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Overground: der Traum der Ninja Warrior

Im St. Johann hat das weltweit grösste Trainingscenter für Trendsportarten wie Parkour und Ninja Warrior eröffnet: Overground lässt nicht nur Träume wahr werden, sondern bietet auch beste Voraussetzungen für neue Perspektiven.
Am 22.09.2021 in Von Basel. Für Basel.

Das ist doch unmenschlich! Wenn ich Parkourläufern und Ninja Warriors zuschaue, frage ich mich teilweise wirklich, wie zur Hölle sowas möglich ist.

Ausgerüstet mit dieser scheinbaren Superheldenkraft erfüllen sich die Jungs von Overground grad Sprung für Sprung einen grossen Traum: Auf 2500 Quadratmetern entstand mitten in Basel, an der Elsässerstrasse 215, das weltweit erste kombinierte Trainingscenter für Ninja Warrior, Parkour, Calisthenics, Trampolin, Chase Tag, Big Bounce und Tricking.

Basel ist das perfekte Pflaster dafür

«Mit der Heuwaage, dem Zeughaus, dem Zoo und der Dreirosenbrücke weisen wir weltweit ein paar der besten Parkourspots auf.» Chris Harmat weiss, wovon er spricht. Der Parkourweltmeister und mehrfache Ninja Warrior Finalist hat mit der World’s Parkour Family im Alter von gerade mal 17 Jahren seine erste Firma gegründet.

Die Realisierung seines neuesten Projekts, Overground, ermöglicht noch weit mehr. Gemeinsam mit seinen Partnern Maurice Ndotoni (Seklehrer, Traceur und Präsident der World’s Parkour Family), Dominique Karlin (Schreiner, Polysportler und mehrfacher Ninja Warrior Finalist) und Fabian Kägi (Boxer und Ninja- Sportler) sorgt Chris dafür, dass Basel – wenn alles aufgeht – zum weltweiten Mekka für Trendsportarten wird.

Fabian Kägi, Dominique Karlin, Chris Harmat, Maurice Ndotoni (v.l.n.r.)

Denn abgesehen von drei mobilen Ninja-Bahnen, einem Freestyle-Parkourbereich und einer Parkour-Olympia- Speedbahn vereint Overground Co-Working-Spaces, Räumlichkeiten für Firmenevents und Workshops plus eine Lounge zum Chillen unter einem Dach.

Auch Stefan Janczar, Berater Geschäftskunden bei der BKB, ist überzeugt vom Projekt: «Dank sportlicher Vielfalt und dem Zusammenschluss mit der neuen Boulderhalle, die sich im selben Gebäude befindet, ist Overground mit seinem Freizeitangebot ein wertvoller Zugewinn für ganz Basel!»

Abgesehen vom stimmigen Konzept und dem überzeugenden Businessplan konnten die Wettkampfsportler mit noch was anderem punkten: «Überzeugungsarbeit findet nicht in fünf Minuten statt. Beweisen konnte sich Overground vor allem mit unermüdlichem Einsatz und dem spürbaren Herzblut aller Involvierten.» Einer Mitfinanzierung seitens BKB stand somit nichts im Wege.

Und ohne diese wäre all dies nicht so möglich gewesen. Denn ein derart riesiges Projekt sorgt durchaus auch für schlaflose Nächte: «Insbesondere die Crowdfunding-Phase war alles andere als ein Zuckerschlecken », erzählt Chris. «Wir waren dauernd damit beschäftigt, Kollegen zu mobilisieren und die Werbetrommel zu rühren.»

Back to the roots

Im September hat das Freizeitareal seine Türen geöffnet. Und die Jungs träumen schon weiter: «Ein Whirlpool wäre schon nice!» Abgesehen davon hofft Dom, dieses Jahr Ninja Warrior zu werden. Chris’ aktuell grösster Traum ist die Teilnahme an den Olympischen Spielen. Je nach Entwicklung dürfte Parkour im Jahr 2028 endlich olympisch werden. Genug Zeit, um sich ausgiebig darauf vorzubereiten. Und mit den Gegebenheiten von Overground steigen die Chancen gewaltig, dass auch dieser Traum Realität wird.

Text: Valérie Ziegler

Say what?

Trendsportarten erklärt

Parkour: Sportart aus Frankreich, deren Ziel es ist, mit den Fähigkeiten des eigenen Körpers möglichst effizient von A nach B zu gelangen. Trainiert wird meistens draussen. Overground bietet eine wetterfeste und sichere Alternative im Innenraum.

Ninja Warrior: aus Japan stammende Wettkampfshow, die weltweit für Rekord-Einschaltquoten sorgt. Das Ziel ist es, vier Hindernisparcours erfolgreich zu absolvieren; mithilfe von Kraft, Ausdauer und Körperbeherrschung.

Chase Tag: «Fangis» für Erwachsene. Auf einem Parcours aus Stangen, Podesten und diversen anderen Hindernissen jagen sich zwei Gegner. Ein Match dauert 20 Sekunden. Gespielt wird in Teams mit bis zu sechs Personen. Die Gewinner bleiben jeweils im Rennen.

Calisthenics: Streetworkout. Trainiert wird ausschliesslich mit dem eigenen Gewicht. Calisthenics- Parks umfassen in der Regel Stangen verschiedener Höhe und Position, welche Barren und Reck nachempfunden sind.

Tricking: Erstmals in den 60er-Jahren ausgeübt, ist Tricking eine Sportart, bei der hauptsächlich Tritte, Salti und Schrauben zelebriert werden.

Slacken: Slacklinen, Slacklining ist eine Trendsportart ähnlich dem Seiltanzen, bei der man seine Balance, Konzentration und Koordination auf einem Kunstfaserband trainiert.

BKB Förderprogramm KMUimpuls


2006 hat die Basler Kantonalbank das Förderprogramm KMUimpuls lanciert. Von ihrer weitergehenden Kreditvergabepraxis profitieren innovative Jungunternehmen und etablierte Firmen, die sich für die Zukunft ausrichten. Die BKB arbeitet dabei mit Partnern zusammen. Die Startup Academy begleitet Jungunternehmen mit Expertenwissen. Die BG Mitte, Bürgschaftsgenossenschaft für KMU, und die Bürgschaftsgenossenschaft SAFFA stellen Kapital sicher.

Wie überzeuge ich die BKB für eine Finanzierung?

  • Nachvollziehbares Konzept
  • Nachhaltiger Businessplan, der auch für Laien verständlich ist
  • Entsprechende Marktanalysen
  • Überzeugungskraft: «Wer mit einem halbfertigen Konzept auftritt, hat schon verloren», sagt Stefan Janczar, Berater Geschäftskunden bei der BKB
  • Solide Vorarbeit
  • Herzblut und Beharrlichkeit: «Gerade in der aktuellen Zeit muss man sich bewusst sein, dass sich nichts in nur wenigen Wochen auf die Beine stellen lässt», sagt Janczar
  • Projekt soll einen Mehrwert für Basel darstellen: «Passend zu unserem Motto ‘Von Basel. Für Basel’», so Janczar

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