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Vorsorge

«Wenn ich mal nicht mehr arbeite…»

«… – wie stehe ich dann eigentlich finanziell da?» Diese Frage stellen sich leider nicht alle rechtzeitig. Um sich in der Zeit nach der Zeit der Erwerbstätigkeit jedoch nicht ums Geld sorgen zu müssen, ist es wichtig, die Initiative früh genug in die eigene Hand zu nehmen. Wir zeigen, warum es so wichtig ist, am besten noch heute zu handeln. 

1. Die Vorsorgelücke kann tückisch sein

Es ist kein Geheimnis: Altersvorsorge wird immer wichtiger. Trotzdem kümmern sich nicht alle rechtzeitig um ihre Absicherung im Alter. Dabei ist wichtig, rechtzeitig gegen die drohende Vorsorgelücke, die mit jedem Jahr grösser wird, vorzugehen.

So entsteht die berühmte Vorsorgelücke

Das Gehalt vor der Pensionierung ist ausschlaggebend für die einem zustehende künftige Rente. Geht man in den Ruhestand, so setzt sich die monatliche Rente, auf die man Anspruch hat, aus den lebenslangen Ersparnissen der AHV (1. Säule) und Pensionskasse (2. Säule) zusammen. Bis zu einem Verdienst von 85 320 Franken im Jahr gilt für die Renten ein Mindestumwandlungssatz, der eine gewisse Rentensicherheit garantiert. Tatsache ist aber: Je höher der Lohn, umso geringer die Wahrscheinlichkeit, dass das angehäufte Vermögen aus den ersten beiden Säulen zusammen auch nur über 60% des letzten Gehaltes erreicht (siehe Grafik). Während Spitzenverdiener weniger Probleme in punkto Alterskapital haben dürften, trifft die Renten-Problematik vor allem Menschen mit mittlerem Einkommen: Aktuelle Erhebungen zeigen, dass sich die Altersleistungen des Mittelstandes aktuell wohl bei etwa 55% des letzten Lohnes einpendeln dürften.

Die unangenehme Folge: nach der Pensionierung drohen massive finanzielle Abstriche von teilweise über 45 Prozent im Vergleich zum gewohnten Gehalt in den Jahren vor der Pensionierung. Im Kontext der wirtschaftlichen und demografischen Situation, wie zum Beispiel dem anhaltenden Tiefzinsumfeld und der steigenden Lebenserwartung (und damit verbundene Senkung des Umwandlungssatzes für die Berechnung der Rente) nimmt die Höhe der de facto ausbezahlten Renten immer weiter ab. Die Vorsorgelücke im Alter fällt also immer grösser aus. Vorsorge wird immer wichtiger.

3. Vorsorgen spart Steuern 

Dabei kann es doch eigentlich nicht besser sein – man sichert die eigene finanzielle Zukunft ab und spart dadurch auch noch Steuern – und zwar nicht erst irgendwann, sondern schon jetzt. Das gesamte Geld, welches in die eigene Vorsorge – zum Beispiel auf ein Sparen-3-Konto – fliesst, lässt sich nämlich (bis zum Maximalbetrag) vom steuerbaren Einkommen abziehen. Maximal CHF 6 826 können Sie in diesem Jahr als Arbeitnehmer mit Pensionskassenanschluss in die Säule 3a einzahlen. Selbstständige ohne Pensionskasse können bis zu CHF 34 128 (höchstens 20 Prozent des Nettoerwerbseinkommens, bzw. des Nettogewinns) in Ihre gebundene private Vorsorge investieren.

4. Vorsorgekapital auch für Hauskauf oder Selbstständigkeit nutzen

Neben dem steuerlichen Aspekt hat die private Vorsorge einen weiteren Vorteil: Wer plant, ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen, kann das bis dahin angesparte Vorsorgekapital dazu verwenden, um die benötigten Eigenmittel (in der Schweiz mindestens 20 Prozent des Gesamtpreises) zu decken. Dies ist oft möglich, da man sein 3a-Vermögen idealerweise über eine längere Zeit anspart. So häufen sich schnell mal grössere Summen an. Und wer an irgendeinem Punkt seines Lebens entscheidet, mit einem eigenen Unternehmen selbstständig zu werden, kann auch hier das eigene Vorsorgekapital als zusätzliche finanzielle Stütze verwenden.

5. Tragbarkeit Ihres Eigenheims

Ihr Vorsorgekapital nützt Ihnen auch dann, wenn es darum geht, nach der Pensionierung die Tragbarkeit Ihres Eigenheims sicherzustellen. Wenn das Einkommen nach dem Ruhestand nämlich plötzlich drastisch sinkt, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die kalkulatorischen Kosten der Finanzierung Ihres Eigenheims nicht mehr den Vorgaben entsprechen: Ist dies der Fall, kann dies schlimmstenfalls zur Kündigung der Hypothek führen und dazu, dass man sein Zuhause verlassen muss. Schaffen Sie deshalb rechtzeitig Klarheit über Ihre finanziellen Möglichkeiten und sorgen Sie mit Hilfe Ihrer dritten Säule vor. So umgehen Sie unangenehme Wendungen in Bezug auf Ihr Eigenheim.

6. Ihre Liebsten absichern

Wer vorsorgt, tut nicht nur sich, sondern auch seinen Liebsten etwas Gutes. Sichern Sie die eigene Zukunft und auch die Ihrer Liebsten finanziell ab, denn: Gegen plötzliche Erwerbsunfähigkeit ist niemand zu 100% geschützt. Die Zahlen sprechen für sich: Von 16 erwerbstätigen Personen, bezieht im Schnitt eine Leistungen aus der IV. Wenn Sie sich rechtzeitig mit dafür geeigneten Versicherungen sowie der dritte Säule absichern, dann schlafen nicht nur Sie selbst besser, sondern auch alle, die Sie gern haben. Da jede Vorsorgesituation jedoch individuell ist: Fragen Sie unsere Experten deshalb am besten nach einer persönlichen Finanzplanung und individuell auf Sie zugeschnittenen Vorsorgeanalyse.

7. Clevere Option: Mit Wertschriften vorsorgen

Das Sparen-3-Konto für Ihre Säule 3a ist das Instrument, mit dem Sie am besten heute noch anfangen, sich um Ihre sorgenfreie Zukunft zu kümmern. Es ist die unverzichtbare Basis, um finanzielle Probleme im Alter zu umgehen. Gleichzeitig profitieren Sie, wie bereits erwähnt, von der steuerlichen Abzugsfähigkeit.

Der Zinssatz, den man auf dem klassischen Vorsorgekonto auf sein Vermögen im Schnitt erhält, ist jedoch nicht vergleichbar mit der potenziellen Rendite beim Vorsorgen mit Wertschriften: Für alle mit noch etwas Zeit bis zum Ruhestand ist deshalb das 3a-Wertschriftensparen attraktiv: Damit wird ihr Vorsorgegeld in Anlagefonds investiert, die grösseres Renditepotenzial versprechen, als die klassische Konto-Lösung. Das Sparen-3-Konto der Basler Kantonalbank dient hierzu als Basis. Mit einem Dauerauftrag lassen sich die jeweiligen Einzahlungen beispielsweise auch regelmässig tätigen – und das ganz automatisch. Es werden anschliessend automatisch Fondsanteile dazugekauft und Sie müssen sich um nichts kümmern.

Wichtig beim Vorsorgen mit Wertschriften: Ein genügend langer Anlagehorizont. Wenn Sie planen, Ihre Vorsorgegelder in den nächsten Jahren bereits zu beziehen, dann ist diese Option eher nicht zu empfehlen. Beim Wertschriftensparen sollte man genügend Zeit mitbringen um allfällige Kursschwankungen „auszusitzen“. So lässt sich das höhere Renditepotenzial wirklich voll ausschöpfen.

 

Apropos: 3a-Wertschriftensparen gibt es jetzt auch mit ausschliesslich nachhaltigen Geldanlagen. Diese Variante ist nicht nur finanziell, sondern auch ökologisch und gesellschaftlich sinnvoll, denn Sie sorgen für Ihre Zukunft vor und tun gleichzeitig der Gesellschaft und Umwelt etwas Gutes. Denn hierbei werden nur Unternehmen berücksichtigt, die sozial, ökologisch und verantwortungsbewusst handeln. Aktuell ist diese Art des Vorsorgens besonders gefragt. Fragen Sie am besten unsere Beraterinnen und Berater, damit sie Ihnen eine individuell auf Sie zugeschnittene Lösung empfehlen.

 

Fragen Sie unsere Kundenberaterinnen- und Kundenberater, damit sie Ihnen eine individuell auf  Sie zugeschnittene Vorsorgelösung empfehlen können.

Verpflichtungen? Fehlanzeige. Sparen 3a ist freiwillig, zahlt sich aber später - und steuerlich gesehen schon jetzt - mehr als aus - egal ob mit klassischer Kontolösung oder mit dem 3a-Wertschriftensparen.

Vorsorgen ist einfach und bringt viel.

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