Navigieren auf bkb.ch

Menu

Service-Links

Telefonbetrug: Vorsicht vor falschen Enkeln und Polizisten

Vom sogenannten Enkeltrick haben Sie sicher bereits gehört. Dabei gibt sich der Betrüger als Verwandter aus, der sich angeblich in einer finanziellen Notlage befindet. Es gibt mittlerweile diverse Betrugsvarianten vom falschen Verwandten, über den vermeintlichen Polizisten bis zum angeblichen Schulfreund. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie sich schützen können.
Am 11.02.2020 in Rund ums Geld von Markus Hipp

Heute ist leider fast alles möglich, auch im Telefonbetrug. So können beispielsweise Telefonnummern technisch manipuliert werden. Das bedeutet, dass ein Anruf mit einer Schweizer Vorwahl nicht in jedem Fall aus der Schweiz getätigt werden muss. Die Täter geben sich als Verwandte, Bekannte und manchmal sogar als Polizistinnen oder Polizisten aus. Und neuerdings sprechen sie sogar Baseldeutsch. Mit sehr verwirrenden und damit auch beängstigenden Geschichten versuchen sie, Ihr Vertrauen zu gewinnen. Das Ziel dabei ist klar: Sie wollen an Ihr Geld gelangen.

Betrugsfälle am Telefon nehmen leider weiter zu. Wir wollen unsere Kundinnen und Kunden vor Betrugsfällen schützen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Filialen sind darauf geschult, bei Auszahlungen von grösseren Bargeldmengen die richtigen Fragen zu stellen, um mögliche Betrugsfälle auszuschliessen.

Die Macht der Manipulation

Leider ist es ein Irrglaube, wenn man meint, das passiere nur den anderen. Die Betrüger gehen sehr geschickt vor und bauen in kürzester Zeit einen massiven psychischen Druck auf. Sie geben ihrem Opfer das Gefühl, der Hilfeleistung verpflichtet sein zu müssen. Die Macht der Manipulation ist deshalb nicht zu unterschätzen und trifft auch Menschen, die mit beiden Beinen fest im Leben stehen.

Die Polizei und die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) haben auf der Website www.skppsc.ch umfangreiche Informationen, Broschüren und Tipps zum Schutz vor kriminellen Übergriffen bereitgestellt.

Tipps zum Schutz vor Telefonbetrug

Zum Erkennen von Betrugsversuchen am Telefon geben die Behörden folgende Tipps:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn Sie jemand anruft und raten lässt, wer am Telefon ist. Stellen Sie Kontrollfragen, die fremde Personen nicht beantworten können, beispielsweise «Wann habe ich Geburtstag?» oder «Wie heisst meine Schwester?».
  • Wenn Sie jemand am Telefon unter Druck setzt, legen Sie den Hörer auf. Das ist nicht unhöflich, sondern dient Ihrem Schutz!
  • Gehen Sie am Telefon nie auf eine Geldforderung ein.
  • Geben Sie keine persönlichen Daten, Finanzinformationen oder Passwortangaben an vermeintliche Behörden, die Sie unaufgefordert anrufen.
  • Halten Sie Rücksprache mit Personen aus Ihrem persönlichen Umfeld.
  • Nehmen Sie Warnungen von Bankangestellten ernst und lassen Sie deren Unterstützung zu.
  • Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an eine Ihnen unbekannte Person!
  • Vorsicht vor falschen Polizisten: Fragen Sie über die Notrufnummer 117 nach, ob es diesen Polizisten tatsächlich gibt.

Für Sie da

Wenn Ihnen ein Anrufer verdächtig vorkommt, informieren Sie sofort die Polizei (Notruf: 117). Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BKB stehen Ihnen bei Fragen zur Verfügung. Wir bitten Sie, unsere Warnungen ernst zu nehmen. Wir als Bank verlangen von Ihnen zum Beispiel niemals Informationen zu Ihren Passwörtern – weder telefonisch noch per E-Mail. Ein gesundes Misstrauen hilft Ihnen, sich vor Betrugsfällen zu schützen. Melden Sie sich bei Fragen oder Unsicherheiten telefonisch unter der Nummer +41 61 266 33 33 direkt bei uns.

Markus Hipp

Markus Hipp

Leiter Privatkunden

Fusszeile

Chatten Sie mit uns