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Basler Immobilienkompass: Trends und Entwicklungen bei Renditeliegenschaften

Seit 2015 präsentiert die Basler Kantonalbank den Eigenheimindex für die Region Basel. Weil vor allem in den letzten Jahren die Renditeliegenschaften auch in der breiten Bevölkerung als Anlagealternative interessant geworden sind, publiziert die Basler Kantonalbank in Zusammenarbeit mit dem Informations- und Ausbildungszentrum für Immobilien (IAZI) erstmals den Basler Immobilienkompass. Dieser wird künftig jährlich verschiedene Aspekte von Immobilieninvestitionen auf anschauliche Art beleuchten.

15.05.2019

15. Mai 2019

Basler Immobilienkompass: Trends und Entwicklungen bei Renditeliegenschaften

Seit 2015 präsentiert die Basler Kantonalbank den Eigenheimindex für die Region Basel. Weil vor allem in den letzten Jahren die Renditeliegenschaften auch in der breiten Bevölkerung als Anlagealternative interessant geworden sind, publiziert die Basler Kantonalbank in Zusammenarbeit mit dem Informations- und Ausbildungszentrum für Immobilien (IAZI) erstmals den Basler Immobilienkompass. Dieser wird künftig jährlich verschiedene Aspekte von Immobilieninvestitionen auf anschauliche Art beleuchten.

Der erste Basler Immobilienkompass der Basler Kantonalbank zeigt deutlich: Anlagen in Renditeobjekte sind ‒ absolut gesehen ‒ nicht mehr so attraktiv wie noch vor einigen Jahren. Die steigenden Immobilienpreise, die Leerstände bei gewerblich genutzten Liegenschaften und die gleichzeitig unveränderten Mieteinnahmen schmälern die Rendite und erhöhen das Risiko.
 

Deutlich tiefere Renditen in Basel

Sowohl private als auch institutionelle Investoren wie Pensionskassen und Versicherungen legen ihr Kapital zunehmend in Renditeliegenschaften an. Die erhöhte Nachfrage hat zu einem starken Wachstum der Immobilienpreise in Basel geführt. Gleichzeitig besteht bei den Mieterträgen nur geringes Anpassungs­potenzial nach oben. Deshalb ist die Rendite in den letzten Jahren spürbar gesunken. Allerdings variiert die Situation abhängig von der Lage: Im Zentrum liegen die Bruttorenditen vielerorts bereits unter 4 Prozent, während sie in weniger gesuchten, peripheren Lagen weiterhin über 5 Prozent beträgt. Die höhere Rendite widerspiegelt das grössere Vermietungsrisiko abseits von zentralen Standorten.
 

Mietausfälle erhöhen das Risiko

Die rekordtiefen Zinsen und die hohe Immobiliennachfrage haben in den letzten Jahren die Bautätigkeit angekurbelt und ausserhalb der Zentren zu steigenden Leerständen geführt. Bei Wohnliegenschaften herrscht in Basel aufgrund des begrenzten Raums jedoch noch immer eine ausgesprochene Knappheit. Gemessen an den Mietausfällen sind die Leerstände in der Stadt Basel auch deutlich tiefer als im Kanton Basel-Land oder in der übrigen Schweiz.
 

Die Risiken im Kalkül

Die Attraktivität von Renditeliegenschaften ist im Vergleich zu anderen Anlagemöglichkeiten noch immer gross. Aufgrund der hohen Einstiegspreise und der zunehmenden Leerstände bei gewerblich und gemischt genutzten Liegenschaften oder Mietwohnungen ausserhalb des Zentrums ist jedoch Umsicht geboten. Vor jedem Kaufentscheid müssen die Risiken steigender Zinsen, eines möglichen Preisrückgangs und Mietzinsausfälle durch Leerstände berücksichtigt werden. Fundierte Kenntnisse über die Qualität der Lage, angemessene Verkaufspreise und eine langfristig sinnvolle Finanzierungslösung sind zentral dafür, dass ein Einstieg aus heutiger Sinn noch empfehlenswert ist.

 

Spannende Ein- und Aussichten im Expertengespräch mit Prof. Dr. Sconamiglio

Den gesamten „Basler Immobilienkompass“ mit allen Fakten sowie alle Grafiken gibt es zum Download in unserem digitalen Magazin. Dort finden Sie auch den Film zum Expertengespräch zwischen Prof. Dr. Donato Scognamiglio, CEO IAZI AG, und Richard Schlägel, Leiter Immobilienkunden NWCH der BKB.

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