Umbauen: Nachhaltig und mit Kundenfokus

Das BKB-Gebäude am Brunngässlein wurde mit dem Minergie-P Standard zertifiziert – als gerade mal zweites Verwaltungsgebäude im Kanton Basel-Stadt. Warum ist energieeffizientes Bauen eigentlich so wichtig? Bauprojektleiterin Sonja Kaplan steht Rede und Antwort.
Am 14.09.2022 in Nachhaltigkeit

Das Wichtigste in Kürze

Das Wichtigste in Kürze

  • Die BKB ist auf dem Weg die nachhaltigsten Basler Bank zu werden.
  • Dabei bezieht sie auch die nachhaltige (Um-)gestaltung ihrer Filialen und Bürogebäude mit ein. 
  • Jüngstes Sanierungs-Beispiel: Das Gebäude am Brunngässlein, das mit Minergie-P*, dem höchsten Standard für Niedrigstenergie-Bauten, zertifiziert wurde.
  • Bauprojektleiterin Sonja Kaplan gibt einen Überblick über ihre Tätigkeit.
Mit dem Umbau und den zusätzlichen Investitionen in die Betriebsökologie untermauert die BKB ihr Vorhaben, in Bezug auf die Nachhaltigkeit das vorhandene Potenzial konsequent auszuschöpfen. Die Basler Kantonalbank wird in den nächsten Jahren nach und nach ihre Immobilien gemäss dem Minergie-P Standard sanieren. Das Gebäude am Brunngässlein ist bereits komplett saniert und mit dem Minergie-P-Standard* zertifiziert.

*Zertifikat-Nummer BS-050-P (zugesichert)

Was bedeutet Minergie-P?

  • Mit dem Minergie-P Label werden Niedrigstenergie-Bauten zertifiziert, die hohen Ansprüchen an Qualität, Komfort und Energie genügen.

Bild: copyright@MINT Architecture

Energie-Ersparnis und modernes Raumkonzept für hybrides Arbeiten

Am Brunngässlein konnte der Energiebedarf für Heizung und Kühlung dank der Sanierung um rund 50 Prozent gesenkt werden. Ausserdem wurde auch eine leistungsfähige Fotovoltaik-Anlage installiert und auf dem begrünten Flachdach Raum für Biodiversität geschaffen.  

Eingerichtete Einzelarbeitsflächen, Kollaborations- und Kreationszonen können seit dem letzten Jahr von rund 200 Mitarbeitenden crossfunktional und hierarchieübergreifend je nach Bedürfnis und Aufgabe flexibel genutzt werden. 

Bilder: copyright@MINT Architecture

Sonja Kaplan (Bauprojektleiterin Basler Kantonalbank) im Interview

Sonja, für was bist du im Konzern zuständig?

Ich bin studierte Architektin und arbeite seit drei Jahren im Konzern als Bauprojektleiterin. Ich habe im Prinzip eine Vermittlerrolle zwischen Bauherrschaft, Marketing und Vertrieb, Meine fachliche Expertise nutze ich vor allem, um bei Bauvorhaben die Bedürfnisse der Bank mit denjenigen ihrer Kundinnen und Kunden in Einklang zu bringen. Ziel ist dabei immer, das Kundenerlebnis zu verbessern.

Welche Projekte hast du in letzter Zeit begleitet?

Das Hauptgebäude der BKB in der Aeschenvorstadt haben wir bereits im 2012 saniert. Der Umbau der restlichen BKB-Filialen wurde vor drei Jahren abgeschlossen. Mit der Gesamtsanierung wurde Ende Juni 2022 das BKB-Gebäude am Brunngässlein als erst zweites Verwaltungsgebäude im Kanton Basel-Stadt mit dem hohen Minergie-P-Standard zertifiziert. Die Sanierung an der Dufourstrasse ist aktuell noch in Gange. In den kommenden Jahren wird die BKB ihre Immobilien nach und nach gemäss dem Minergie-P-Standard sanieren.

Die Basler Kantonalbank ist auf dem Weg zur nachhaltigsten Basler Bank zu werden - auch was ihre Gebäude betrifft. Wie geht die BKB das an? 

Wir nutzen das Potenzial zur Steigerung der Energieeffizienz bei allen Umbauten im Konzern. Jüngstes Beispiel ist die Gesamtsanierungen der BKB am Brunngässlein. Hier erfüllen wir freiwillig den Minergie-P-Standard und damit die höchste Energieeffizienz. Auch eine Fotovoltaik-Anlage zur Eigenverbrauchsoptimierung wurde auf dem Dach installiert.

Wozu macht die BKB das?

Wir wollen die Ressourceneffizienz mit der Sanierung verbessern. Gerade bei älteren Gebäuden ist das Potenzial dazu gross. Anfang der 70er Jahre wurden energetische Belange noch kaum berücksichtigt. Die Gebäudefassade muss oft komplett saniert werden, um eine zeitgemässe Dämmung und damit Steigerung der Energieeffizienz überhaupt zu ermöglichen.

Was gefällt dir an deiner Arbeit am meisten?

Das «Vorher-Nachher» zu erleben ist für mich immer eine schöne Erfahrung und wir tragen mit unserer Arbeit zur Umsetzung der Strategie bei. Ich freue mich besonders, wenn die beteiligten Personen, Kundinnen und Kunden sowie die Mitarbeitenden zufrieden sind und Bedürfnisse bestmöglich erfüllt werden konnten. Das zeigt mir, dass sich mein Engagement gelohnt hat.  

Bild: copyright@MINT Architecture

Unsere Welt ist nachhaltig

  • Sie ist Teil der Unternehmensstrategie und prägt unser Kerngeschäft.
  • Die BKB engagiert sich seit Jahren für eine nachhaltige Entwicklung der Region. Dabei beachtet sie wirtschaftliche, ökologische und soziale Aspekte.
  • Für unsere Stromversorgung nutzen wir zu 100% erneuerbare Energie.
  • Die BKB hat ihre betrieblichen Emissionen in den letzten Jahren deutlich reduziert.
  • Seit 2018 sind wir klimaneutral. Unvermeidbare CO2-Emissionen kompensieren wir mit regionalen Klimaschutzprojekten.

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