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Der Weltfrauentag geht auch unsere Bank an

Am 8. März 2021 ist Weltfrauentag. Die BKB arbeitet bereits seit geraumer Zeit – und vor allem mit Taten – an der Gleichstellung von Frauen und Männern im beruflichen Alltag. Unser Business- und Gesellschaftsbild ist up-to-date – und das kommt auch den Kundinnen und Kunden zugute. Abteilungsleiterin Yvonne Kaniowska berichtet über ihre persönlichen Erfahrungen in punkto Chancengleichheit.
Am 08.03.2021 in Die Bank von Christine Gueniat

Frau Kaniowska, gibt es in Ihrer Vergangenheit ein Erlebnis, das Sie in punkto Frauen und deren Stellung in der Gesellschaft stark geprägt hat?

Yvonne Kaniowska: Ich bin in Osteuropa aufgewachsen, sehr glücklich und behütet – Musik-Grundschule, Musik-Gymnasium, dann Musikakademie. Ich habe gelernt, dass sich, unabhängig vom Geschlecht, die besseren Musikerinnen und Musiker durchsetzen. Wenn dem nicht so war, gab es Gründe jenseits des Geschlechtes, meist die Parteizugehörigkeit. 

Welche Bedeutung hat der Internationale Frauentag für Sie? 

Das Thema ist mir wichtig, aus diversen Gründen. Zum Beispiel bekommen Frauen oft noch nicht den gleichen Lohn für die gleiche Arbeit. Und bei Einstellungen werden nach wie vor oft Männer bevorzugt, weil man befürchtet, die Prioritäten von Frauen könnten sich familienbedingt verschieben. Am meisten beschäftigt mich aber, dass Frauen im 21. Jahrhundert immer noch stark von althergebrachten Traditionen begrenzt werden.

Gibt es ein herausragendes Frauen-Vorbild, das Sie beeinflusst?

Allen voran ist das Corinna Virchow. Sie gibt die Zeitschrift «Avenue» heraus – ein beeindruckendes Magazin, das aktuelle Themen wie «junge Männer» oder «knappe Zeit» und demnächst «Mütter» beleuchtet. Corinna Virchow kann ihre Visionen und Ziele überzeugend und differenziert vermitteln und schafft es, andere für Ihre Projekte zu begeistern. Ihr Einsatz und ihre Leidenschaft beeindrucken und inspirieren mich.

Was packt und motiviert Sie bei Ihrer Arbeit?

Die BKB ist sehr aktiv, wenn es darum geht, Chancengleichheit umzusetzen. Es gibt zahlreiche Massnahmen und klare Ziele für die Stärkung der Frauen. Wir sind ein modernes Unternehmen in einer modernen Zeit, das spüren auch unsere Kundinnen und Kunden.

Welche Gedanken möchten Sie insbesondere berufstätigen Frauen weltweit mitgeben?

Die Anforderungen an Mitarbeitende ändern sich. Beispielsweise werden die Fähigkeiten, sich rasch neue Themen anzueignen, Rahmenbedingungen zu hinterfragen, innovative Lösungsansätze zu entwickeln und Leadership zu praktizieren wichtiger, als rein fachliches Wissen.

Mein Tipp: Nehmt eine Problemstellung nicht als gegeben hin, sondern hinterfragt sie. Oft ist die Herausforderung tiefgreifender, als sie erscheint. Schafft eine Vision, die ruhig auch kühn sein darf und verharrt nicht in Machbarkeiten. Identifiziert, was und wen ihr zur Realisierung braucht und zieht es durch. So könnt ihr euch und eure Teams vorwärtsbringen.

Bei der Wahl meiner Karriere war ich oft sehr kritisch, ob ich den Anforderungen einer verantwortungsvolleren Position gewachsen bin. Viele meiner männlichen Kollegen waren selbstbewusster. Für jeden Schritt und Wechsel brauchte ich Mut. Aber Neues zu wagen hat mich jedes Mal weitergebracht. Seid mutig, es lohnt sich!

Mehr Diversität bei der BKB – bessere Ideen und Lösungen für unsere Kundinnen und Kunden

Diversität bedeutet, breiteres Wissen und verschiedene Perspektiven in den Teams zu haben. Das wirkt sich auf unsere Produkte und Angebote aus - sie werden besser und entsprechen genau den Bedürfnissen unserer Kundengruppen. In den nächsten drei Jahren möchte die BKB deshalb mehr Frauenpower in der Bank haben. Ein Drittel aller neu besetzten Führungsfunktionen sollen Frauen sein.

Dafür tun wir einiges, vor allem im Prozess der Rekrutierung. Beim ersten Kennenlernen der BKB als Arbeitgeberin ist nun immer eine Frau dabei sein, um so ein möglichst diverses Bild bei der Auswahl künftiger Kolleginnen und Kollegen zu erhalten. Zudem sprechen wir über breit angelegte Kanäle vermehrt Frauen an. Auch unsere Stelleninserate sind seit neuestem konsequent in der weiblichen Form formuliert.

Christine Gueniat

Fachspezialistin Kommunikation

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