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HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN
zum Kauf der AAM Privatbank AG



Integrationsprojekt allgemein



Stellenabbau


Kündigungen durch AAM-Mitarbeitende per Ende Oktober:



Auswirkungen auf Kundschaft


Übernahmeentscheid


Zur Beantwortung weitergehender Fragen steht Ihnen nach wie vor unsere E-Mailbox zur Verfügung: anfragen.aam@bkb.ch.


Integrationsprojekt allgemein:

nach-oben-link-icon Was bringt die geplante, vollständige Integration der AAM Privatbank AG mit sich?

Die Private Banking-Aktivitäten der AAM Privatbank AG werden auf die Basler Kantonalbank übertragen und unter dem Namen „BKB-Private Banking“ weiter geführt.  Ebenfalls in die BKB integriert werden die Institutionellen Kunden der AAM Privatbank AG. Dementsprechend ist vorgesehen, die Standorte der AAM Privatbank AG im 1. Quartal 2010 in die Strukturen der Basler Kantonalbank zu integrieren. Konkret bedeutet dies, dass die Vermögensübertragung und die Kundenmigration am 31.3.2010 erfolgen wird. Ab dem 1.4.2010 werden deshalb in der AAM Privatbank AG keine operativen Geschäfte mehr abgewickelt und für die AAM-Kunden wird nach dem Osterwochenende am 6.4.2010 der Betrieb bei der Basler Kantonalbank aufgenommen.
Organisatorisch werden die ehemaligen AAM-Standorte Basel, Bern und Genf, Dr. Reto Erdin, Leiter Privatkunden und Private Banking und Mitglied der Geschäftsleitung der Basler Kantonalbank, unterstellt. Der Standort Zürich wird in das Private Banking Zürich integriert und unter der Leitung von Hans Ringger, Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung der Basler Kantonalbank, geführt.
Weitere Abklärungen werden zeigen, in welcher Ausgestaltungsform die Repräsentanzen in Biel und Lausanne weiter bestehen werden. Die AAM-Tochter Gräff Capital Management AG (GCM) wurde per 17.12.2009 verkauft. Auch für die AAM-Tochter Private Client Services AG (ATAG PCS) wird ein Verkauf geprüft.


nach-oben-link-icon In welchen Etappen und mit welchem Fahrplan erfolgt die Integration?

Die führungsmässige Integration bzw. technische Migration der AAM Privatbank AG in die Basler Kantonalbank erfolgt in zwei Etappen.
Die kundenbezogenen Funktionen und Aktivitäten wurden anfangs November in die Basler Kantonalbank integriert, um zu gewährleisten, dass trotz eingetroffenen Kündigungen von AAM-Beratern die Verpflichtungen gegenüber AAM-Kunden erfüllt werden können und die Verantwortlichkeiten klar geregelt sind.  
Die technische Migration der Kundenbeziehungen (inkl. Verträge, Dossiers) bedarf einer sorgfältigen Planung und ist per 31.3.2010 vorgesehen. Gleichzeitig mit der technischen Migration erfolgt die Vermögensübertragung der AAM-Kunden zur Basler Kantonalbank. Ab dem 1.4.2010 werden in der AAM keine operativen Geschäfte mehr abgewickelt und für die AAM-Kunden wird nach dem Osterwochenende am 6.4.2010 der Betrieb bei der Basler Kantonalbank aufgenommen.
Mit dem Stichtag der Vermögensübertragung gehen auch die AAM-Arbeitsverhältnisse auf die Basler Kantonalbank über. (Die neuen Arbeitsverträge treten für Mitarbeitende mit einer Kündigungsfrist von 2 und 3 Monaten per 1.4.2010, für Mitarbeitende mit einer Kündigungsfrist von 6 Monaten per 1.7.2010 in Kraft.)


nach-oben-link-icon Wie wird die AAM Privatbank in der Integrationsphase geführt?

Um den weiteren Ausbau des Private Bankings im Konzern Basler Kantonalbank sicherzustellen und die mit der Übernahme der AAM Privatbank AG entstandenen Synergie-Potenziale optimal auszuschöpfen, hat Dr. Reto Erdin, Mitglied der Konzernleitung und Bereichsleiter Privatkunden und Private Banking der Basler Kantonalbank, zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben per 1. September 2009 den Vorsitz der Geschäftsleitung der AAM Privatbank AG übernommen.
Der Bereich Private Banking der AAM Privatbank AG wird neu geleitet von Hans Ringger, Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung der Basler Kantonalbank und Leiter Private Banking Zürich. Hans Ringger hat das Private Banking der Basler Kantonalbank über die Kantonsgrenzen hinaus zu einer Erfolgsgeschichte gemacht und bietet Gewähr, dass das Private Banking der AAM Privatbank AG mit erstklassiger Qualität, Professionalität und Kompetenz weitergeführt wird. Seine bisherige Funktion bei der Basler Kantonalbank übt er weiterhin aus.
Andreas Keller, Leiter Investments und Institutionelle Kunden, bleibt in unveränderter Funktion Mitglied der Geschäftsleitung. Ralph P. Sauser, bisheriger CEO, ist per 30.11.2009 aus der Geschäftsleitung ausgeschieden.
Im Zuge der eingetroffenen Kündigungen per Ende Oktober wurde die Leitung der AAM-Standorte in Basel, Bern und Zürich anfangs November neu geregelt. Der AAM-Standort Basel steht neu unter der Verantwortung von Dominik Galliker, Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung der Basler Kantonalbank und Leiter Private Banking Basel. Der AAM-Standort Zürich wird neu geleitet durch Matthias Wirz, Mitglied der Direktion der Basler Kantonalbank. Die Leitung des AAM-Standortes Bern ist per 9. Dezember 2009 an Franz C. Brunner übergegangen, welcher davor schon bei der AAM Privatbank AG mit der Betreuung von privater und institutioneller Kundschaft betraut war.
An einer a.o. Generalversammlung der AAM Privatbank AG wurde zudem Hans Rudolf Matter, Vorsitzender der Konzernleitung der Basler Kantonalbank, als neuer Präsident des Verwaltungsrates der AAM Privatbank AG gewählt. Neues Mitglied des Verwaltungsrates ist Urs Genhart, Mitglied der Geschäftsleitung der Basler Kantonalbank und Bereichsleiter Firmenkunden und Institutionelle. Urs Genhart ersetzt in dieser Funktion Dr. Reto Erdin, der aufgrund seiner neuen Funktion als CEO per 1. September aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden ist.


Stellenabbau:


nach-oben-link-icon Was geschieht mit den Mitarbeitenden der AAM Privatbank AG?

Durch die Übernahme der AAM Privatbank haben sich naturgemäss gewisse Synergie-Potenziale eröffnet. Um diese ausschöpfen und die notwendige Ertragskraft nachhaltig sichern zu können, werden einige Stellen abgebaut.
Zwischen der AAM Privatbank AG, der Basler Kantonalbank, dem Schweizerischen Bankpersonalverband, dem Kaufmännischen Verband Schweiz und der Personalvertretungskommission der BKB wurde eine sozialpartnerschaftliche Vereinbarung getroffen. Sie sieht nebst einem Beratungs- und Begleitungsprozess umfassende finanzielle Leistungen vor.
Insgesamt haben 36 Mitarbeitende der AAM Privatbank AG von der Basler Kantonalbank eine Arbeitsvertragsofferte erhalten. Mit wenigen Ausnahmen wurden alle Arbeitsverträge angenommen. Durch die konsequente Ausnützung des konzerninternen Stellenmarktes (Basler Kantonalbank und Bank Coop) und eingetroffene Kündigungen seitens von AAM Mitarbeitenden musste die Bank nur in wenigen Einzelfällen eine Kündigung aussprechen.



Kündigungen durch AAM Mitarbeitende per Ende Oktober:


nach-oben-link-icon Per 31.10. haben rund 20 Mitarbeitende der AAM Privatbank gekündigt. Weshalb?

Übernahmen und Fusionen führen immer zu erhöhter Wechselbereitschaft bei den Mitarbeitenden.
Obschon man bei der BKB mit vereinzelten Abgängen rechnen musste, war das Ausmass überraschend.


nach-oben-link-icon Wie ist die Betreuung der AAM-Kunden sichergestellt?

Dank einer schnellen und gut strukturierten Einsatzplanung konnte verhindert werden, dass bei der AAM Privatbank AG wegen diesen Kündigungen ein Betreuungsvakuum entsteht. Zahlreiche Private Banking-Beraterinnen und -Berater der Basler Kantonalbank haben sich spontan bereit erklärt, die betroffenen AAM-Kunden zusätzlich zu ihrem eigenen Kundenportfolio zu betreuen und vor Ort in den Standorten Basel und Zürich einzuspringen. Es ist sichergestellt, dass das Bankgeheimnis stets gewahrt bleibt. In Bern kann die Kundenbetreuung innerhalb der AAM Privatbank AG selbst gewährleistet werden.
Die betroffenen Kunden werden von ihrer neuen Betreuungsperson umgehend und persönlich kontaktiert und über den Wechsel informiert.
Durch die eingegangenen Kündigungen gibt es auch einen Wechsel in der jeweiligen Standortleitung: Der AAM-Standort Basel steht neu unter der Verantwortung von Dominik Galliker. Der AAM-Standort Zürich wird neu geleitet durch Matthias Wirz. Die Leitung des AAM-Standortes Bern ist per 9. Dezember 2009 an Franz C. Brunner übergegangen, welcher davor schon bei der AAM Privatbank AG mit der Betreuung von privater und institutioneller Kundschaft betraut war.


nach-oben-link-icon Was spricht aus Kundensicht für die BKB?

Generell bringt der Verbleib bei der AAM Privatbank bzw. der spätere Wechsel zur Basler Kantonalbank den Vorteil, dass die Kundschaft eine vollständige und historisierte Übersicht über das Vermögen und die Performance behält.
Die Kundschaft kommt bei der Basler Kantonalbank zudem in den Genuss verschiedener Vorteile:
  • Maximale Sicherheit: Die Basler Kantonalbank bietet durch die Kombination von erstklassigem Standard & Poors Rating „AA+“, breiter Eigenkapitalbasis, Ertragskraft und umfassender Staatsgarantie höchste Sicherheit. Die Solidität der BKB spiegelt sich auch in der Kursentwicklung des BKB-PS wider, welcher selbst in der Finanzkrise seine Werthaltigkeit unter Beweis gestellt hat.
  • Ausgezeichnete Vermögensverwaltung: Das BKB-Private Banking wurde von einer unabhängigen Fachjury („Elite-Report“) seit 2006 jedes Jahr ausgezeichnet (zuletzt mit dem Prädikat „cum laude“) und aus über 300 gestesteten Instituten aus dem deutschsprachigen Raum in den Kreis der besten rund 30 Vermögensverwalter aufgenommen. Höchstnoten verliehen wurden u.a. bezüglich der Kundenorientierung, Individualität, Produktevielfalt und -neutralität (Best-in-Class Ansatz der BKB) und Preis-Leistungsverhältnis.
  • Beratungsansatz: Basler  Kantonalbank ist eine klassische Beraterbank mit jahrzehntelanger Erfahrung im Private Banking. Serviceorientierung, Beratungsqualität und Bedarfsgerechtigkeit stehen im Vordergrund. Ausgangslage beim Beratungsgespräch ist deshalb immer das Kundenbedürfnis und niemals ein Verkaufsziel.
  • Basler Bank: Die Basler Kantonalbank hat eine langjährige Tradition in und starke Verbundenheit zum Lebensraum und Wirtschaftsstandort Basel. Ihre Verbundenheit zur Stadt und ihrer Bevölkerung kommt durch verschiedene Sponsoring-Aktivitäten im sportlichen, wohltätigen und kulturellen Bereichen zum Ausdruck.
  • BKB Lady-Consult: Bereits seit 1997 bietet die Basler Kantonalbank mit dem Lady-Consult eine ganzheitliche Finanzberatung von Frauen für Frauen an. Damit hat die Basler  Kantanalbank als eine der ersten Banken die Bedeutung der Frauen als Kundensegment mit spezifischen Bedürfnissen erkannt.
Nicht zuletzt kommt der Kundschaft sicher auch die Tatsache zugute, dass sich die Basler Kantonalbank stets von den lohnmässigen Auswüchsen distanziert hat, welche in den letzten Jahren mancherorts im Private Banking zu beobachten waren. Motivationstreibend für die Kundenberaterinnen und -berater der Basler Kantonalbank wirkt deshalb weniger ein übersteigertes Gehalt, als vielmehr die Zufriedenheit der Kundschaft, die Freude an der Arbeit und das gute Arbeitsklima.

nach-oben-link-icon Was geschieht mit den verbleibenden AAM-Mitarbeitenden?

Zwischen dem 15. Oktober und dem 15. Dezember 2009 haben 36 Mitarbeitende der AAM Privatbank AG von der Basler Kantonalbank eine Arbeitsvertragsofferte erhalten. Mit wenigen Ausnahmen wurden alle Arbeitsverträge angenommen.
Einige Mitarbeitende, für welche zum heutigen Zeitpunkt keine Lösung innerhalb des BKB-Konzerns gefunden worden ist,  werden im Rahmen eines Coachingprozesses begleitet.


nach-oben-link-icon Wie ist die Betreuung der BKB-Kunden gewährleistet?

Dank einer klaren Stellvertretungsregelung innerhalb der Basler Kantonalbank ist gewährleistet, dass die Kunden der Basler Kantonalbank durch die Zusatzefforts der Private Banking Berater in keiner Weise negativ tangiert werden und sie jederzeit kompetent und persönlich von einer ihnen vertrauten Person betreut werden.



nach-oben-link-icon Welche Ergebnisse haben die Konsultations-Verfahren gebracht?

Die Mitarbeitenden wurden im Rahmen eines Konsultationsverfahrens (gemäss Art. 335d OR) im September aufgefordert, Vorschläge einzureichen, wie Kündigungen vermieden, deren Zahl beschränkt oder ihre Folgen auf ein sozialverträgliches Mass reduziert werden können. Die eingereichten Rückmeldungen sind in der Zwischenzeit geprüft worden, haben aber gezeigt, dass die notwendigen Kostenreduktionen nur durch einen Ressourcenabbau erzielt werden können, von welchem insbesondere das Backoffice in Zürich und Bern betroffen sein wird.
Mitte Oktober wurde ein Konsultations-Verfahren (gemäss Art. 333a OR) betreffend Massnahmen im Zusammenhang mit dem Übergang der Arbeitsverhältnisse ausgelöst. Im Rahmen dieses Konsultations-Verfahrens konnten die Mitarbeitenden bis zum 28. Oktober 2009 Vorschläge zur Vermeidung von Änderungen der bisherigen Anstellungsbedingungen einreichen. Zudem hatten alle Mitarbeitenden die Möglichkeit, den Übergang ihres Arbeitsverhältnisses abzulehnen. Davon haben erfreulich wenige Mitarbeitende Gebrauch gemacht.


Auswirkungen auf die Kundschaft


nach-oben-link-icon Welche Konsequenzen hat die vollständige Integration der AAM Privatbank AG für deren Kundschaft?

Die Private Banking-Aktivitäten der AAM Privatbank AG werden auf die Basler Kantonalbank übertragen und unter dem Namen BKB-Private Banking weiter geführt.  Dementsprechend ist vorgesehen, die Standorte der AAM Privatbank AG im 1. Quartal 2010 in die Strukturen der Basler Kantonalbank zu integrieren. Ebenfalls in die BKB integriert werden die institutionellen Kunden der AAM Privatbank AG.
Für die Kundschaft der AAM Privatbank AG soll die Kontinuität der persönlichen Betreuung an den bekannten Standorten in Basel, Bern und Genf so weit als möglich gewährleistet werden. Das AAM-Team in Zürich wird in den BKB-Private Banking Standort im Stockerhof integriert, da die beiden Standorte nicht weit voneinander entfernt sind. Die Betreuung der externen Vermögensverwalter der AAM Privatbank AG wird von den beiden BKB-Standorten Basel und Zürich aus gewährleistet.
Ab dem 1.4.2010 werden in der AAM keine operativen Geschäfte mehr abgewickelt und für die AAM-Kunden wird nach dem Osterwochenende am 6.4.2010 der Betrieb bei der Basler Kantonalbank aufgenommen.
Damit durch den Übergang der Bankbeziehungen auf die Basler Kantonalbank keine Unannehmlichkeiten entstehen und die ehemalige AAM-Kundschaft ab dem 6. April 2010 bei der Basler Kantonalbank auf alle Konti und Depots zugreifen kann, wurde bereits mit der Erfassung der Kunden-, Konto- und Depotdaten in den Banksystemen der Basler Kantonalbank begonnen. Diese Daten können damit auch den Mitarbeitenden der Basler Kantonalbank zur Kenntnis gelangen. Selbstverständlich unterstehen auch diese den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze des Bankkundengeheimnisses, weshalb die Privatsphäre weiterhin vollumfänglich gewahrt bleibt.
Diese Integration verschafft der AAM-Kundschaft aus verschiedenen Gründen einen nachhaltigen Mehrwert:
  • Ausgezeichnete Vermögensverwaltung: Das BKB-Private Banking wurde von einer unabhängigen Fachjury („Elite-Report“) mehrmals in den Kreis der besten rund 30 Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum aufgenommen. Damit stellt das BKB-Private Banking unter Beweis, dass es dank der jahrzehntelangen Erfahrung in der Betreuung vermögender Privatkundschaft und seiner erstklassigen Beratungsteams höchste Qualitätsansprüche erfüllen kann.
  • Ganzheitliche Betreuung: Als Universalbank bietet die Basler Kantonalbank die gesamte Palette an Finanzdienstleistungen aus einer Hand.
  • Maximale Sicherheit: Die Kundschaft der Basler Kantonalbank geniesst durch die Kombination von erstklassigem Standard & Poors Rating ‚AA+’ und Staatsgarantie höchste Sicherheit.
  • Zukunftsweisende Infrastruktur: Die Basler Kantonalbank ist dank modernster  IT- und Handels-Systemlösungen für die technischen Herausforderungen der Zukunft bestens gewappnet.



nach-oben-link-icon Wie wirkt sich dieser Kauf auf die Kundschaft der BKB aus?

Auch die bisherigen BKB-Kunden profitieren von dieser Übernahme, weil damit die Basler Kantonalbank ihre bereits starke Wettbewerbs-Position und Anlagekompetenz im Private Banking weiter ausbauen kann.
Weil die AAM Privatbank AG selber einige sehr attraktive, eigene Fondsprodukte im Angebot hat, wird nun überprüft, inwiefern diese übernommen und der BKB-Kundschaft zugänglich gemacht werden können. Ausserdem wurde entschieden, dass die Fonds- und Absolute-Return-Strategien der AAM übernommen und damit auch den BKB-Kunden angeboten werden.
Der Kaufpreis kann vollumfänglich aus selbst erarbeiteten Mitteln bereit gestellt werden. Die Eigenmittel-Ausstattung ist weiterhin sehr stark und komfortabel und sichert eine unvermindert solide Basis für die Kundschaft und Mitarbeitenden.
Um eine hohe Kontinuität in der Kundenbetreuung zu gewährleisten, darf erwartet werden, dass die heutigen BKB-Kundinnen und -Kunden weiterhin von ihrer vertrauten Beraterin oder ihrem vertrauten Berater betreut werden.


Übernahmeentscheid


nach-oben-link-icon Wer ist die AAM Privatbank AG?

Die AAM Privatbank AG, welche unter dem Namen ATAG Asset Management im Jahre 1991 vom Beratungsgeschäft der Ernst & Young abgespalten wurde, wurde 2001 zu 100% von der BLKB übernommen, um der gesetzlich eingeführten Trennung von Advisory und Asset Management zu genügen. Im Jahre 2007 erhielt die BLKB-Tochter von der EBK die Banklizenz und wurde in AAM Privatbank AG umbenannt.
Heute betreut die AAM Privatbank AG mit knapp 100 Mitarbeitenden rund 2'200 Kunden mit einem Gesamtvermögen von CHF 3.1 Mrd. von den Standorten Basel, Zürich, Bern und Genf aus. Im 2008 hat die AAM Privatbank AG einen Bruttogewinn von CHF 5.5 Mio. erwirtschaftet.
Die AAM Privatbank AG ist seit 2001 im 100%-igen Besitz von zwei Tochtergesellschaften; der Gräff Capital Management AG (GCM) sowie der ATAG Private Client Services AG (PCS).


nach-oben-link-icon Was macht die Basler Kantonalbank zu einem attraktiven Partner für die AAM Privatbank AG?

Die Basler Kantonalbank ist ein attraktiver Partner, weil sie über einen eindrücklichen, langjährigen Erfolgsausweis verfügt. So gehört der BKB-Konzern gemessen an der Bilanzsumme bzw. dem Bruttogewinn zu den sieben grössten bzw. ertragsstärksten Bankengruppen in der Schweiz. Nach Börsenkapitalisierung ist er sogar die viert grösste Bank der Schweiz. Auch bezüglich Effizienz ist die Basler Kantonalbank ausgesprochen erfolgreich: Mit einer Cost/Income-Ratio von unter 45 % untertrifft sie den Branchendurchschnitt deutlich.


nach-oben-link-icon Welche Vorteile ergeben sich für die Basler Kantonalbank aus dem Kauf?

Der Ausbau und die Stärkung des Private Banking ist ein strategisches Ziel der Basler Kantonalbank. Durch die Übernahme der AAM Privatbank AG kann die Basler Kantonalbank ihre Kompetenz und Professionalität im Private Banking über die Kantonsgrenzen hinaus nachhaltig ausbauen und ihre Kundenbasis stärken. Ausserdem können bestehende Geschäftspotenziale im Sinne einer umfassenden Finanzberatung optimal ausgeschöpft werden. All diese Faktoren werden für die bestehende und zukünftige Kundschaft gleichermassen nutzbringend sein.



































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Dr. Michael Buess
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Tel.: 061 266 29 77
E-Mail: mediensprecher@bkb.ch

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