Basel, 26. Juli 2007
Konzern
Basler Kantonalbank: Rekordergebnis für das erste Halbjahr 2007
Konzern
BKB mit markanten Zuwachsraten. Starker Halbjahresabschluss 2007 auch im Stammhaus Basler Kantonalbank.
Der
Konzern Basler Kantonalbank befindet sich weiterhin auf Erfolgskurs und erzielte im 1. Halbjahr 2007
ein Rekordergebnis. Der Konzerngewinn konnte um 14,0% auf 165,8 Mio. CHF gesteigert werden. Auch das
Stammhaus Basler Kantonalbank kann mit einem ausgezeichneten Ergebnis abschliessen. Der Bruttogewinn
konnte um 14,4% auf 176,8 Mio. CHF und das Betriebsergebnis um 14,9% auf 158,1 Mio. CHF erhöht werden.
Hinweis: Nachfolgend werden die Halbjahresabschlüsse des Konzerns und des Stammhauses Basler Kantonalbank präsentiert. Über den Einzelabschluss der Tochtergesellschaft Bank Coop wurde bereits am 12. Juli 2007 informiert.
Rekordhoher
Konzernabschluss
Der Konzern BKB befindet sich weiterhin auf Erfolgskurs
und steigerte im 1. Halbjahr 2007 den konsolidierten Bruttogewinn um 13,6% auf 233,4 Mio. CHF. Der erwirtschaftete
Bruttogewinn ist geprägt von namhaften Beiträgen aller Ertragssparten. Das Betriebsergebnis steigt um
12,0% auf 198,5 Mio. CHF. Dieses sehr erfreuliche Resultat ist auf die hohen Wachstumsraten beim Bruttogewinn
im Stammhaus Basler Kantonalbank mit +14,4% und der Tochtergesellschaft Bank Coop mit +14,0% zurückzuführen.
Im gleichen Rahmen, nämlich um 14,0%, stieg auch der Konzerngewinn, welcher 165,8 Mio. CHF beträgt.
Die Cost-Income-Ratio konnte von 41,8% per 30.06.2006 auf knapp über 40% verbessert werden.
Die
Bilanzsumme des Konzerns hat um 6,5% auf 27,3 Mrd. CHF per 30.06.2007 zugenommen. Dieser Anstieg ist
wesentlich geprägt von der Zunahme der Kundenausleihungen um 3,2% auf 19,8 Mrd. CHF. Die Assets under
Management erhöhten sich um beachtliche 2,3 Mrd. CHF oder 5,6%. Vom Kundenvermögen von 44,3 Mrd. CHF
per 30.06.2007 stammen 27,4 Mrd. CHF oder 61,8% vom Stammhaus Basler Kantonalbank und 16,9 Mrd. CHF
oder 38,2% von der Bank Coop.
Stammhaus
mit sehr erfreulichem Ergebnis
Auch das Stammhaus Basler Kantonalbank
kann mit einem sehr erfreulichen Resultat abschliessen. Das Betriebsergebnis konnte um 14,9% auf 158,1
Mio. CHF gesteigert werden. Die Bilanzsumme nahm um 6,5% auf 16,3 Mrd. CHF zu. Dieser Anstieg ergab
sich u.a. als Folge der um 450 Mio. CHF erhöhten Handelsbestände in Wertschriften. Dabei handelt es
sich um Obligationen von bonitätsmässig einwandfreien Schuldnern und hauptsächlich um SMI-Aktien. Letztere
dienen der Risikoabsicherung für die von der Basler Kantonalbank selbst emittierten strukturierten Produkte
und Warrants.
Die Kundenausleihungen stiegen auf
9,5 Mrd. CHF (Ende 2006: 9,3 Mrd. CHF) an. Die gute Liquiditätslage bei grossen Firmenkunden führte
zu hohen Amortisationen bei zahlreichen hypothekarisch gedeckten Kreditengagements. Trotz der weiteren
Zunahme der Anzahl finanzierter Hypotheken blieb das Total an Hypothekarforderungen deshalb nahezu unverändert
(-0,4%). Die neu gebildeten Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste betragen 8,6 Mio. CHF (+0,2%),
worin die unverändert vorsichtige Risikopolitik der Basler Kantonalbank klar zum Ausdruck kommt.
Auf
der Refinanzierungsseite verzeichneten die Publikumsgelder mit einem um 190 Mio. CHF oder 1,7% höheren
Volumen von 11,3 Mrd. CHF einen erfreulichen Zuwachs. Neben der grossen Nachfrage nach der eigenen Obligationen-Anleihe
stiessen insbesondere die Festgelder und die Kassenobligationen in der zurückliegenden Berichtsperiode
auf regen Zuspruch bei unserer Kundschaft. Die Spar- und Anlagegelder nahmen seit Jahresanfang, dem
allgemeinen Branchentrend folgend, um 252,3 Mio. CHF ab. Der Refinanzierungsgrad beträgt komfortable
118,3% (Ende 2006: 118,7%).
Ausgezeichnetes
Zinsergebnis (+10,1%)
In der Erfolgsrechnung haben sämtliche Geschäftsfelder
zum Betriebsertrag beigetragen. Als grösster Ertragspfeiler hat der Erfolg aus dem Zinsengeschäft sehr
deutlich um 10,4 Mio. CHF auf 113,5 Mio. CHF (+10,1%) zugenommen. Diese Steigerung resultiert, angesichts
der flachen Zinsstrukturkurve in der Schweiz, aus der Aufnahme tieferverzinslicher langfristiger Gelder.
Mit 42,8% ist der Anteil des Zinserfolges am gesamten Betriebsertrag jedoch vergleichsweise sehr tief.
Erfolgreiches
indifferentes Geschäft
Sehr erfolgreich agierte das Stammhaus Basler
Kantonalbank im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft mit einem Semesterergebnis von 74,3 Mio. CHF
(+17,6%). Der strategiekonforme Ausbau des Handelsgeschäfts führte zu einem um 9,5 Mio. CHF höheren
Handelserfolg von 44,9 Mio. CHF. Neben beträchtlichen Erträgen aus dem Devisenhandel von 17,4 Mio. CHF
profitierte auch der Aktien- und Aktienderivatehandel mit einem Erfolg von 27,5 Mio. CHF von den ausgezeichneten
Marktbedingungen. Der übrige ordentliche Erfolg nahm um 7,6% auf 32,6 Mio. CHF zu. Darin enthalten sind
Zuschreibungen auf Beteiligungen.
Ausbau
der Geschäftstätigkeit führt zu höheren Kosten
Der gestiegene Personalaufwand
von 10,5% ist auf die zusätzlichen Personaleinheiten im Rahmen der Bildung der Competence Center zurückzuführen.
Diese Mitarbeitenden sind dem Stammhaus Basler Kantonalbank angegliedert, erbringen aber auch Arbeitsleistungen
für die Bank Coop, die entsprechend vergütet werden.
Der
Sachaufwand nimmt vorwiegend investitionsbedingt um 21,2% auf 33,6 Mio. CHF zu. So wurden in den ersten
6 Monaten des laufenden Jahres diverse Ausbauvorhaben wichtiger Kundenzonen gestartet. Darüber hinaus
fielen zusätzliche Kosten für die Erneuerung der IT-Infrastruktur im Real Time Center (RTC) in Bern
sowie einmalige Kosten im Auf- und Ausbau des Derivatehandels an.
Betriebsergebnis
steigt um 14,9% auf 158,1 Mio. CHF
Der Bruttogewinn erreicht im 1. Semester
2007 einen neuen Höchststand von 176,8 Mio. CHF, der um stolze 14,4% über dem Resultat des Vorjahres
liegt. Da der Betriebsertrag mit 33,3 Mio. CHF stärker steigt als der Geschäftsaufwand mit 11,1 Mio.
CHF reduziert sich die Cost-Income-Ratio auf beeindruckend tiefe 33,4% (Ende 2006: 34,3%). Nach Berücksichtigung
von Abschreibungen, Wertberichtigungen und Rückstellungen resultiert schliesslich ein um 14,9% höheres
Betriebsergebnis von 158,1 Mio. CHF. Es verdeutlicht die eigentliche operative Leistung der Basler Kantonalbank.
Der
sehr erfreuliche Halbjahresabschluss 2007 ermöglicht es, die Reserven für allgemeine Bankrisiken um
weitere 97,3 Mio. CHF auf 1,47 Mrd. CHF (Ende 2006: 1,36 Mrd. CHF) zu äufnen. Die ausgewiesenen Eigenmittel
des Stammhauses Basler Kantonalbank betragen 2,15 Mrd. CHF (Ende 2006: 2,08 Mrd. CHF). Der Halbjahresgewinn
liegt mit 39,6 Mio. CHF 8,5% über dem Vorjahresergebnis. Aufgrund des höheren Betriebsergebnisses resultiert
eine um 18,0% höhere pro rata Gewährsträger-Abgeltung an den Kanton Basel-Stadt von 19,9 Mio. CHF für
das 1. Semester 2007.
Gute Aussichten
für das 2. Halbjahr 2007
Bei gleich bleibenden guten Marktbedingungen
rechnet der Konzern BKB mit einem neuen Spitzenresultat für 2007.
Für weitere Auskünfte:
Dr. rer. pol. Michael Buess
Leiter Generalsekretariat / Medienstelle
Basler Kantonalbank
Tel.: 061/266 29 77
E-Mail: mediensprecher@bkb.ch
Leiter Generalsekretariat / Medienstelle
Basler Kantonalbank
Tel.: 061/266 29 77
E-Mail: mediensprecher@bkb.ch








