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Bankarbeit in der Corona-Krise: BKB Mitarbeitende berichten

Die Corona-Krise fordert jede und jeden Einzelnen bei der Basler Kantonalbank. Es gibt zahlreiche Mitarbeitende, die sich sehr engagiert einbringen und über sich hinauswachsen, um für unsere Kundinnen und Kunden da zu sein. An dieser Stelle erzählen einige von ihnen, wie sie die Krise meistern.

Am 20.05.2020 in Die Bank

«Wir stellen uns fast wöchentlich auf neue Situationen ein»

Marika Kraus, BKB Beraterin in der Filiale Aeschen, erzählt wie Corona ihren Berufsalltag und den Umgang mit Kundinnen und Kunden verändert.

«Die Banken gehören ja zur Grundversorgung der Bevölkerung und hatten von Anbeginn der Corona-Krise immer geöffnet. Das hat uns die Möglichkeit gegeben, weiterhin persönlich für unsere Kundinnen und Kunden da zu sein. Auch wenn sich natürlich die Arbeit in der Filiale und der Kontakt mit unseren Kunden verändert hat. Einfach so zur Arbeit kommen und mit dem Geschäft anfangen, das war einmal. Jetzt müssen wir sehr sensibel für die Situation sein und gut aufpassen – auf unsere Kundinnen und Kundin und natürlich auch auf uns.

Selbstverständlich wird zu jeder Zeit bei uns der Sicherheitsabstand eingehalten, darauf achten wir streng. Wir haben auch alle anderen Schutzmassnahmen des BAG umgesetzt, so dass sich unsere Kundinnen und Kunden und natürlich auch unsere Mitarbeitenden auf Schritt und Tritt in allen BKB Filialen sicher fühlen können, auch in der jetzt gelockerten Situation. Unser Beratungsteam bleibt bis auf weiteres aufgeteilt, quasi in eine Front-Gruppe und in eine Homeoffice-Gruppe. So können wir den Filialbetrieb gut und sicher aufrechterhalten.

Die Aufteilung sieht so aus: Vier Mitarbeitende in der Beratung sind vor Ort und die andere Gruppe erledigt ihre Aufgaben im Homeoffice. Von Zuhause aus können wir mit den Kundinnen und Kunden telefonieren oder auf Wunsch auch eine Beratung per Video machen. Überhaupt haben wir die Videoberatung als interessantes neues Tool für uns entdeckt. Es ist ein unkomplizierter, moderner und gleichzeitig sicherer Weg, um mit den Kunden in Kontakt zu bleiben. Wir werden die Videoberatung sicher auch nach der Corona-Zeit beibehalten und anbieten.

Ich selber bin im Prinzip gerne vor Ort in der Filiale, denn ich bin ein eher unerschrockener Typ. Ich halte alle Corona-Regeln ein und fühle mich somit sicher. Was mir auch hilft ist, dass ich weiss: Ich leiste eine wichtige und wertvolle Arbeit für die Gesellschaft.»

«Wir geben Zuversicht mit vielen Überbückungskrediten»

Olivia Zurbuchen, BKB Beraterin im Vertrieb Geschäftskunden, berichtet wie Corona ihren Berufsalltag verändert.

«Seit zwei bis drei Wochen hat sich die durch Corona bedingte schwierige Situation beruhigt und es kehrt bei der Arbeit wieder mehr der Alltag ein. Wenn ich zurückblicke, dann staune ich schon darüber, was in wenigen Wochen so alles passiert ist: Lockdown, Homeoffice, schlagartige Veränderung des Lebens, jetzt Lockerungen und Zuversicht, die zurückkehrt.

So schnell wie sich die Situation verändert hat, so schnell mussten wir handeln, als Mitte März die ersten Corona-Massnahmen vom Bund getroffen wurden. Es galt quasi von jetzt auf gleich, alle physischen Kundentermine abzusagen und auf Telefon- bzw. Videoberatung umzustellen. Neben den vielen Kundenanfragen sind auch wir proaktiv auf unsere Kunden zugegangen und haben individuelle und pragmatische Lösungen angeboten, wie Limitenerhöhungen oder Sistierung der Amortisationen, um allfällige Liquiditätsengpässe überbrücken zu können.

Schnell konnten wir aber auch mit den Überbrückungskredit-Programmen vom Bund und dem Kanton helfen. Der Run darauf war anfangs immens und ein Telefonat jagte das andere – mit Fragen über Fragen. Die Unterstützungsprogramme waren dringend notwendig, um allfällige Liquiditätsprobleme überbrücken zu können. Wir mussten zügig und abteilungsübergreifend reagieren und konnten dadurch die dringend gebrauchten Kredite innert kürzester Zeit ausbezahlen. Alles hat gut geklappt. Nicht nur unsere Geschäftskunden sind darüber froh, wir natürlich auch, denn es geht schliesslich um Existenzen. Jetzt hat sich das alles etwas beruhigt.

Wir als Bank konnten meines Erachtens in dieser schwierigen Zeit einen wichtigen Beitrag für die lokale Wirtschaft und die Bewältigung der Krise leisten. Wir haben immer versucht, alles so schnell wie möglich zu bewerkstelligen. Auch wenn wir anstrengende Tage hatten, konnten wir unseren Kunden helfen und ihnen das Gefühl vermitteln, dass wir als Bank für sie da sind, wenn Hilfe benötigt wird. Darauf kann jeder, der uns braucht, vertrauen. Was mir bei der aktuellen Situation und meiner Arbeit hilft ist, dass ich versuche, immer positiv zu bleiben. Das überträgt sich sehr oft auch auf meine Kunden.»

«Wir haben aus dem Problem eine schnelle Lösung gemacht»

Michael Walter, Gruppenleiter Qualitätskontrolle, berichtet wie sein Team die Corona-Krise meistert.

«In nur wenigen Wochen hat sich so viel verändert. Wer sich das bewusst macht, der staunt manchmal über sich selber – und über das, was man in kurzer Zeit so alles auf die Beine stellen kann. Als das Thema Home Office bei uns in der BKB geklärt und entschieden war, hiess es für mich zu überlegen, wie ich unsere sehr papierlastigen Prozesse in der Qualitätskontrolle organisieren kann. Eine Umstellung, die normalerweise einiges an Zeit braucht – Zeit, die wir jetzt nicht hatten. Denn die Kundinnen und Kunden der BKB sollen schliesslich wie gewohnt bestmöglich bedient werden.

Das, was wir bis vor wenigen Wochen noch alles auf Papier vorgehalten haben – zum Beispiel Kontoeröffnungsanträge für unsere Kunden, Risikoprofile oder E-Banking-Verträge – muss jetzt so schnell wie möglich digital bereitgestellt werden, damit alle Kolleginnen und Kollegen im Home Office effektiv damit arbeiten können. Eine praktikable Lösung musste her.

Wir haben dann kurzentschlossen in der Gruppe überlegt und direkt Nägel mit Köpfen gemacht. Und so sieht unsere sehr praktische Lösung aus: Ein Kollege scannt und verarbeitet die Dokumente vor Ort in der Bank und die anderen bearbeiten dann die Formulare digital im Homeoffice. Das funktioniert bestens, auch weil wir alle an einem Strang ziehen. Übrigens helfen wir auch bei den COVID-19-Anträgen mit, damit unsere Kundinnen und Kunden so rasch wie möglich ihre Kredite bekommen. Jeder bei uns packt mit an.

Im Prinzip liegen mir Aufgaben, bei denen ich meine Flexibilität beweisen kann. Ich habe einiges an Erfahrung im Verändern und Verbessern von Prozessen und probiere gerne Neues aus. Wir sind auch als Gruppe gewohnt, neue Lösungen zu finden. Was mir in der jetzigen Situation hilft, ist meine grundsätzlich positive Einstellung: Ich sehe das Glas eher halb voll als halb leer. Wenn ich also sage, dass Corona uns einen kräftigen Stoss Richtung Digitalisierung gegeben hat, dann betrachte ich das nicht als Last auf meinen Schultern, sondern als einen positiven Kick. Den zusätzlichen Drive wollen wir jetzt nutzen.»

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