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Wohnen im Alter: So bleibt’s gemütlich

Besser heute als morgen planen

Mit der Pensionierung ändert sich bei vielen Leuten die finanzielle Situation: Das regelmässige Einkommen nimmt ab und man lebt stärker vom Vermögen.
Wäre eine Haus-Renovation angebracht, jetzt wo man mehr Zeit zuhause verbringt? Oder das Leben vereinfachen und in eine kleinere Wohnung ziehen? Falls ja: Kommt dann eine Weitergabe des Eigenheims innerhalb der Familie in Betracht? Mit der Pension ändern sich die Lebensumstände grundlegend. Neue Bedürfnisse und Fragen tauchen auf, gerade auch in Bezug aufs Zuhause. Bis die Antworten gefunden sind, ist meist ein intensiver Entscheidungsprozess nötig.

Wohnbedürfnisse ändern sich mit dem Alter

Die Kinder sind in der Regel längst ausgezogen, Enkelkinder möglicherweise noch keine da. So kann es vorkommen, dass das Eigenheim plötzlich zu gross erscheint, vor allem auch wegen des Putz- und Unterhaltaufwands. Auch sonst verändern sich die Umstände: Plötzlich macht es Mühe, sich von einem Stuhl zu erheben oder Treppen hinauf- und hinabzusteigen. Oder man wünscht sich mehr Licht in der Wohnung, weil das Lesen zunehmend schwerfällt. Deshalb entscheiden sich einige nach der Pensionierung für ein neues Kapitel und ziehen in eine kleinere und modernere Wohnung, die mehr zu ihrem neuen Lebensalltag passt.

«Ich will doch hier nicht weg»

Andere wiederum wollen ganz bewusst im Eigenheim bleiben. Denn das Eigenheim, in dem die Kinder aufgewachsen sind, ist viel mehr als nur ein Dach über dem Kopf. Und jetzt steht ja jede Menge Zeit zur Verfügung, um Haus und Garten so richtig zu geniessen.

Wenn Sie in Ihrem Eigenheim bleiben möchten, gilt es die passende Lösung fürs neue Wohnen zu finden, etwa eine altersgerechte Renovation. Es können aber auch unkonventionellere Lösungen sein. Zum Beispiel, indem Sie eine Einliegerwohnung einbauen oder ein Mehrgenerationenhaus oder eine Wohngemeinschaft gründen.

Die 5 wichtigsten Fragen zum Thema Wohnen im Alter

  • Wie möchte ich wohnen?
  • Welchen finanziellen Spielraum habe ich?
  • Für welche Hobbys brauche ich Raum?
  • Welche sonstigen Bedürfnisse sind mir wichtig?
  • Was möchte ich meinen Kindern mitgeben?

Beim Hausverkauf genügend Zeit lassen

Wenn Sie vorhaben, Ihr Haus oder Ihre Wohnung zu verkaufen, sollten Sie dieses Projekt frühzeitig angehen. Und das Wichtigste beim Verkauf: Lassen Sie sich niemals drängen. Ein Verkauf zu einem marktgerechten Preis erfordert Zeit. Auch für die eigene Wohnungssuche sind die Möglichkeiten mit einem längeren Planungshorizont vielfältiger.

Für eine erste, schnelle Einschätzung zum Wert Ihrer Immobilie bietet Ihnen die BKB ein nützliches Tool an, die Immobilien-Kurzbewertung. Für einen allfälligen Verkauf empfehlen wir Ihnen eine detaillierte Immobilienbewertung von einem Immobilenmakler oder einer Immobilienmaklerin erstellen zu lassen.

Eigenheim innerhalb der Familie weitergeben

Hausbesitzer mit Kindern ziehen statt eines Verkaufs gerne das Überschreiben an die Kinder in Betracht. Eine Knacknuss stellt dabei das Schweizer Erbrecht dar: Bei Geschwistern muss der Besitzerwechsel sauber geregelt sein. Denn jedes Kind hat Anspruch auf seinen gesetzlichen Anteil am Erbe.

Wollen Sie Ihr Wohneigentum bereits zu Lebzeiten an die Nachkommen weitergeben, aber dennoch darin wohnen bleiben, haben Sie zwei Möglichkeiten: das Wohnrecht oder die Nutzniessung. In beiden Fällen geht das Haus, die Wohnung ins Eigentum der Nachkommen über. Unterschiedlich geregelt sind jedoch die Rechte daran und die finanziellen Verpflichtungen.

Jeder Mensch bewertet seine Wohnsituation nach der Pensionierung anders. Wie lauten Ihre Bedürfnisse? Gerne unterstützen Sie wir Sie auf Ihrem Weg zum sorgenfreien Wohnen.

Karin Neyenhuis, Kundenberaterin BKB Burgfelderplatz 

«Das tiefere Einkommen im Alter wirkt sich auf die Tragbarkeit von Hypotheken aus. Mit einer guten Finanzberatung ist jedoch fast alles möglich. Überzeugen Sie sich selbst.»


Meine persönlichen Tipps für Sie:

  • Lassen Sie sich auf eine persönliche, kostenlose Finanzberatung ein. Sie können nur gewinnen.
  • Finanzkauderwelsch ist unnötig. Fragen Sie immer nach, wenn Sie etwas nicht verstanden haben.
  • Bleiben Sie gesund, damit Sie geniessen können, wofür Sie die letzten Jahre gearbeitet haben.

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