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10 Spartipps für Jugendliche und junge Erwachsene

Erwachsen werden ist ganz schön aufregend. Im Umgang mit Geld aber oft auch kompliziert. Denn Verantwortung übernehmen - das will gelernt sein. Wie können Jugendliche und junge Erwachsene ihr Budget besser in den Griff kriegen? Hier sind für den Start einige Tipps.
Am 13.06.2022 in Rund ums Geld von Ekaterina Cámara

Spartipp 1: Nachhaltiges Second Hand-Shopping

Spieglein, Spieglein an der Wand… Es muss nicht immer das neueste Stück aus dem Lieblings-Kleiderladen sein, um im Alltag toll auszusehen – umso mehr, wenn nachhaltige Vintage Mode, so wie heute, total angesagt ist. Schon mal im coolen Second Hand-Shop nebendran vorbeigeschaut? Man findet oft die schönsten Dinge, die zudem auch noch fast neu sind - nur eben um ein Vielfaches günstiger. Das Schöne: Basel bietet eine enorme Vielfalt was nachhaltige Fashion aus zweiter Hand betrifft. So macht sparen sogar Spass und ist zusätzlich gut für die Umwelt. Tipp: Auch bei Brockis lohnt es sich vorbeizuschauen - da gibt es manchmal ebenfalls ein tolles Angebot an aufregenden und günstigen Vintage-Stücken zu entdecken.

Spartipp 2: Selber kochen statt auswärts kaufen

Der Kauf des Mittagessens in der Kantine von Schule oder Uni kann ganz schön ins Geld gehen: besonders über den ganzen Monat sammelt sich schnell mal ein grosser Betrag an. Wer zuhause hingegen am Tag vorher etwas kocht und mitnimmt, schlägt ganze drei Fliegen mit einer Klappe: man geniesst ein leckeres selbst gekochtes Abendessen, wärmt den Rest am Tag drauf zum Lunch auf und hat auch noch jede Menge Geld gespart. Ein vierter Pluspunkt: Gleichzeitig lernt man selbstständig gute und ausgewogene Gerichte zu kochen. Nicht nur ein Tipp fürs Portemonnaie also, sondern auch fürs eigene Wohlbefinden.

Spartipp 3: Nur mit Einkaufsliste shoppen gehen

Wer den Lebensmittelladen ohne Einkaufsliste (und im schlimmsten Fall auch noch hungrig!) betritt, hat in den meisten Fällen bereits verloren: Auf diese Weise bleibt meist schnell ein kleines Vermögen im Laden liegen, ohne dass man überhaupt an die wirklich wichtigen Dinge gedacht hat. Ohne Plan Lebensmittel einzukaufen bedeutet in den allermeisten Fällen also: zu viel Unnützes und Ungesundes im Einkaufswagen und viel Geld umsonst ausgeben. Wer jedoch vor dem shoppen in Ruhe eine Wochen-Einkaufsliste mit günstigen und gesunden Lebensmitteln zusammenstellt, kauft nur das, was er oder sie wirklich braucht und gibt viel weniger aus. Ausprobieren lohnt sich – für's Portemonnaie und auch für die eigene Gesundheit. Und nicht vergessen: immer vor dem Einkaufen essen – so bleiben verführerische Leckereien brav im Regal und fallen nicht dem eigenen Geldbeutel zur Last.

Spartipp 4: Fitness zuhause statt im Fitnesscenter

Heute gibt es vielzählige Möglichkeiten sich fit zu halten und gleichzeitig zu sparen. Denn viele sportliche Aktivitäten kosten keinen Rappen: Ein Ausdauer-Workout daheim auf dem Heimtrainer, Joggen im Park oder ein intensives Krafttraining ganz ohne Extra-Gadgets und Fitness-Vorrichtungen (hierzu gibt's viele hilfreiche Apps zum Download) schonen das Budget. Und sie halten mindestens genauso fit, wie die vielen Geräte und Kurse im teuren Fitnesscenter in der Stadt.

Spartipp 5: Ferien in der Schweiz statt im Ausland

Ja, bald ist es wieder soweit: die Ferienzeit kommt. Wohin soll es in diesem Jahr gehen? Griechische Küste? Sonniges Spanien? Die malerischen Bora Bora-Inseln oder die fernen USA? Was verlockend klingt und sofort Fernweh macht, ist aber nicht immer so gut für die eigenen Finanzen. Doch keine Sorge. Wer ein beschränktes Budget hat, fährt keineswegs schlechter mit entspannten Ferien in der trauten Schweiz oder im nahen Ausland: Mit einem in Ruhe ausgesuchten preisgünstigen Zugticket der SBB ist man schnell wie der Wind im Süden unseres Landes. Da ist es fast so warm wie in fernen Landen, aber das eigene Budget leidet weniger. Das Beste: Auch das Klima wird geschont, da man auf den CO2-Verbrauch beim Fliegen verzichtet. Ferien in der Schweiz lohnen sich also in mancherlei Hinsicht.

Spartipp 6: Bei den eigenen Abos aufräumen

«Brauche ich die ganzen Abos, die ich abgeschlossen habe wirklich?» Diese Frage sollte man sich ruhig öfter stellen. Denn oft stellt sich heraus, dass man auf viele von ihnen auch problemlos verzichten könnte. Beispielsweise auf das teure Fitness-Abo, das man nicht so oft nutzt, oder das Handy-Abo, das man woanders günstiger haben könnte. Wer tagsüber meist Zugriff auf kostenlose WLAN-Verbindungen hat, kann z.B. in Erwägung ziehen, den Handy-Vertrag zu kündigen und auf Prepaid zu wechseln. Streamingdienste- und Abos kann man sich zudem auch mit Nachbarn, Freunden oder Familienmitgliedern teilen – auch das spart viel Geld.

Spartipp 7: WG statt eigene Wohnung

Zeit für die eigenen vier Wände? Insbesondere was die eigene Wohnsituation angeht können Jugendliche und junge Erwachsene sehr viel sparen. Denn wer eine Wohngemeinschaft (=WG) einer eigenen Wohnung in Basel vorzieht, der hat am «Ende des Geldes» keineswegs noch «zu viel Monat» übrig: Eine WG mit anderen Baslerinnen und Baslern spart Geld, macht Spass und lehrt einen auch noch Verantwortung zu übernehmen: Wer giesst die nächsten Tage die Pflanzen? Wer wird diese Woche staubsaugen? Und von wem kriegt die süsse WG-Katze diesen Monat ihr Mittagessen? Das Zusammenleben mit anderen kann also nicht nur aus finanzieller, sondern auch aus sozialer Sicht äusserst sinnvoll sein.

Spartipp 8: Energieverbrauch im Griff

Egal ob WG oder eigene Wohnung – die Kosten für Wasser, Strom und Energie wollen stets im Auge behalten werden. Wer hier sparsam ist und gut optimiert, ist im Vorteil. Beispiel: ECO-Mode der Geschirrspül- und Waschmaschine verwenden (auch wenn es länger dauert!), in jedem Zimmer einige Grad weniger heizen, auf nachhaltigen Wasserverbrauch beim Duschen, Baden und Zähneputzen achten, im Winter nicht gleichzeitig heizen und Fenster öffnen, Licht nur anstellen, wenn es wirklich nötig ist und, und und… Weitere praktische Energie-Spartipps gibt es übrigens bei der IWB.

Spartipp 9: Eigenes Konto und Budgetplan führen

Ein eigenes Konto (z.B. das gratis Jugendkonto der BKB) hilft, die eigenen Finanzen stets im Blick zu haben. Wieviel gebe ich im Monat für Miete, Lebensmittel, Heizen, Handy, Internet, Ausgang & Co. aus? Wer seine fixen und variablen Kosten zudem mithilfe einer übersichtlichen Liste (dafür gibt es viele tolle und hilfreiche Apps) überwacht, lernt das Haushalten spielend leicht und hat seine laufenden und kommenden monatlichen Kosten voll im Griff. Auch unser praktische Finanzassistent kann dabei helfen. Schon mal ausprobiert, was der alles zu bieten hat? P.S. Vor Spontankäufen ist es ratsam, mithilfe der App der BKB den eigenen Kontostand zu checken - und sich zu fragen,  ob der Kauf wirklich nötig ist.

Spartipp 10: An der Börse investieren & sparen

Wer einfach nur Geld auf die Seite legt, kann zwar viel sparen, doch Rendite gibt es so keine. Egal ob man also risikofreudig ist oder eher nicht - die gut überlegte Auswahl einer attraktiven Anlagelösung, die zu einem passt (unsere Kundenberaterinnen und Kundenberater helfen gerne dabei) lohnt sich auf alle Fälle. So kann man langfristig am Erfolg der Schweizer (und internationalen) Wirtschaft teilhaben und kommt zudem auch nicht in Versuchung, sein Gespartes vorzeitig auszugeben.

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Ekaterina Cámara

Redaktion Online-Marketing

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