordwestschweiz stärker von der anziehenden, globalen Konjunktur profitiert als die übrige Schweiz. Der BKB-Wirtschaftsausblick rechnet damit, dass das BIP-Wachstum im Wirtschaftsraum Basel im 2016 mit +1.8 Prozent deutlich höher liegen wird als im Schweizer Durchschnitt (+1.2 Prozent).

 

Handel und Gastronomie leiden nach wie vor unter der Frankenstärke

Trotz dem insgesamt erfreulichen Wirtschaftsausblick bleibt zu berücksichtigen, dass einige Branchen nach wie vor unter dem starken Franken leiden. Als Grenzregion ist die Nordwestschweiz vom Einkaufstourismus besonders betroffen. Der BKB–Wirtschaftsausblick rechnet deshalb auch mit einer Stagnation von Handel und Gastronomie im 2015. Auch auf dem Arbeitsmarkt der Region hat die Frankenstärke Spuren hinterlassen und im August 2015 zu einem leichten Anstieg der Arbeitslosenquote geführt. Dank dem positiven Konjunkturausblick bleiben die Perspektiven jedoch für das nächste Jahr intakt.

 

Das Anlageumfeld an den Finanzmärkten bleibt anspruchsvoll

Das Tiefzinsumfeld an den Finanzmärkten dürfte nach Einschätzung der BKB auch im 2016 weiter Bestand haben. Obwohl eine erste Leitzinserhöhung in den USA in den kommenden Monaten absehbar ist, wird die Geldpolitik der Eurozone weiterhin sehr expansiv bleiben. Folglich ist eine Normalisierung des Zinsumfeldes in der Schweiz für 2016 kaum zu erwarten. 

Die BKB rechnet damit, dass die weltweit erheblichen Ungleichgewichte in den Leistungsbilanzen zu einer stärkeren Währungsvolatilität führen. Aktienanlagen bleiben weiterhin attraktiv. Die tiefen Zinsen, das moderate, aber breit unterstütze Wachstum sowie technologische Innovationen sollten sich auch im kommenden Jahr positiv auf die weltweiten Unternehmensgewinne auswirken.

 

Engagement der BKB für die Region und ihre Bevölkerung

Mit dem BKB-Wirtschaftsausblick für die Nordwestschweiz untermauert die Basler Kantonalbank ihre regionale Verankerung und ihr Engagement für den Wirtschaftsstandort und die Bevölkerung im Raum Basel.

 

Ausführliche Informationen und druckfähige Grafiken zum BKB-Wirtschaftsausblick 2016 wie auch den BKB-Marktbericht "Chancen" finden Sie unter den obenstehenden Links.

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