„Basler Frühling“ von Ökostadt Basel
Pflanzen von 20'000 Frühlingsblühern an vier Hauptstrassen in Basel mit Freiwilligen, Stadthelfern und Arbeitslosen ausgewählt und gesponsert von „Ideen für Basel“ der Basler Kantonalbank mit einem Beitrag auch der CMS.

Bericht von Katja Hugenschmidt, Präsidentin Ökostadt Basel, Projektleiterin
Start 13. - 15. Oktober 2010: Da die riesigen Zwiebelberge schon angekommen waren und das Wetter immer noch gut war, drängte es mich, an Kannenfeldplatz und Flughafenstrasse (vor den Hochhäusern) mit Pflanzen zu beginnen - und mit einer kleinen Gruppe erste Erfahrungen zu machen, bevor die grossen 8-10 Teams effizient eingeführt werden mussten. Schluss- und Glanzpunkt nach den mühsamen steinigen Rabatten war das Bepflanzen der grossen Insel Kannenfeldplatz am Montag, 18. Oktober mit 8 Stadthelfern oder Freiwilligen in 7 Stunden mit rund 2250 Blumenzwiebeln in 180 Pflanzlöchern: grosse Narzissen “Peeping Tom“, kleine Narzissen orange „Jetfire“ und gelb „February Gold“, blaue und weisse Frühlingsanemonen und blaue Scilla.
Eine Riesen-Herausforderung sowohl für mich als Laien-Planerin als auch für die Pflanzgruppe!
Hier bildete sich der gute Zusammenhalt der oft wechselnden Tagesgruppen, hier war die Begeisterung für das ganze Projekt schon so gross, dass fast alle weiteren HelferInnen davon angesteckt wurden. Und alle warten nun gespannt auf den Frühling und die „Stunde der Wahrheit“: Haben wir so gut gepflanzt, auch in steinigen Rabatten, dass etwas wächst? Oder waren die Widrigkeiten und unsere Anfangsfehler zu gross? Wie wird der Winter, werden Kälte oder Schnee im März den Blumen schaden? Wie sieht dann das geplante Feuerwerk auf der Prunk-Insel in Wirklichkeit aus?
Um jedes Pflanzloch zu kennzeichnen und weiterzuplanen von der Mitte aus, ohne wieder einiges auszugraben, steckten wir kleine Stechpalmenzweige ein und konnten so ständig die Vervollkommnung kontrollieren. Dies hat sich bis jetzt bewährt auch gegen die Hunde - und alle glauben, da seien kleine Gebüsche gepflanzt worden.
In der Not wachsen Kreativität und die tollsten Ideen.


Bericht von Katja Hugenschmidt, Präsidentin Ökostadt Basel, Projektleiterin
Start 13. - 15. Oktober 2010: Da die riesigen Zwiebelberge schon angekommen waren und das Wetter immer noch gut war, drängte es mich, an Kannenfeldplatz und Flughafenstrasse (vor den Hochhäusern) mit Pflanzen zu beginnen - und mit einer kleinen Gruppe erste Erfahrungen zu machen, bevor die grossen 8-10 Teams effizient eingeführt werden mussten. Schluss- und Glanzpunkt nach den mühsamen steinigen Rabatten war das Bepflanzen der grossen Insel Kannenfeldplatz am Montag, 18. Oktober mit 8 Stadthelfern oder Freiwilligen in 7 Stunden mit rund 2250 Blumenzwiebeln in 180 Pflanzlöchern: grosse Narzissen “Peeping Tom“, kleine Narzissen orange „Jetfire“ und gelb „February Gold“, blaue und weisse Frühlingsanemonen und blaue Scilla.
Eine Riesen-Herausforderung sowohl für mich als Laien-Planerin als auch für die Pflanzgruppe!
Hier bildete sich der gute Zusammenhalt der oft wechselnden Tagesgruppen, hier war die Begeisterung für das ganze Projekt schon so gross, dass fast alle weiteren HelferInnen davon angesteckt wurden. Und alle warten nun gespannt auf den Frühling und die „Stunde der Wahrheit“: Haben wir so gut gepflanzt, auch in steinigen Rabatten, dass etwas wächst? Oder waren die Widrigkeiten und unsere Anfangsfehler zu gross? Wie wird der Winter, werden Kälte oder Schnee im März den Blumen schaden? Wie sieht dann das geplante Feuerwerk auf der Prunk-Insel in Wirklichkeit aus?
Um jedes Pflanzloch zu kennzeichnen und weiterzuplanen von der Mitte aus, ohne wieder einiges auszugraben, steckten wir kleine Stechpalmenzweige ein und konnten so ständig die Vervollkommnung kontrollieren. Dies hat sich bis jetzt bewährt auch gegen die Hunde - und alle glauben, da seien kleine Gebüsche gepflanzt worden.
In der Not wachsen Kreativität und die tollsten Ideen.

Dienstag, 19. Oktober 2010: Offizieller Start an der Gundeldingerstrasse, rechte Seite mit den schon lange gebildeten Teams aus Stadthelfern, Arbeitslosen und Freiwilligen. Wir hatten nun schon einige Erfahrung und ein geniales Pflanzsystem, mit Plastiktellern (= Pflanzlöcher) mit den Farben der betreffenden Blumensorten, entwickelt für die anspruchsvolle Planung und Realisierung der Prunk-Insel Kannenfeldplatz.
Erster Freiwilligen-Nachmittag mit begeisterten „Experts“ des Centrepoint, der englisch-sprechenden Ausländer oder Eingebürgerten, die sich auf einen englischen Text auf der Website der Freiwilligen-Stelle BS meldeten. Herzlichen Dank!
Erster Freiwilligen-Nachmittag mit begeisterten „Experts“ des Centrepoint, der englisch-sprechenden Ausländer oder Eingebürgerten, die sich auf einen englischen Text auf der Website der Freiwilligen-Stelle BS meldeten. Herzlichen Dank!
Weiterer Höhepunkt der Begeisterung über das Projekt. Es scheint, dass die Basler Kantonalbank wirklich nicht schlecht ausgewählt hat.
Trotz ständiger, anstrengender Arbeit gleichzeitig auf etwa 7 Schienen (Planung, Logistik, Zwiebelcontrolling, Teilnehmervereinbarungen, Suchen eines Zwischenlagers oder Znüni-Platzes, besondere Problemlösungen, Anleitung vor Ort/Mitpflanzen) während und nach den Arbeitsmorgen lief es immer besser. Einige der Freiwilligen, Stadthelfer oder Arbeitslosen wollten zu meinem grossen Glück möglichst viel mitmachen, so dass stets erfahrene Projektteilnehmer zusammen mit mir die Neuen anleiten konnten. Die angebotene kleine Entschädigung (ein Trinkgeld angesichts der harten Arbeit!) hatte zwar gereizt, war aber bald nicht mehr der einzige Grund zum Mitmachen.
Ein weiterer Pluspunkt unserer Frühlingszwiebeln ergab sich aus dem Gespräch mit dem „Stadt-Imker“ im Gundeldingerfeld, der hocherfreut über die 5000 neuen Frühlingsblumen der Gundeldingerstrasse als wichtige Frühlingsnahrung seiner Bienen war.
Trotz ständiger, anstrengender Arbeit gleichzeitig auf etwa 7 Schienen (Planung, Logistik, Zwiebelcontrolling, Teilnehmervereinbarungen, Suchen eines Zwischenlagers oder Znüni-Platzes, besondere Problemlösungen, Anleitung vor Ort/Mitpflanzen) während und nach den Arbeitsmorgen lief es immer besser. Einige der Freiwilligen, Stadthelfer oder Arbeitslosen wollten zu meinem grossen Glück möglichst viel mitmachen, so dass stets erfahrene Projektteilnehmer zusammen mit mir die Neuen anleiten konnten. Die angebotene kleine Entschädigung (ein Trinkgeld angesichts der harten Arbeit!) hatte zwar gereizt, war aber bald nicht mehr der einzige Grund zum Mitmachen.
Ein weiterer Pluspunkt unserer Frühlingszwiebeln ergab sich aus dem Gespräch mit dem „Stadt-Imker“ im Gundeldingerfeld, der hocherfreut über die 5000 neuen Frühlingsblumen der Gundeldingerstrasse als wichtige Frühlingsnahrung seiner Bienen war.
Gemeinschaft, Mitdenken, ein wichtiger Teil des Projekts zu sein, Begeisterung für den wachsenden Erfolg beim Pflanzen und grosse Anteilnahme des Quartiers an unserem nun „gemeinsamen Projekt“ wurde immer wichtiger und half uns allen durchzuhalten bei Müdigkeit, Planungspannen, Kälte, dauernden Abgasen oder Hundekot.


Dank Überzeit wurde am Freitagmittag die Gundeldingerstrasse mit etwa 80 Rabatten abgeschlossen! Der grosse Eifer der 8-12er Teams hatte ein rasantes Tempo zur Folge, war aber auch anspruchsvoller zum Leiten. Keine Spur von faulen Arbeitslosen!
Eigentlich wäre jetzt nach zwei Wochen harter Arbeit eine Woche Pause zum Weiterplanen erwünscht gewesen - aber die Zeit drängte, drohendes Regenwetter auch.
Montag, 25. Oktober 2010 war Auftakt zur 3. Etappe in der berüchtigten Horburgstrasse, die sich aber als schöne sonnige, aber leider steinige Strasse mit Jungbäumen präsentierte. Diese einst verkehrsgeplagte, dann unter 10 Jahren Autobahnbau leidende Strasse war ein besonderer Wunsch von mir, nicht empfohlen von der Stadtgärtnerei, aber dann durchaus gebilligt.
Da jeder Standort sein eigenes Blumenkonzept hatte, pflanzten wir hier orange und gelbe kleine Narzissen mit Krokus für sonnige Abschnitte oder mit Scilla für eher schattigere Lagen. Als die orangen „Jetfire“ langsam ausgingen, war auch unsere bis jetzt perfekte Logistik machtlos und wir mussten schummeln und warten, bis die verspätete Lieferung endlich eintraf. Dazu kamen die ersten HelferInnen wegen einem Missverständnis erst auf 9h statt auf 8.15h, und am nächsten Tag fehlte unser genialer Veloanhänger als Transportmittel samt allem Material.
Was machen? Die HelferInnen klebten zuerst einmal unsere farbigen Projekt-Flyer nicht nur an alle Haustüren, sondern banden je zwei auch um die Bäume (PS sie sind immer noch dran!). Nachher versprach ich ihnen eine Stadtwanderung über die Dreirosenbrücke zu den „Wundern von Basel Nord“, falls Zwiebeln und Werkzeug nicht auftauchen sollten. Mit einer Stunde Verspätung erschien dann die dringend erwartete „Lieferung“. An diesem Morgen wurde nachher so intensiv gearbeitet, dass wir die verlorene Zeit längst wieder eingeholt hatten.
Montag, 25. Oktober 2010 war Auftakt zur 3. Etappe in der berüchtigten Horburgstrasse, die sich aber als schöne sonnige, aber leider steinige Strasse mit Jungbäumen präsentierte. Diese einst verkehrsgeplagte, dann unter 10 Jahren Autobahnbau leidende Strasse war ein besonderer Wunsch von mir, nicht empfohlen von der Stadtgärtnerei, aber dann durchaus gebilligt.
Da jeder Standort sein eigenes Blumenkonzept hatte, pflanzten wir hier orange und gelbe kleine Narzissen mit Krokus für sonnige Abschnitte oder mit Scilla für eher schattigere Lagen. Als die orangen „Jetfire“ langsam ausgingen, war auch unsere bis jetzt perfekte Logistik machtlos und wir mussten schummeln und warten, bis die verspätete Lieferung endlich eintraf. Dazu kamen die ersten HelferInnen wegen einem Missverständnis erst auf 9h statt auf 8.15h, und am nächsten Tag fehlte unser genialer Veloanhänger als Transportmittel samt allem Material.Was machen? Die HelferInnen klebten zuerst einmal unsere farbigen Projekt-Flyer nicht nur an alle Haustüren, sondern banden je zwei auch um die Bäume (PS sie sind immer noch dran!). Nachher versprach ich ihnen eine Stadtwanderung über die Dreirosenbrücke zu den „Wundern von Basel Nord“, falls Zwiebeln und Werkzeug nicht auftauchen sollten. Mit einer Stunde Verspätung erschien dann die dringend erwartete „Lieferung“. An diesem Morgen wurde nachher so intensiv gearbeitet, dass wir die verlorene Zeit längst wieder eingeholt hatten.
Ein Plus für die Horburgstrasse: die Leute waren gerührt, dass bei ihnen so viel blühen wird.
Und BewohnerInnen eines Blocks erklärten, sie würden regelmässig Abfallsäcke und anderes aus den bepflanzten Baumrabatten in ihrer Nähe herausholen.
Was will ich noch mehr - soziales Aufwertungsziel erreicht, schon jetzt !
Der Ökostadt-Pflanzmorgen am Samstag rundete diesen Standort wohltuend ab mit 12 - 14 HelferInnen, darunter den neuen englischsprachigen Ökostadtmitgliedern!
Auch Ökostadt gewann viel Anerkennung, nicht nur das Projekt - zweites unbeabsichtigtes Ziel auch erreicht.
Und BewohnerInnen eines Blocks erklärten, sie würden regelmässig Abfallsäcke und anderes aus den bepflanzten Baumrabatten in ihrer Nähe herausholen.
Was will ich noch mehr - soziales Aufwertungsziel erreicht, schon jetzt !
Der Ökostadt-Pflanzmorgen am Samstag rundete diesen Standort wohltuend ab mit 12 - 14 HelferInnen, darunter den neuen englischsprachigen Ökostadtmitgliedern!
Auch Ökostadt gewann viel Anerkennung, nicht nur das Projekt - zweites unbeabsichtigtes Ziel auch erreicht.
2. - 5. November 2010 am Schützengraben und Holbeinplatz. Letzte Station auf unserem Stadt-Aufwertungsparcours! Der 1.11. war reserviert für mich zur Vorbereitung der grossen alljährlichen Ökostadt-Mitgliederversammlung, mit Bildern u. Berichten aus der laufenden Pflanzaktion und dem Beitrag von Radio Basilisk zum Thema, das unser Webmaster sehr clever auf www.oekostadtbasel.ch geholt hatte.
Begeisterung auch bei Ökostadt - so lebendig war unsere stets angeregte GV noch nie.
Drittes Ziel auch erreicht, herzlichen Dank der Basler Kantonalbank für ihre Nomination!
Die fast unlösbare Aufgabe, so viele Blumenzwiebeln mit Laien und Arbeitslosen zu pflanzen, hat auf allen Ebenen enorm viel ausgelöst. Ich bin gespannt auf das Echo im nächsten Frühling!
Begeisterung auch bei Ökostadt - so lebendig war unsere stets angeregte GV noch nie.
Drittes Ziel auch erreicht, herzlichen Dank der Basler Kantonalbank für ihre Nomination!
Die fast unlösbare Aufgabe, so viele Blumenzwiebeln mit Laien und Arbeitslosen zu pflanzen, hat auf allen Ebenen enorm viel ausgelöst. Ich bin gespannt auf das Echo im nächsten Frühling!
Beflügelt wurde nun die letzte Etappe in Angriff genommen: mit Krokus, allen drei Sorten Narzissen, Scilla und Frühlingsanemonen. Zuerst die erste grosse durchgehende Rabatte mit Büschen, Bäumen, Kandelabern und Trampelpfaden vis-a-vis Feuerwehr.
Dann etwas vorgezogen das riesige Beet am Holbeinplatz, als zweite Prunk-Insel mit etwa 1800 Blumenzwiebeln nach ähnlichem Prinzip wie Kannenfeldplatz, für das wir genügend Zeit, Energie und vor allem Zwiebeln reservieren wollten. Denn das Berechnen und phantasievolle Einsetzen des ständig schrumpfenden Blumenzwiebelbergs war recht anspruchsvoll und voller Überraschungen, selbst bei grösster Sorgfalt. Entweder konnte nicht soviel oder plötzlich viel mehr gepflanzt werden als geplant, oder die die Löcher grabenden Männer verlegten ungewollt die Pflanzstellen und liessen einiges aus. So genau war meine sorgfältige Planung mit so vielen Leuten nicht zu kontrollieren, was mir eine grosse Lektion in Grosszügigkeit und Mut zum Abenteuer erteilte.
Die zweite Prunkinsel könnte nun dank dem hocherfreuten Erziehungsdirektor im ED vis-a-vis zum Ort der „Vernissage“ im nächsten März/April werden. Wir werden aber an Ort und Stelle nachschauen, welcher Standort im Frühling am schönsten blüht.
Alle diese Erfahrungen haben Lust auf Weiteres geweckt. Einige StadthelferInnen werden mit mir weitere kleine Projekte für nächstes Jahr diskutieren. Ich habe auch schon die Stadtgärtnerei informiert und um mögliche Projekte gebeten. Dazu werde ich für „Basel natürlich2011“ mindestens drei Führungen anbieten: „Die Wunder von Basel Nord“.
Ein weiteres Ziel erreicht: „Basler Frühling“ wirkt auf verschiedenen Ebenen sehr nachhaltig und ist absolut keine Eintagesfliege wie so manche Prämierungen.
Dann etwas vorgezogen das riesige Beet am Holbeinplatz, als zweite Prunk-Insel mit etwa 1800 Blumenzwiebeln nach ähnlichem Prinzip wie Kannenfeldplatz, für das wir genügend Zeit, Energie und vor allem Zwiebeln reservieren wollten. Denn das Berechnen und phantasievolle Einsetzen des ständig schrumpfenden Blumenzwiebelbergs war recht anspruchsvoll und voller Überraschungen, selbst bei grösster Sorgfalt. Entweder konnte nicht soviel oder plötzlich viel mehr gepflanzt werden als geplant, oder die die Löcher grabenden Männer verlegten ungewollt die Pflanzstellen und liessen einiges aus. So genau war meine sorgfältige Planung mit so vielen Leuten nicht zu kontrollieren, was mir eine grosse Lektion in Grosszügigkeit und Mut zum Abenteuer erteilte.
Die zweite Prunkinsel könnte nun dank dem hocherfreuten Erziehungsdirektor im ED vis-a-vis zum Ort der „Vernissage“ im nächsten März/April werden. Wir werden aber an Ort und Stelle nachschauen, welcher Standort im Frühling am schönsten blüht.
Alle diese Erfahrungen haben Lust auf Weiteres geweckt. Einige StadthelferInnen werden mit mir weitere kleine Projekte für nächstes Jahr diskutieren. Ich habe auch schon die Stadtgärtnerei informiert und um mögliche Projekte gebeten. Dazu werde ich für „Basel natürlich2011“ mindestens drei Führungen anbieten: „Die Wunder von Basel Nord“.
Ein weiteres Ziel erreicht: „Basler Frühling“ wirkt auf verschiedenen Ebenen sehr nachhaltig und ist absolut keine Eintagesfliege wie so manche Prämierungen.
Quintessenz für mich:
Aus der Erfahrung dieser Arbeitswochen haben sich für mich folgende Ideen ergeben: Projektarbeit scheint mir wichtige Arbeitslosen-Integration zu sein - eine der nächsten grossen Aufgaben unserer Stadt. Dazu ist viel Verständnis für die schwierige Situation der Arbeitslosen nötig, denn lange nicht alle sind arbeitsscheue Schmarotzer. Aber viele können wohl wegen persönlichen Misserfolgen und demütigenden Erfahrungen an schlechten Arbeitsplätzen nicht mehr soviel Leistung bringen, wie der erste Arbeitsmarkt verlangt. Eine ausgepresste Zitrone gibt eben fast nichts mehr her - Trotzdem gebraucht zu werden, etwas für die Stadt zu leisten im möglichen Rahmen und endlich wieder Bestätigung zu finden statt nur Verachtung - das ist ein dringender Entwicklungsschritt bei steigender Arbeitslosigkeit und steigenden Zahlen von Sozialhilfe-Empfängern!
Die „Stadthelfer“ sind deshalb für mich eine lobenswerte Institution des Sozialamtes. Dank ihnen war die Ausführung meines Projektes überhaupt möglich, eine sichere Ergänzung der Freiwilligen, die sich auf Internet-Aufrufe und Zeitungsartikel gemeldet hatten.
Geschickt fordernde und fördernde Begleitung bei gemeinsamen Arbeiten und Projekten sind elementar wichtig. Solche Projektplätze zu finanzieren oder ihren nachhaltigen Investoren vorzuschlagen, könnte vielleicht auch Aufgabe der Basler Kantonalbank oder einer zu gründenden Stiftung sein.
Aus der Erfahrung dieser Arbeitswochen haben sich für mich folgende Ideen ergeben: Projektarbeit scheint mir wichtige Arbeitslosen-Integration zu sein - eine der nächsten grossen Aufgaben unserer Stadt. Dazu ist viel Verständnis für die schwierige Situation der Arbeitslosen nötig, denn lange nicht alle sind arbeitsscheue Schmarotzer. Aber viele können wohl wegen persönlichen Misserfolgen und demütigenden Erfahrungen an schlechten Arbeitsplätzen nicht mehr soviel Leistung bringen, wie der erste Arbeitsmarkt verlangt. Eine ausgepresste Zitrone gibt eben fast nichts mehr her - Trotzdem gebraucht zu werden, etwas für die Stadt zu leisten im möglichen Rahmen und endlich wieder Bestätigung zu finden statt nur Verachtung - das ist ein dringender Entwicklungsschritt bei steigender Arbeitslosigkeit und steigenden Zahlen von Sozialhilfe-Empfängern!
Die „Stadthelfer“ sind deshalb für mich eine lobenswerte Institution des Sozialamtes. Dank ihnen war die Ausführung meines Projektes überhaupt möglich, eine sichere Ergänzung der Freiwilligen, die sich auf Internet-Aufrufe und Zeitungsartikel gemeldet hatten.
Geschickt fordernde und fördernde Begleitung bei gemeinsamen Arbeiten und Projekten sind elementar wichtig. Solche Projektplätze zu finanzieren oder ihren nachhaltigen Investoren vorzuschlagen, könnte vielleicht auch Aufgabe der Basler Kantonalbank oder einer zu gründenden Stiftung sein.
Zum Schluss danke ich der Basler Kantonalbank herzlich für das Vertrauen in unser so anspruchsvolles Projekt und für die grosse Unterstützung auch über das gesprochene Preisgeld hinaus. Danken möchte ich auch der Stadtgärtnerei, die die 20`000 Zwiebeln in meinem Auftrag bestellte, lagerte, mich beraten konnte und Werkzeug bereitstellte. Ihre Gärtner werden sich bemühen, die abgeblühten Frühlingsblumen zu angemessener Zeit, d.h. nicht zu früh zu mähen, damit ein hoffentlich langjähriges Weiterblühen möglich ist.
Dank auch der CMS für ihren finanziellen Beitrag zur Sicherung der Ausführung.
Dank auch der CMS für ihren finanziellen Beitrag zur Sicherung der Ausführung.
Unbezahlbar ist hingegen für die insgesamt etwa 30 HelferInnen und mich die Erfahrung als „eingeschworene“ engagierte Gruppe und das Erlebnis der grossen Begeisterung auf der Strasse während unseres Projektmonats. Viele Stadthelfer waren wohl noch nie in den drei Quartieren ausserhalb ihres Wohnortes. Gemeinsam haben wir die Eigenheiten und Probleme aller Standorte in den ausgewählten vier Stadtteilen erlebt und diskutiert, und so manchen persönlichen Kummer geteilt. Für alle eine äusserst wertvolle Zeit.
