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Nachhaltiges und profitables Wachstum: Konzern BKB definiert seine Strategie bis 2025

Der Konzern BKB wird in der Strategieperiode 2022 bis 2025 seine Stärken weiter ausbauen: Er setzt noch stärker auf Nachhaltigkeit im Kundengeschäft und im operativen Betrieb, auf Partnerschaften und auf profitables Wachstum in den Kernmärkten sowie in attraktiven Nischen. Unterstützt wird das Wachstum von hoher Produktivität und tiefer Komplexität des Geschäftsmodells. Angebot und Prozesse werden für die Kundinnen und Kunden spürbar vereinfacht. Um die Innovation zu fördern, setzt der Konzern auf Lösungen, die sich in der Finanzindustrie oder verwandten Branchen bereits bewährt haben, nicht zuletzt auch in Zusammenarbeit mit Partnern. Den Erfolg der Strategie misst der Konzern anhand ehrgeiziger Ziele.

01.09.2021

Ausbau der Marktführerschaft im Heimatmarkt
Produktivität und Wachstum erachtet Basil Heeb, CEO der Basler Kantonalbank (BKB) und Vorsitzender der Konzernleitung, im zu erwartenden wettbewerbsintensiven und herausfordernden Umfeld als zentrale Faktoren: «Unsere Strategie ist auf Wachstum im Kerngeschäft ausgerichtet. Wir fokussieren in den kommenden Jahren bewusst auf unsere Stärken und wollen hier klare Akzente setzen. Als BKB wollen wir in unserem Heimmarkt in allen zum Kerngeschäft zählenden Geschäftsfeldern Marktführerin werden resp. dort, wo wir dies bereits sind, unseren Vorsprung weiter ausbauen. Schweizweit ist die BKB gezielt als Nischenplayerin in Geschäftsfeldern aktiv, in denen sie klare Wettbewerbsvorteile hat und profitabel wachsen kann (Private Banking, Institutionelle Anlagekunden, Firmen- und Grosskunden). Die Bank Cler fokussiert sich auf Wachstum im Privat- und Immobilienkundengeschäft in der gesamten Schweiz. Beide Banken setzen auf einfache und modulare Produkte, umfassende und zielorientierte Beratung sowie eine Erhöhung des Selbstbedienungsgrades der Dienstleistungen und Verstärkung des durchgehenden Kundenerlebnisses.»

Neben dem Geschäft mit Privat-, Firmen- und Immobilienkunden, dem Private Banking und dem Handelsgeschäft wird das Asset Management ein wichtiger Wachstumsmarkt für den Konzern BKB. Die Strategie in diesem Geschäftsfeld zielt darauf ab, den Konzern zu einem noch erfolgreicheren Anbieter von Anlagelösungen für Familien, Stiftungen und Pensionskassen zu entwickeln und den Ertrag aus dem Kommissionsgeschäft weiter auszubauen. Der Fokus wird auf Nachhaltigkeit gelegt und bereits bestehende Angebote und Fähigkeiten werden weiter ausgebaut. Kundinnen und Kunden und deren Vermögenswerte werden innerhalb des Konzerns durch eine dedizierte Vertriebseinheit betreut.

Wachstum durch Partnerschaften: Zusammenarbeit mit IWB
Um neue Märkte zu erschliessen, das Angebot ausserhalb des Kerngeschäfts gezielt zu erweitern und neue Kundinnen und Kunden zu gewinnen, setzt der Konzern vermehrt auf Partnerschaften. Ein erstes Beispiel ist die geplante Zusammenarbeit mit dem Basler Energieunternehmen IWB (Industrielle Werke Basel) zur Förderung der Energieeffizienz von Immobilien. Die BKB und IWB ergänzen sich hierbei perfekt und helfen Kundinnen und Kunden, ihren CO2-Fussabdruck zu reduzieren, Energiekosten zu sparen und den Wert ihrer Immobilien zu steigern.

Nachhaltigkeit im Kerngeschäft wird konsequent vorangetrieben
Der Konzern BKB verfolgt eine ambitionierte Strategie zur Senkung von Klimarisiken und fördert den Ausbau von klimafreundlichen Investitionen. Entsprechend wird das nachhaltige Produkt- und Dienstleistungsangebot bis 2025 weiter ausgebaut mit dem Ziel, in allen Produktkategorien nachhaltige Lösungen anbieten zu können. Besonders soll der Dekarbonisierungsprozess mit spezifischen Finanzierungsinstrumenten unterstützt werden.

Ergänzend stellt der Konzern BKB durch ein umfassendes betriebliches Umweltmanagement sicher, dass die Ressourcen geschont und die Belastungen der Umwelt und des Klimas nach Möglichkeit gesenkt werden. Seit 2018 ist der Konzern klimaneutral, seit diesem Jahr werden nicht zu vermeidende Emissionen des Stammhauses BKB über ein Klimaschutzprojekt mit dem Forstbetrieb Frenkentäler kompensiert. Die BKB leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Waldpflege, Förderung der Biodiversität sowie zum Klimaschutz in der Region. Bis spätestens 2030 soll der direkte CO2-Ausstoss des Konzerns BKB Netto-Null betragen.

Gemeinsame Infrastruktur im Konzern für ein verbessertes Kundenerlebnis
Die beiden Konzernbanken BKB und Bank Cler werden weiterhin mit ihrer eigenständigen Marke im Markt auftreten, verfügen jedoch über eine gemeinsame Infrastruktur, wo Fachwissen gebündelt und Effizienzgewinne durch Skaleneffekte ermöglicht werden. Um die damit verbesserte Produktivität weiter zu erhöhen und gleichzeitig die Komplexität zu reduzieren, vereinfachen und standardisieren beide Konzernbanken ihre Kernprozesse kontinuierlich. Dabei werden nicht-differenzierende Tätigkeiten gezielt ausgelagert und vermehrt auf Cloud-Applikationen gesetzt.

Aufgrund der veränderten Lebens-, Arbeits- und Konsumgewohnheiten der Kundinnen und Kunden werden zunehmend Dienstleistungen über den digitalen Kanal nachgefragt. Entsprechend erhöhen die beiden Konzernbanken den Selbstbedienungsgrad ihrer Dienstleistungen und ermöglichen damit ihren Kundinnen und Kunden ein durchgehendes Kundenerlebnis. Dazu werden die Infrastruktur und Funktionalitäten des Online- und Mobile Banking kontinuierlich ausgebaut.

Entwicklung der Mitarbeitenden im Fokus der Wachstumsstrategie
Die Entwicklung der Stärken der Mitarbeitenden im Konzern BKB ist ein weiterer wichtiger Eckpfeiler in der Strategie 2022+. Gemeinsam mit den Führungskräften werden die Mitarbeitenden in ihrer Entwicklung begleitet, Talente gefördert und das Wissen sowie die Beratungskompetenz im Schlüsselbereich Nachhaltigkeit ausgebaut. Dabei wird insbesondere auf ein breites Spektrum an Kompetenzen, Erfahrungen und Fähigkeiten geachtet. Durch moderne Arbeitsumgebungen und durch eine Lern- und Feedbackkultur wird die konzernweite und bereichsübergreifende Zusammenarbeit gefördert.

Ehrgeizige finanzielle Ziele für die Strategieperiode bis 2025
Als Messgrössen für den finanziellen Erfolg der Konzernstrategie sollen bis ins Jahr 2025 folgende Zielwerte erreicht werden: die Kosteneffizienz (Cost-Income-Ratio) soll maximal 55% und die Eigenkapitalrentabilität (Return-on-Equity) mindestens 6% betragen. Die Gesamtkapitalquote als Ausdruck der finanziellen Stabilität soll über 16%, die Net Stable Funding Ratio (NSFR), die die langfristige Liquidität des Konzerns misst, über 110% liegen. Mit einer schrittweisen Verbesserung der Kapitalallokation soll das Kapital risikogerecht und effizient eingesetzt und eine Kapitaleffizienz (Return-on-Risk weighted Assets) von mindestens 1% erreicht werden.

Für weitere Auskünfte
Patrick Riedo
Leiter Kommunikation

Basler Kantonalbank, CEO Office
Telefon 061 266 27 89

medien@bkb.ch

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