Integrationsprojekt allgemein
- Was bringt die Integration der AAM Privatbank AG mit sich?
- In welchen Etappen ist die Integration erfolgt?
- Was ist mit den Mitarbeitenden der AAM Privatbank AG passiert?
Auswirkungen auf Kundschaft
- Was spricht aus Kundensicht für die Basler Kantonalbank?
- Welche Veränderungen haben sich für die ehemalige AAM-Kundschaft ergeben?
- Wie wirkt sich diese Übernahme auf die Kundschaft der Basler Kantonalbank aus?
Übernahmeentscheid
- Warum ist die Basler Kantonalbank ein attraktiver Partner für die AAM Privatbank AG?
- Welche Vorteile ergeben sich für die Basler Kantonalbank aus dem Kauf?
Falls Sie Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Kundenberater/Ihre Kundenberaterin oder an via Mail an den Private Banking Standort in Ihrer Nähe: Basel, Riehen, Genf: privatebanking@bkb.ch; Bern: pb-bern@bkb.ch; Zürich pb-zuerich@bkb.ch; Olten: pb-olten@bkb.ch.
Integrationsprojekt allgemein:
Was bringt die Integration der AAM Privatbank AG mit sich?
Die Private Banking-Aktivitäten der AAM Privatbank AG wurden per Ende des 1. Quartals 2010 auf die Basler Kantonalbank übertragen und werden seither unter dem Namen „BKB-Private Banking“ weiter geführt. Ebenfalls in die Basler Kantonalbank integriert wurden die Institutionellen Kunden der AAM Privatbank AG. Seit dem 1. April 2010 werden in der AAM Privatbank AG keine operativen Geschäfte mehr abgewickelt.
Für die Kundschaft der AAM Privatbank AG wurde die Kontinuität der persönlichen Betreuung wo immer möglich sicher gestellt. Die Kunden in Bern und Genf werden weiterhin an den gewohnten, ehemaligen AAM-Standorten empfangen. Das AAM-Team in Zürich wurde in den BKB-Private Banking Standort im Stockerhof integriert, da die beiden Standorte nicht weit voneinander entfernt lagen. Der AAM-Standort in Basel wurde geschlossen; die Kunden werden neu im BKB-Private Banking am Brunngässlein 3 beim Aeschenplatz betreut. Die Betreuung der externen Vermögensverwalter der AAM Privatbank AG wird von den beiden BKB-Standorten Basel und Zürich aus gewährleistet.
In welchen Etappen ist die Integration erfolgt?
Die führungsmässige Integration bzw. technische Migration der AAM Privatbank AG in die Basler Kantonalbank erfolgte in zwei Etappen.
Die kundenbezogenen Funktionen und Aktivitäten wurden anfangs November 2009 in die Basler Kantonalbank integriert, um zu gewährleisten, dass die Verpflichtungen gegenüber der AAM-Kundschaft jederzeit erfüllt werden konnten und die Verantwortlichkeiten klar geregelt waren.
Die technische Migration der Kundenbeziehungen (inkl. Verträge, Dossiers) sowie die Vermögensübertragung der AAM-Kunden zur Basler Kantonalbank erfolgten per 31. März 2010. Seit dem 1. April 2010 werden in der AAM Privatbank AG keine operativen Geschäfte mehr abgewickelt und für die AAM-Kunden wurde nach dem Osterwochenende am 6. April 2010 der Betrieb bei der Basler Kantonalbank aufgenommen. Das E-Banking der AAM Privatbank AG wurde ebenfalls am Abend des 31. März 2010 eingestellt.
Mit dem Stichtag der Vermögensübertragung sind auch die AAM-Arbeitsverhältnisse auf die Basler Kantonalbank übergegangen. Am 1. April 2010 haben 33 ehemalige AAM-Mitarbeitende ihre Arbeit bei der Basler Kantonalbank aufgenommen.
Die AAM-Tochtergesellschaften Gräff Capital Management AG (GCM) und Private Client Services AG (ATAG PCS) wurden per 17.12.2009 bzw. per 31.3.2010 verkauft.
Was ist mit den Mitarbeitenden der AAM Privatbank AG passiert?
Durch die Übernahme der AAM Privatbank AG haben sich naturgemäss gewisse Synergie-Potenziale eröffnet. Um diese ausschöpfen und die notwendige Ertragskraft nachhaltig sichern zu können, wurden einige Stellen abgebaut. Durch die konsequente Ausnützung des konzerninternen Stellenmarktes (Basler Kantonalbank und Bank Coop) und Kündigungen seitens von einigen AAM Mitarbeitenden mussten allerdings nur vereinzelte Kündigungen ausgesprochen werden.
Insgesamt haben 36 Mitarbeitende der AAM Privatbank AG von der Basler Kantonalbank eine Arbeitsvertragsofferte erhalten. Am 1. April 2010 konnten 33 ehemalige AAM-Mitarbeitende ihre Arbeit bei der Basler Kantonalbank aufnehmen.
Auswirkungen auf die Kundschaft
Was spricht aus Kundensicht für die Basler Kantonalbank?
Die Kundschaft kommt bei der Basler Kantonalbank in den Genuss verschiedener Vorteile:
- Maximale Sicherheit: Die Basler Kantonalbank bietet durch die Kombination von erstklassigem Standard & Poors Rating „AA+“, breiter Eigenkapitalbasis, hoher Ertragskraft und umfassender Staatsgarantie höchste Sicherheit.
- Ausgezeichnete Vermögensverwaltung: Das BKB-Private Banking wurde von einer unabhängigen Fachjury („Elite-Report“) seit 2006 jedes Jahr ausgezeichnet (zuletzt mit dem Prädikat „cum laude“) und aus über 300 gestesteten Instituten aus dem deutschsprachigen Raum in den Kreis der besten, rund 30 Vermögensverwalter aufgenommen.
- Beratungsansatz: Die Basler Kantonalbank ist eine klassische Beraterbank mit jahrzehntelanger Erfahrung im Private Banking. Serviceorientierung, Beratungsqualität und Bedarfsgerechtigkeit stehen im Vordergrund.
- Ganzheitliche Betreuung: Als Universalbank bietet die Basler Kantonalbank die gesamte Palette an Finanzdienstleistungen aus einer Hand.
- Basler Bank: Die Basler Kantonalbank hat eine langjährige Tradition in und starke Verbundenheit zum Lebensraum und Wirtschaftsstandort Basel.
- BKB Lady-Consult: Bereits seit 1997 bietet die Basler Kantonalbank mit dem Lady-Consult eine ganzheitliche Finanzberatung von Frauen für Frauen an.
- Zukunftsweisende Infrastruktur: Die Basler Kantonalbank ist dank modernster IT- und Handels-Systemlösungen für die technischen Herausforderungen der Zukunft bestens gewappnet.
- Distanzierung von Lohnexzessen: Die Basler Kantonalbank hat sich stets von den lohnmässigen Auswüchsen distanziert, welche in den letzten Jahren mancherorts im Private Banking zu beobachten waren. Motivationssteigernd für die Kundenberaterinnen und -berater der Basler Kantonalbank wirkt deshalb weniger ein übersteigertes Gehalt, als vielmehr die Zufriedenheit der Kundinnen und Kunden, die Freude an der Arbeit und das gute Arbeitsklima.
Welche Veränderungen haben sich für die ehemalige AAM-Kundschaft ergeben?
Die Private Banking-Aktivitäten der AAM Privatbank AG wurden per 1. April 2010 auf die Basler Kantonalbank übertragen und werden seither unter dem Namen „BKB-Private Banking“ weiter geführt. Ebenfalls in die BKB integriert wurden die Institutionellen Kunden der AAM Privatbank AG. Seit der Einstellung des operativen Betriebs der AAM Privatbank AG per 31. März 2010 zählen die ehemaligen AAM-Kundinnen und Kunden zur Kundschaft der Basler Kantonalbank.
Bei den Integrationsarbeiten wurde darauf geachtet, dass für die ehemalige AAM-Kundschaft eine grösstmögliche Kontinuität gewährleistet werden kann und der Wechsel zur Basler Kantonalbank möglichst friktionsfrei abläuft. Einerseits kann die Historisierung der Performance gewährleistet werden, weil die Einstandspreise der Vermögenswerte übernommen wurden. Selbstverständlich werden die bisher ausgehandelten Gebührenmodelle fortgeführt, wodurch sich preislich keine Auswirkungen ergeben. Ebenso werden die bisher angebotenen Vermögensverwaltungs-Strategien weitergeführt.
Die Kundinnen und Kunden in Bern und Genf werden weiterhin an den gewohnten, ehemaligen AAM-Standorten unter dem Namen „BKB-Private Banking“ empfangen. Das AAM-Team in Zürich wurde in den BKB-Private Banking Standort im Stockerhof integriert, da die beiden Standorte nicht weit voneinander entfernt lagen. Der ehemalige AAM-Standort in Basel wurde geschlossen und die Kundschaft wird neu im „BKB-Private Banking“ am Brunngässlein 3 beim Aeschenplatz betreut. Die Betreuung der externen Vermögensverwalter der AAM Privatbank AG wird von den beiden BKB-Standorten Basel und Zürich aus gewährleistet.
Wie wirkt sich diese Übernahme auf die Kundschaft der Basler Kantonalbank aus?
Auch die bisherigen BKB-Kundinnen und -Kunden können von der Übernahme der AAM Privatbank AG profitieren, weil damit die Basler Kantonalbank ihre bereits starke Wettbewerbs-Position und Anlagekompetenz im Private Banking weiter ausbauen konnte.
Der Kaufpreis wurde vollumfänglich aus selbst erarbeiteten Mitteln bereit gestellt. Die Eigenmittel-Ausstattung der Basler Kantonalbank ist damit weiterhin sehr stark und sichert eine unvermindert solide Basis für die Kundschaft und Mitarbeitenden.
Übernahmeentscheid
Warum ist die Basler Kantonalbank ein attraktiver Partner für die AAM Privatbank AG?
Die Basler Kantonalbank verfügt über einen eindrücklichen und langjährigen Erfolgsausweis. So gehört der BKB-Konzern gemessen an der Bilanzsumme bzw. dem Bruttogewinn zu den sieben grössten bzw. ertragsstärksten Bankengruppen in der Schweiz. Nach Börsenkapitalisierung ist er sogar die viert grösste Bank der Schweiz. Auch bezüglich Effizienz ist die Basler Kantonalbank ausgesprochen erfolgreich: Mit einer Cost/Income-Ratio von unter 45 % untertrifft sie den Branchendurchschnitt deutlich.
Welche Vorteile ergeben sich für die Basler Kantonalbank aus dem Kauf?
Der Ausbau und die Stärkung des Private Banking ist ein strategisches Ziel der Basler Kantonalbank. Durch die Übernahme der AAM Privatbank AG konnte die Basler Kantonalbank ihre Kompetenz und Professionalität im Private Banking über die Kantonsgrenzen hinaus nachhaltig ausbauen und ihre Kundenbasis stärken. Ausserdem werden bestehende Geschäftspotenziale im Sinne einer umfassenden Finanzberatung optimal ausgeschöpft. Diese Faktoren sind für die bisherige wie auch die neu dazu gewonnene Kundschaft gleichermassen nutzbringend.








