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Vorsorge

Was kostet eigentlich das Älterwerden?

Diese Frage stellen sich in jungen Jahren nur wenige. Dabei wirft die Zukunft der Altersvorsorge aktuell besonders viele Fragen auf. Hier sind 5 Gründe, warum es sich lohnt, schon jetzt über später nachzudenken.

1.Die Vorsorgelücke kann tückisch sein

Es ist kein Geheimnis: Altersvorsorge wird immer wichtiger. Trotzdem kümmern sich nicht alle früh genug um die Absicherung Ihrer Zukunft. Dabei ist wichtig, gerade schon in jungen Jahren gegen die drohende Vorsorgelücke, die mit jedem Jahr grösser wird, vorzugehen.

So entsteht die berühmte Vorsorgelücke

Das Gehalt während der Erwerbstätigkeit ist ausschlaggebend für die einem zustehende künftige Rente. Geht man in den Ruhestand, so setzt sich die monatliche Rente, auf die man Anspruch hat, aus der AHV (1. Säule) und Pensionskasse (2. Säule) zusammen. Bis zu einem Verdienst von 85 320 Franken im Jahr gilt für die Renten ein Mindestumwandlungssatz, der eine gewisse Rentensicherheit garantiert. Tatsache ist aber: Je höher der Lohn, umso geringer die Wahrscheinlichkeit, dass das angehäufte Vermögen aus den ersten beiden Säulen zusammen auch nur über 60% des letzten Gehaltes erreicht (siehe Grafik). Während Spitzenverdiener weniger Probleme in punkto Alterskapital haben dürften, trifft die Renten-Problematik vor allem Menschen mit mittlerem Einkommen: Aktuelle Erhebungen zeigen, dass sich die Altersleistungen des Mittelstandes aktuell wohl bei etwa 55% des letzten Lohnes einpendeln dürften.
Die unangenehme Folge: nach der Pensionierung drohen massive finanzielle Abstriche von teilweise über 45 Prozent im Vergleich zum gewohnten Gehalt in den Jahren vor der Pensionierung.

Im Kontext der aktuellen wirtschaftlichen und demografischen Situation, wie zum Beispiel dem anhaltenden Tiefzinsumfeld und der steigenden Lebenserwartung (und damit verbundene Senkung des Umwandlungssatzes für die Berechnung der Rente) nimmt die Höhe der de facto ausbezahlten Renten immer weiter ab. Die Vorsorgelücke im Alter fällt also immer grösser aus. Vorsorge wird immer wichtiger.

2. Ohne private Vorsorge drohen im Alter massive Abstriche

Aufgrund der Vorsorgelücke kann man sich sicher sein: Hat man bis zum Ruhestand nichts angespart, muss man damit rechnen, ab dann mit nur knapp der Hälfte des gewohnten Budgets leben zu müssen. Geld fürs Reisen, die Welt entdecken und Geniessen bleibt dabei kaum übrig. Im Gegenteil – man muss plötzlich radikal sparen. Dazu kommt: Auch die Tragbarkeit des Eigenheims steht dann womöglich in Gefahr und es kann sogar zur Kündigung der Hypothek kommen. Eine schöne Perspektive für diejenige Zeit des Lebens, in der man endlich mehr Zeit hätte, um das Leben voll auszukosten? Wir finden: Ein klares nein!

3. Vorsorgen spart Steuern

Dabei kann es doch eigentlich nicht besser sein – man sichert die eigene finanzielle Zukunft ab und spart dadurch auch noch Steuern – und zwar nicht erst irgendwann, sondern schon jetzt. Das gesamte Geld, welches in die eigene Vorsorge – zum Beispiel auf ein Sparen-3-Konto – fliesst, lässt sich nämlich (bis zum Maximalbetrag) vom steuerbaren Einkommen abziehen. Maximal CHF 6 826 können Sie in diesem Jahr als Arbeitnehmer mit Pensionskassenanschluss in die Säule 3a einzahlen. Selbstständige ohne Pensionskasse können bis zu CHF 34 128 (höchstens 20 Prozent des Nettoerwerbseinkommens, bzw. des Nettogewinns) in Ihre gebundene private Vorsorge investieren.


4. Vorsorgekapital auch für Hauskauf oder Selbstständigkeit nutzen

Neben dem steuerlichen Aspekt hat die private Vorsorge einen weiteren Vorteil: Wer plant, ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen, kann das bis dahin angesparte Vorsorgekapital dazu verwenden, um die benötigten Eigenmittel (in der Schweiz mindestens 20 Prozent des Gesamtpreises) zu decken. Dies ist oftmals möglich, da man sein 3a-Vermögen idealerweise über eine längere Zeit anspart. So häufen sich schnell mal grössere Summen an. Und: wer an irgendeinem Punkt seines Lebens entscheidet, mit einem eigenen Unternehmen selbstständig zu werden, kann auch hier das eigene Vorsorgekapital als zusätzliche finanzielle Stütze verwenden.  

5. Clevere Option: Mit Wertschriften vorsorgen

Das Sparen-3-Konto für Ihre Säule 3a ist das Instrument, mit dem Sie am besten heute noch anfangen, sich um Ihre Zukunft zu kümmern. Es ist die unverzichtbare Basis, um finanzielle Probleme im Alter zu umgehen. Gleichzeitig profitieren Sie, wie bereits erwähnt, von der steuerlichen Abzugsfähigkeit. Der Zinssatz, den man auf dem klassischen Vorsorgekonto auf sein Vermögen im Schnitt erhält, ist jedoch nicht vergleichbar mit der potenziellen Rendite beim Vorsorgen mit Wertschriften: Besonders für junge Menschen mit viel Zeit bis zum Ruhestand ist deshalb das 3a-Wertschriftensparen attraktiv: Damit wird ihr Vorsorgegeld in Anlagefonds investiert, die grösseres Renditepotenzial versprechen, als die klassische Konto-Lösung. Das Sparen-3-Konto der Basler Kantonalbank dient hierzu wiederum als Basis. Mit einem Dauerauftrag lassen sich die jeweiligen Einzahlungen beispielsweise auch regelmässig tätigen – und das ganz automatisch. Es werden anschliessend automatisch Fondsanteile dazugekauft und Sie müssen sich um nichts weiter kümmern.

 

Apropos: 3a-Wertschriftensparen gibt es jetzt auch mit ausschliesslich nachhaltigen Geldanlagen. Diese Variante ist nicht nur finanziell, sondern auch ökologisch und gesellschaftlich sinnvoll, denn Sie sorgen für Ihre Zukunft vor und tun gleichzeitig der Gesellschaft und Umwelt etwas Gutes. Denn hierbei werden nur Unternehmen berücksichtigt, die sozial, ökologisch und verantwortungsbewusst handeln. Aktuell ist diese Art des Vorsorgens besonders gefragt. Fragen Sie am besten unsere Beraterinnen und Berater, damit sie Ihnen eine individuell auf Sie zugeschnittene Lösung empfehlen.

 

Fragen Sie unsere Kundenberaterinnen- und Kundenberater, damit sie Ihnen eine individuell auf  Sie zugeschnittene Vorsorgelösung empfehlen können.

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