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Die Säule 3a: In jungen Jahren clever vorsorgen

Bereits in jungen Jahren vorsorgen - bringt's das überhaupt? Oder lohnt sich die Vorsorge für junge Menschen eigentlich noch gar nicht? Ab welchem Alter sollte man sich wirklich um seine Zukunft kümmern und wie geht man das Ganze richtig an?
Am 02.12.2020 in Rund ums Geld von Michael Hidber
«Wenn ich mal älter bin, werde ich schon früh genug vorsorgen.» – so denken vermutlich viele junge Menschen, die noch das ganze Leben vor sich haben. Doch ist dies eine der grössten Stolpersteine auf dem Weg zu einem sorglosen Leben im Alter. Denn wer erst spät mit der eigenen Vorsorge anfängt und sich zu spät mit dem eigenen Geld auseinandersetzt, ist klar im Nachteil. Er hat später viel mehr aufzuholen, als jemand, der regelmässig - wenn auch mit kleinen Beträgen - vorgesorgt hat.

Kein Säule 3a Konto = im Alter nur 60 Prozent des letzten Lohns

Vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen hilft es, die Wichtigkeit von Vorsorge zu begreifen, wenn sie hören, dass sie im Ruhestand womöglich nur rund 60 Prozent ihres letzten Einkommens zur Verfügung haben werden. Denn so ist das nun mal: Die Rente aus staatlicher und beruflicher Vorsorge (AHV & Pensionskasse) geben heutzutage nicht viel mehr her. Die Tendenz: Leider fallend. Ohne private Vorsorge wird man es also nicht einfach haben.
Mit der Vorsorge mit Wertschriften kommt Raphael in 30 Jahren auf 337 293 Franken. Das sind fast 40% mehr, als mit dem klassischen Vorsorgekonto.
Michael Hidber, Fachspezialist Finanzplanung 

Vorsorgelücke verhindern: Mit regelmässigem Sparen

Deshalb sorgen die meisten Schweizerinnen und Schweizer mit einem Säule 3a Konto für ihre dritte Säule vor. Manche zahlen Ende Jahr regelmässig den jährlichen Maximalbetrag ein (für Angestellte mit Pensionskasse aktuell maximal 6826 Franken), andere überweisen kleinere Beträge je nach persönlichen finanziellen Möglichkeiten. Je jünger man ist, wenn man damit beginnt, umso besser. Ein weiterer Vorteil: All diese Einzahlungen lassen sich in der Schweiz vom steuerbaren Einkommen abziehen. Es gibt also tatsächlich keinen Grund, um nicht etwas für später in seine Säule 3a zu investieren.

Die Schlaueren sorgen mit Wertschriften vor

Doch wer wirklich clever ist, sorgt heute mit Wertschriften vor: Hierbei geht es am Schluss nämlich nicht um ein paar hundert Franken mehr. Wer für seine Vorsorge Geld anlegt, darf mit deutlich höheren Renditechancen rechnen.

Schauen wir uns hierzu folgendes Beispiel an:

Raphaels Vorsorge: Sparen-3-Konto vs. Wertschriftensparen

  • Raphael (links im Bild) ist 35 Jahre alt und als Grafiker angestellt.
  • Er zahlt von nun an jährlich 6000 Franken in ihre dritte Säule ein. (z.B. in die «BKB Anlagelösung Ausgewogen» mit einem Aktienanteil von etwa 50 Prozent.
  • Er besitzt bereits ein Sparguthaben von 22 200 Franken auf einem Säule-3a-Konto - dieses transferiert er zur Basler Kantonalbank.
  • Würde Raphael ab jetzt mit einem klassischen Vorsorgekonto sparen, hätte er bei gleichbleibend niedrigen Zinsen nach 30 Jahren 206 948 Franken zur freien Verfügung.
  • Mit der Vorsorge mit Wertschriften könnten es jedoch 337 293 Franken sein. Das sind fast 40% mehr als mit dem klassischen Vorsorgekonto.

Annahme: Aktienanteil ca. 50% (BKB Anlagelösung Ausgewogen), erwartete Rendite pro Jahr 2.8% (Nach Abzügen der Gebühren). Das Sparen mit Wertschriften kann Wertschwankungen mit sich bringen und die erwartete Rendite kann nicht garantiert werden. Die Steuereffekte sind im Beispiel nicht mitberücksichtigt.

Fazit

Die Säule 3a ist natürlich eine persönliche Entscheidung. Doch gerade in jungen Jahren lohnt es sich, sein Geld clever für die eigene Vorsorge anzulegen oder mit dem Einzahlen in die Säule 3a auf ein klassisches Vorsorgekonto zu beginnen. Denn: Je mehr Zeit man hat, umso mehr kommt am Ende für die eigene Altersvorsorge zusammen. Weiterer Pluspunkt: Durch den Abzug der Einzahlungen vom steuerbaren Einkommen, entsteht schon ab der ersten Einzahlung ein weiterer Vorteil durch ein Säule 3a Konto.

Wann kann ich das Geld aus meiner Altersvorsorge beziehen?

Der Bezug Ihres Vorsorgeguthabens ist – sofern alle Voraussetzungen erfüllt sind – bereits fünf Jahre vor dem Erreichen Ihres AHV-Rentenalters, bzw. bis spätestens fünf Jahre danach möglich.

...und wie sieht die Situation bei Ihnen aus? Verschenken Sie keine Rendite. Machen Sie jetzt den Schnell-Check mit unserem Vorsorgerechner und oder vereinbaren Sie Ihr persönliches Beratungsgespräch noch heute.

Michael Hidber

Michael Hidber

Fachspezialist Finanzplanung

Basel Herbst Elisabethenkirche Uhr

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Rechtliche Informationen

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