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Nachhaltig anlegen = erfolgreicher anlegen?

Erfahren Sie, warum die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken und -Chancen beim Anlegen die Qualität Ihres Portfolios verbessert – und wie sich dies auf die Renditechancen auswirkt.

Am 30.12.2021 in Rund ums Geld von Ekaterina Cámara

Regional und saisonal einkaufen, Solarenergie nutzen, beim Kleiderkauf auf Nachhaltigkeit achten, Möbel selber bauen... Es gibt unzählige Möglichkeiten der Umwelt und dem Klima etwas Gutes zu tun. Einige davon hatten wir bereits hier zusammengefasst. Eine weiterer Bereich, bei dem es sinnvoll ist, ökologische Aspekte mitzuberücksichtigen, sind nachhaltige Geldanlagen. Nicht zuletzt erhöhen Sie damit die Qualität Ihres Anlageportfolios.

Klima schonen - Zukunft künftiger Generationen sichern

Der Wunsch, dass die eigenen Kinder und Enkelkinder in einer intakten Welt leben, ist so alt, wie die Menschheit selbst. Schliesslich will man für seine Liebsten stets das Beste. Eine solche Welt kann es jedoch nur geben, wenn nachhaltiges Konsumverhalten für jede und jeden selbstverständlich wird.

Unternehmen und KMU tragen hierbei mit ihren Produkten und Dienstleistungen eine besondere Verantwortung. Daher sind Investitionen in nachhaltige Unternehmen, sprich, in solche, die aus Nachhaltigkeitssicht weniger kritisch sind und Lösungen für die anstehenden ökologischen und sozialen Herausforderungen entwickeln, eine gute Option, um Klimarisiken und -Chancen auch im eigenen Portfolio mitzuberücksichtigen.

Zu viele Unternehmen behaupten nachhaltig zu sein

Technologische und gesellschaftliche Veränderungen, die mit dem Klimawandel einhergehen, stellen auch Unternehmen vor grosse Herausforderungen. Doch bei der Wahl der Unternehmen für ihr Anlageportfolio ist Vorsicht geboten: Ein Kleiderhersteller, der Kleidung aus Bio-Baumwolle produziert muss nicht automatisch ein nachhaltiges Unternehmen sein. Werden beispielsweise die Mitarbeitenden anhand von ihrem Geschlecht oder Alter ungleich behandelt, so ist dies in sozialer Hinsicht kein nachhaltiges Verhalten. Eine Firma, die viel CO2 produziert und keine Kompensation betreibt, nicht auf nachhaltige Energie setzt, verschwenderisch mit Ressourcen umgeht oder giftige Stoffe bei der Produktion verwendet, agiert ebenso wenig nachhaltig. Von der Investition in solche Firmen sollten Sie deshalb die Finger lassen.

Grafik: Entwicklung nachhaltiger Anlagen in der Schweiz (in Milliarden CHF)

Nachhaltig anlegen: Ja, doch nicht alles ist Gold, was glänzt

«Nachhaltige Anlagen» ist kein geschützter Begriff. Deswegen hat jeder Anbieter seine eigene Methodik, um die Nachhaltigkeit eines Unternehmens oder Portfolios zu überprüfen. Nicht alle gehen gleich weit. Aber wo nachhaltig draufsteht, sollte auch Nachhaltiges drin sein. Sie möchten ja die Gewissheit haben, dass Ihr Geld dorthin fliesst, wo Standards eingehalten werden. Im schlimmsten Fall sind diese vermeintlich nachhaltigen Wertschriften überhaupt nicht grün, ökologisch oder sozial.

ESG-Analyse gibt Sicherheit

Doch woran erkennt man, dass ein Unternehmen wirklich nachhaltig agiert? International hat sich für die Bestimmung, wie nachhaltig eine Geldanlage respektive die darin enthaltenen Unternehmen sind, die sogenannte ESG-Analyse durchgesetzt:

  • E steht für «Enviromental», also Umwelt
  • S steht für «Social», also Soziales
  • steht für «Governance», also Unternehmensführung

Anhand einer breiten Auswahl von ESG-Kriterien wird geprüft, wie nachhaltig ein Unternehmen agiert. Und zwar nicht nur, ob ökologische Kriterien eingehalten, sondern auch ob soziale und unternehmerische Standards berücksichtigt werden. Beim Nachhaltigkeitsansatz der Basler Kantonalbank wird entsprechend sichergestellt, dass die investierten Unternehmen und Fonds eine umfassende ESG-Analyse durchlaufen haben.

Welche Titel sind wirklich nachhaltig? - 4 Schritte für mehr Transparenz

1. No "dirty" Business

Bei der Basler Kantonalbank kommt in einem ersten Schritt die Anwendung strikter Ausschlusskriterien zum Zug: Sektoren und Unternehmen, die in strittigen Geschäftsfeldern aktiv sind (z.B. Rüstung, Atomwirtschaft, Gentechnologie in der Landwirtschaft, u.v.m.) oder kontroverse Geschäftspraktiken verfolgen (z.B. Geldwäscherei & Korruption) werden aus dem nachhaltigen Anlageuniversum von Anfang an ausgeschlossen.

2. Detallierte ESG-Analyse

In einem zweiten Schritt werden die jeweiligen Geschäftsmodelle und die Qualität der Unternehmensführung anhand oben erwähnter ESG-Kriterien analysiert. Sie erstellen branchenspezifische Ranglisten zur Nachhaltigkeitsleistung: Wer handelt z.B. im Vergleich zur Konkurrenz besonders energie- und ressourceneffizient? Wer hat eine besonders gute Positionierung am Arbeitsmarkt? Wo besteht das geringste Risiko in punkto Haftungsklagen? Solche Unternehmen erreichen in diesen Ranglisten entsprechend Top-Platzierungen.

3. Nachhaltigkeitsleader bestimmen

Im dritten Schritt werden die aus ESG-Optik besten Unternehmen identifiziert. Dabei fokussieren wir uns auf das aus Nachhaltigkeitssicht beste Drittel. Der Fokus auf die Nachhaltigkeitsleader gibt Anlegerinnen und Anlegern später die Sicherheit, dass Ihr Geld tatsächlich in die umweltfreundlicheren und sozial verantwortlicheren Teile der Wirtschaft fliessen kann. Einerseits ist dies attraktiv für die eigenen Renditechancen, da solche Anlagen im Grundsatz weniger riskant sind, andererseits stärken sie damit auch das nachhaltige Mindset in Wirtschaft und Gesellschaft.

4. Anlageinstrumente wählen

Aus engster Zusammenarbeit der Fachstelle Nachhaltigkeit und Expertinnen und Experten vom Asset Management der Basler Kantonalbank entsteht in einem vierten Schritt letztlich die Umsetzung der Anlagestrategien in ganz konkrete Produkte und Empfehlungen. Stets nach dem Motto: Wo Nachhaltigkeit draufsteht, muss auch Nachhaltigkeit drin sein.

Kein Renditenachteil beim nachhaltigen Anlegen

Viele Anlegerinnen und Anleger glauben immer noch, dass sie bei nachhaltigen Investments auf Rendite verzichten müssen. Das ist falsch. Der finanzielle Aspekt ist genauso wichtig, wie bei traditionellen Anlagen. Nur, dass nebst den finanziellen Kennzahlen noch weitere Kriterien im Auswahlprozess berücksichtigt werden. Und dies zahlt sich langfristig aus:

Im Performancevergleich zwischen dem konventionellen Index MSCI World und dem nachhaltigen MSCI World Sustainability Index (SRI) schnitt der nachhaltige Index um mehr als einen Prozentpunkt besser ab. Und auch die nachhaltigen Anlagelösungen der BKB haben 2020 im Vergleich mit der konventionellen Anlagelösung leicht besser abgeschnitten.

Sieben Gründe für eine nachhaltige BKB Anlagelösung

  • Klimafreundliche und zukunftsorientierte Geldanlage
  • CO2-Fussabdruck über 50 % kleiner*
  • Gleiche Renditechancen wie traditionelle Anlagen*
  • Keine Mehrkosten*
  • Passend zu Ihren Wertvorstellungen
  • Langfristig besseres Risiko-Rendite-Profil
  • Mehrfach ausgezeichnet
* Im Vergleich zu einem konventionell investierten Portfolio mit vergleichbaren Anlageklassen. Details siehe www.bkb.ch/vergleich. Diese Angaben dienen ausschliesslich Werbezwecken. Für die Strategiefonds verweisen wir auf den Prospekt und die wesentlichen Anlegerinformationen auf www.bkb.ch.

Wir analysieren, Sie profitieren


Sie fragen sich, wie Sie den nächsten Schritt machen und mit dem nachhaltigen Anlegen starten können? Unsere Anlageexpertinnen- und Experten managen unser nachhaltiges Anlageuniversum für Sie und prüfen die darin enthaltenen Titel regelmässig auf ihre Tauglichkeit für Ihr nachhaltiges Portfolio.

Rendite und Nachhaltigkeit gehen Hand in Hand – investieren Sie mit Weitsicht. Vereinbaren Sie jetzt ein Beratungsgespräch und lassen Sie sich aufzeigen, welche unserer nachhaltigen Anlagelösungen am besten zu Ihnen passt.

Ekaterina Cámara

Ekaterina Cámara

Online-Marketing Redaktion

socialmedia@bkb.ch

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