Leben als wäre jeden Tag Wochenende – dank Säule 3a

Später mal endlich so leben, als wäre jeden Tag Wochenende: Nicht mehr arbeiten, viel ausgehen, reisen, etwas unternehmen, sich und den Liebsten kleine und grosse Träume erfüllen. Doch können wir uns solch ein Leben im dritten Lebensabschnitt dann auch leisten?
Am 28.10.2022 in von Melanie Bissig

Das Wichtigste in Kürze

Das Wichtigste in Kürze

  • Ohne zusätzliche private Ersparnisse und eine solide 3. Säule muss man im Ruhestand oft gravierende Abstriche machen.
  • Das konsequente Ansparen einer 3. Säule ist aus diesem Grund dringend empfohlen. Zumal diese Ersparnisse vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können.
  • Doch wie am besten für die 3. Säule sparen? Mit nachhaltigen Wertschriftenlösungen der Basler Kantonalbank. Damit haben Sie nämlich höhere Renditechancen als mit einem klassischen 3a-Konto.
Nach der Pensionierung gleich viel Geld wie vorher oder sogar mehr zur freien Verfügung haben – eine angenehme Vorstellung. Die Realität ist aber leider ernüchternd: Je nach persönlicher Situation verfügen die meisten Schweizerinnen und Schweizer nach der Pensionierung ohne private Vorsorge nur noch über knapp 60 Prozent ihrer gewohnten Mittel (siehe Grafik). Wie soll man sich damit noch Träume erfüllen, reisen und Spass haben, wenn es im dritten Lebensabschnitt heisst: sparen, sparen, sparen…? Wir müssen der Wahrheit ins Auge blicken: Für die meisten wird es ohne zusätzliche Ersparnisse ein Ding der Unmöglichkeit sein.

Die Einkommenseinbusse im Alter wird zu oft unterschätzt

Viele Schweizerinnen und Schweizer unterschätzen - vor allem in jungen Jahren – das Ausmass der finanziellen Einbusse im Pensionsalter. Die berühmte Vorsorgelücke – der Unterschied zwischen dem gewohnten früheren Einkommen und der am Ende ausgezahlten Rente aus der 1. und der 2. Säule macht vielen einen Strich durch die Rechnung. Dabei wächst dieser Unterschied mit den Jahren kontinuierlich an und die private Vorsorge wird immer wichtiger: Unsere Lebenserwartung steigt, die Renten sinken. Ohne das Sparen in der Säule 3a und ohne zusätzliche Ersparnisse - sieht es finanziell in den meisten Fällen nicht gerade rosig aus.

Ohne 3. Säule droht empfindliche Vorsorgelücke nach der Pensionierung

Bis zu einem Jahreseinkommen von 84 600 CHF beträgt das Vorsorgeziel der ersten und zweiten Säule ca. 60% des Jahreslohns.

Vorsorge ist einfach – clevere Vorsorge auch

Das regelmässige Einzahlen auf ein Säule 3a-Konto ist die bekannteste Methode für die private Vorsorge. Maximal 6883 CHF können Personen, die durch den Arbeitgeber einer Pensionskasse angeschlossen sind, 2022 in ihre Säule 3a einzahlen und vom steuerbaren Einkommen abziehen (2023: 7056 CHF). Für Selbstständige ohne Pensionskasse gilt im Jahr 2022 der Maximalbetrag von 34 416 Franken (2023: 35 280 CHF). Wer bereits in jungen Jahren mit dem 3a-Sparen beginnt, häuft auch mit dem klassischen Vorsorgen bis zum Zeitpunkt seiner Pensionierung ein attraktives finanzielles Polster an.

Doch während die Zinsen auf einem klassischen Säule 3a-Bankkonto im heutigen Zinsumfeld nicht gerade atemberaubend sind, gibt es eine cleverere Möglichkeit, die eigene Säule 3a anzusparen: Das Vorsorgen mit Wertschriften. 

Viele meiner Kundinnen und Kunden bereuen es, dass sie nicht schon früher vom Sparen-3-Konto auf Anlagen mit höheren Renditechancen umgestiegen sind.
Sarah Reinprecht, Kundenberaterin Filiale Rosental

Wertschriftensparen vs. Sparen-3-Konto

Berechnungsbeispiel mit einer Laufzeit von 25 Jahren: Startguthaben: CHF 5000 – Einzahlungen pro Jahr: CHF 6883 (Maximalbetrag 2022)

Quelle: BKB

Anlegen innerhalb der Säule 3a bringt mehr

Beim Vorsorgen mit Anlagen können Sie je nach persönlicher Risikofähigkeit auf das für Sie passende Anlageprodukt mit wenig Aktien (Nachhaltig Einkommen), mit etwas mehr (Nachhaltig Ausgewogen) und mit einem grösserem (Nachhaltig Wachstum) oder maximalen Aktienanteil (Nachhaltig Aktien) setzen. Da man Säule 3a-Ersparnisse in der Regel und idealerweise über einen relativ langen Anlagehorizont anspart, können kurz- oder längerfristige Kursschwankungen mit relativer Gelassenheit betrachtet werden. Dies zeigen vor allem auch die durchschnittlichen 10-Jahres-Aktienmarktrenditen der Schweiz: In knapp 100 Jahren gab es nämlich nur drei Kalenderjahre (1929-1931), welche innerhalb der darauffolgenden zehn Anlagejahre zu negativen Renditen führten.

Berechnen Sie jetzt, wie gross der Unterschied zwischen klassischem Vorsorgesparen und dem Vorsorgesparen mit Wertschriften ausfällt.

Welcher Vorsorge-Typ sind Sie?

Egal, ob Sie gern aufs Ganze gehen oder sich eher in Zurückhaltung üben: Bei uns findet jeder eine Vorsorgestrategie, die zu ihm passt.

Strategie «Einkommen», Aktienanteil: über 25%

«Ich will allzu grosse Risiken vermeiden, aber doch die Ertragschancen von Aktien und Obligationen nutzen.»

Diese Strategie eignet sich, wenn Sie nur ein beschränktes Risiko eingehen, sich aber höhere Ertragschancen mit Aktien oder Fremdwährungen nicht völlig entgehen lassen wollen. Anlageziel ist die langfristige Erhaltung der Vermögenswerte.

Strategie «Ausgewogen», Aktienanteil: über 50%

«Mein Vermögen soll langfristig wachsen. Dafür bin ich bereit, höhere Kursschwankungen in Kauf zu nehmen.»

Diese Strategie eignet sich, wenn Sie ein höheres Risiko akzeptieren, jedoch auf einen dominierenden Aktienanteil verzichten möchten. Anlageziel ist der langfristige Vermögenszuwachs durch Kapitalgewinne.

Strategie «Wachstum», Aktienanteil: über 75%

«Mein Vermögen soll langfristig stark wachsen. Um keine Chance zu verpassen, bin ich bereit, grössere Risiken einzugehen.»

Diese Strategie eignet sich, wenn Sie ein hohes Risiko durch einen dominierenden Aktienanteil akzeptieren. Anlageziel ist der langfristige Vermögenszuwachs durch Kapitalgewinne.

NEU: Strategie «Aktien», Aktienanteil: über 95%

«Für maximales und diversifiziertes Vermögenswachstum möchte ich zukunftsorientiert das Renditepotenzial an den Aktienmärkten ausschöpfen.»

Diese Strategie eignet sich, wenn Sie maximal von der Marktentwicklung der Aktienmärkte profitieren wollen und ein sehr hohes Risiko durch einen dominierenden Aktienanteil akzeptieren. Anlageziel ist der langfristige Vermögenszuwachs durch Kapitalgewinne.

Vorsorge mit Wertschriften: Die Vorteile

  • Wertschriften machen langfristig mehr aus Ihrem Geld: Profitieren Sie von einem höheren Renditepotenzial im Vergleich zum klassischen 3a-Vorsorgekonto.
  • Kontrolliertes Risiko: Die Anlagegruppen sind über eine Vielzahl an Wertschriften diversifiziert. Die Anlagestrategie können Sie individuell wählen.
  • Ganz einfach mit einem Dauerauftrag: Per Dauerauftrag bei Ihrer Bank lassen sich die Einzahlungen in die BKB Anlagelösung Vorsorgesparen Nachhaltig z.B. auch monatlich tätigen. Bei tiefen Kursen werden automatisch jeweils mehr Fondsanteile gekauft, bei hohen entsprechend weniger. Das führt zu einem sogenannten Durchschnittspreiseffekt, der allfällige Kursschwankungen ausgleicht.
  • Vorsorgen geht auch nachhaltig: Sorgen für Ihre Zukunft vor und tun mit nachhaltigen Anlagelösungen gleichzeitig der Gesellschaft und Umwelt etwas Gutes. Ohne Verzicht auf Renditepotenzial und zu gleich tiefen Kosten.
  • Steuern sparen: Auch mit der BKB Anlagelösung Vorsorgesparen Nachhaltig können Sie Ihre Einzahlungen - wie bei einem klassischen Vorsorgekonto - vollumfänglich vom steuerbaren Einkommen abziehen.
Es gibt keinen 'richtigen' Einstiegszeitpunkt. Bei Wertschriften zählt die Langfristigkeit - vor allem auch in Zeiten, wie den heutigen. Möchten Sie jetzt mit Anlagen für Ihre Zukunft vorsorgen? Wählen Sie Ihre passende nachhaltige Anlagelösung Vorsorgesparen aus und kommen Sie Ihrem Traum von finanzieller Sorglosigkeit im Alter einen Schritt näher.

Rechtliche Informationen

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Melanie Bissig

Fachspezialistin Vorsorge & Pensionierung