Diese 7 Irrtümer hindern viele am Hauskauf

Endlich Ihr Traumhaus kaufen? Eigentumswohnung statt Miete? Viele sehnen sich nach einem Eigenheim. Doch manch hartnäckiger Irrtum hält vom Handeln ab. Wir zeigen, warum der Weg zum Eigenheim keinesfalls unmöglich ist.
Am 26.01.2022 in Wohnen von Ekaterina Cámara

1. «Mein Geld reicht nicht für ein Eigenheim.»

Viele Mieterinnen und Mieter meinen, sie könnten sich niemals ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung leisten. Dabei müssen sie nicht die ganze Summe selbst tragen: Eine Hypothek schafft hier Abhilfe, denn wer mindestens 20 Prozent des Immobilienpreises selbst aufbringt, kann sich die restlichen 80 Prozent von der Bank finanzieren lassen. 10 der nötigen 20 Prozent können dabei aus der 2. oder 3. Säule stammen. Diese Tatsache rückt den Traum vom Eigenheim für viele in greifbare Nähe.

Wichtig: Beachten Sie, dass sich Ihre Vorsorgesituation durch den Bezug von Pensionskassengeldern verändert. Besprechen Sie dies am besten ausführlich mit Ihrem Kundenberater, bzw. Ihrer Kundenberaterin um sich aller Chancen und Risiken bewusst zu werden.

2. «Die Bank gibt mir keine Hypothek.»

Hat man Angst von der Bank abgewiesen zu werden, probiert man es gar nicht erst mit einer Hypothekenanfrage. Dies ist jedoch schade, denn Banken prüfen jeden einzelnen Fall genau, denn das Interesse an einer Kreditvergabe ist beidseitig. Hierbei kommt es u.a. auf die Tragbarkeit an: Es wird eine Tragbarkeitsberechnung angestellt, die zeigt, ob eine Hypothek in Ihrer aktuellen Situation für Sie in Frage kommt. Ihre Bank zu kontaktieren und dies prüfen zu lassen, lohnt sich in jedem Fall. Wer will, kann im Vorfeld den Hypothekenrechner ausprobieren und das Resultat im Anschluss mit einer Kundenberaterin bzw. einem Kundenberater besprechen. Selbst, wenn die Tragbarkeit für ein Eigenheim aktuell nicht gegeben sein sollte – sei dies aufgrund der Einkommenssituation oder fehlendem Eigenkapital - könnten sie Ihre Ist-Situation mit Ihnen gemeinsam analysieren und aufzeigen, wie Sie sich Ihren Traum eventuell doch noch erfüllen könnten.

Mögliche Lösungen können sein: Kapital aus der 2. Säule oder 3. Säule, das Sie vorbeziehen oder verpfänden, Erbvorbezüge oder Schenkungen, aber auch zinslose und nicht rückzahlbare Darlehen von Verwandten oder Freunden. Lassen Sie sich also am besten umfassend beraten.

3. «Ich habe Angst in die 'Schuldenfalle' zu geraten.»

Durch den kalkulatorischen Zinssatz von (bei der Basler Kantonalbank) 4.5 Prozent, mit dem die Tragbarkeit einer Hypothek bestimmt wird, kann sichergestellt werden, dass man sich das Eigenheim auch dann leisten kann, wenn die Zinsen steigen. Zudem kann bei vielen Hypotheken (z.B. der Welcome-Hypothek) auch ein fester Zinssatz vereinbart werden. So wird das Risiko in die Schuldenfalle zu geraten nochmals reduziert.

Wer sich sein künftiges Eigenheim zudem umsichtig aussucht und ihren Wert von Expertinnen und Experten im Vorfeld professionell beurteilen lässt, umgeht das Risiko zu viel für die Immobilie zu bezahlen und sichert sich zusätzlich gegen zu grossen Wertverlust ab.

4. «Ein Eigenheim bedeutet gleichzeitig höhere Steuern.»

Es ist korrekt, dass der Eigenmietwert das steuerbare Einkommen steigen lässt. Unterhalts- und Renovationskosten sowie die Zinsen der Hypothek können hingegen davon abgezogen werden. Aus einer isolierten Betrachtung der Steuersituation heraus ist es also sinnvoll, wenn die Hypothek möglichst hoch ausfällt. Wie Eigenheimbesitzerinnen und Besitzer Ihre Steuern optimieren können, lesen sie hier.

5. «Ich bin überfordert mit dem Gedanken, den Kauf organisieren zu müssen.»

Wenn der Gedanke an den Kauf einer Immobilie Sie überfordert, ist ein Beratungsgespräch mit einem Kundenberater bzw. einer Kundenberaterin genau das richtige. In einem unverbindlichen Beratungsgespräch können Sorgen und Ängste angesprochen und ausgeräumt werden. Wer einen Partner an seiner Seite hat, der einen auf dem Weg zum Eigenheim begleitet, muss sich auch nicht überfordert und alleingelassen fühlen.

6. «Langfristig gesehen ist mir ein Eigenheim zu stressig.»

Wer nicht zur Miete wohnt, muss sich auch um allenfalls auftretende Probleme selbst kümmern. Was jedoch auch vorteilhaft sein kann: Wo früher der Vermieter bestimmte, welche Handwerker für Haus oder Wohnung engagiert und wie Probleme gelöst werden, können Sie in Ihren eigenen vier Wänden selbst entscheiden, was, wann und wie Sie wollen. Somit wird die höhere Eigenverantwortung durch die höhere Selbstbestimmtheit kompensiert. Auch kann Ihnen in einem Eigenheim niemand einfach so die Wohnung oder das Haus kündigen. Damit erlangen Sie eine weitere Sicherheit, die den Stresslevel langfristig senkt.

7. «Wenn ich ein Haus kaufe, bin ich nicht mehr so mobil.»

Schnell mal umziehen – das kann ein Eigenheimbesitzer bzw. eine Eigenheimbesitzerin tatsächlich nicht mehr ganz so spontan und einfach. Doch wer sich sicher ist, dass er oder sie in den aktuellen Lebensumständen den besten Ort zum Leben gefunden hat, sollte keine Angst haben, sich für längere Zeit an diesem niederzulassen. Schlussendlich ist der Verkauf der eigenen vier Wände für jeden machbar, sollte sich die Notwendigkeit dazu ergeben. Auch kann die Hypothek in manchen Fällen z.B. an den Nachkäufer oder auch auf eine neue Immobilie übertragen werden. Gegen eine Vorfälligkeitsentschädigung kann man die bestehende Hypothek vorzeitig auslösen. Das Eigenheim kann zudem vermietet werden, sollte man sich dazu entschliessen, woanders zu wohnen. Viele Möglichkeiten stehen hier offen – daher ist die Angst vor dem Verlust der Mobilität in den meisten Fällen eher unbegründet.

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Ekaterina Cámara

Redaktion Online-Marketing

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