Navigieren auf bkb.ch

Menu

Service-Links

Coronavirus: Infektionen in Italien bereiten Sorgen

Der Coronavirus verbreitet sich immer weiter und wirkt sich auch auf die Weltwirtschaft aus. Die Zahl der Infizierten in Italien bereitet aktuell Sorgen. Mehr von Chief Investment Officer Dr. Sandro Merino.

Am 24.02.2020 in Fokusthemen von Dr. Sandro Merino

Der Ausbruch des Coronavirus hat bei Redaktionsschluss bereits zu über 79 551 bestätigten Infektionen geführt und 2627 Todesfälle gefordert. Die Befürchtung einer Ausbreitung der Lungenkrankheit auf ganz China oder gar das Entstehen einer globalen Pandemie haben zu drastischen Quarantänemassnahmen in den betroffenen chinesischen Provinzen geführt.

In der Schweiz gibt es weiterhin keinen bestätigten Fall des Coronavirus. Zudem ist erkennbar, dass in China die Zahl der bestätigten Neuinfektionen nicht – wie zuerst befürchtet – exponentiell ansteigt. Dies spricht tendenziell dafür, dass sich in China die Situation womöglich bald beruhigen könnte und somit auch die wirtschaftlichen Folgen überschaubar bleiben.

Neuinfektionen: Italien, Iran, Südkorea

Der Ausbruch neuer Coronavirus-Infektionen in Italien sowie im Iran und in Südkorea erhöht das Risiko einer allmählichen globalen Ausbreitung des Coronavirus jedoch nun deutlich. Die Eindämmung auf überschaubare regionale Infektionsherde und auf Fälle ausserhalb Chinas, bei denen die Infektionsketten recht präzise ermittelt werden konnten, ist aktuell in Frage gestellt.

Zwar versuchen die Gesundheitsbehörden weltweit die Epidemie mit zum Teil einschneidenden Quarantäne-Massnahmen zu stoppen, das Risiko einer globalen Ausbreitung muss aber wohl gegenüber den letzten Wochen als höher eingestuft werden.

Wirtschaftliche Folgen

Aus wirtschaftlicher Sicht könnte eine globale Ausbreitung die internationalen Lieferketten beeinträchtigen. Dies könnte Produktionsausfälle und Lieferengpässe auslösen. Auch die Gesundheitssysteme müssen sich auf das gestiegene Risiko einer starken Zunahme der Infektionszahlen und Erkrankungen einstellen.

Das Risikoszenario einer spürbaren globalen Verlangsamung des weltweiten Wirtschaftswachstums bis hin zu einer kurz anhaltenden Rezession ist signifikant wahrscheinlicher geworden. Gelingt hingegen eine schnelle Eindämmung der Ausbreitung in den neuen Infektionsherden, dann werden auch die wirtschaftlichen Folgen entsprechend überschaubar ausfallen.

Der chinesische Aktienmarkt (CSI-300-Index), der Anfang Februar um etwa 10 % eingebrochen ist, hat sich vom Rückschlag komplett erholt. Der Schweizer SMI-Index hat heute Morgen hingegen fast 4 % eingebüsst und der Goldpreis stieg um etwa 2%. Es bleibt eine gestiegene Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Coronavirus-Epidemie. Wir verfolgen die Entwicklungen deshalb weiterhin mit höchster Aufmerksamkeit. In unseren Anlagestrategien für die Vermögensverwaltungsmandate und die Anlagelösungen haben wir die Aktienquote im Lichte der jüngsten Entwicklungen um etwa 2% reduziert.

Wie legen Sie Ihr Vermögen am besten an? Lassen Sie sich beraten und entscheiden Sie selbst. Oder definieren Sie mit uns eine Strategie und überlassen Sie die Umsetzung der Basler Kantonalbank.

Rechtliche Informationen

Rechtliche Informationen

© Basler Kantonalbank / Diese Angaben dienen ausschliesslich Werbezwecken und stellen eine freiwillige Dienstleistung der Basler Kantonalbank (BKB) dar, auf welche kein Rechtsanspruch besteht. Die BKB kann die Publikation jederzeit ohne Vorankündigung einstellen. Die publizierten Informationen dienen nicht der Anlageberatung und stellen in keiner Weise ein Kaufangebot, eine Anlageempfehlung oder eine Entscheidungshilfe in rechtlichen, steuerlichen, wirtschaftlichen oder anderen Belangen dar. Sie dienen einzig informativen Zwecken. Die in dieser Information verarbeiteten Aussagen, Stammdaten, Kennzahlen und Marktkurse bezieht die BKB aus öffentlich zugänglichen Quellen, die sie für zuverlässig hält. Eine Garantie für Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben, deren Auswertung oder deren Wiedergabe kann die BKB nicht übernehmen und keine Aussage ist als Garantie zu verstehen. Es wird keine Haftung für Verluste oder entgangene Gewinne übernommen, die aus der Nutzung oben stehender Informationen entstehen könnten. Zum Ausdruck gebrachte Meinungen können sich ohne vorherige Ankündigung ändern. Die in dieser Publikation enthaltenen Anlageinformationen könnten – je nach speziellen Anlagezielen, Zeithorizonten oder bezüglich des Gesamtkontextes der Finanzposition – für bestimmte Investorinnen und Investoren ungeeignet sein. Wir empfehlen, dass diese, bevor sie Anlageentscheidungen treffen, sich den Rat der Anlageberaterin bzw. des Anlageberaters ihrer Bank einholen. Diese Informationen richten sich ausschliesslich an natürliche und juristische Personen sowie Personengesellschaften und Körperschaften mit Wohnsitz bzw. Sitz in der Schweiz.
Dr. Sandro Merino

Dr. Sandro Merino

Chief Investment Officer

Erfahren Sie aus erster Hand die Einschätzungen unseres Chief Investment Officers, Dr. Sandro Merino, und überprüfen Sie Ihre Anlagestrategie mit Ihrer Kundenberaterin oder Ihrem Kundenberater.

Fusszeile