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Rekordhoher Bruttogewinn im Konzern BKB | Rekordergebnis und höhere Ausschüttung im Stammhaus Basler Kantonalbank

Basel, 21. Februar 2008

Der Konzern Basler Kantonalbank darf auf ein ausgezeichnetes Geschäftsjahr zurückblicken. Der konsolidierte Bruttogewinn erhöhte sich um 1,8% auf rekordhohe 418,7 Mio. CHF. Beim Stammhaus Basler Kantonalbank konnte der Bruttogewinn um 1,0% auf den Rekordwert von 303,4 Mio. CHF gesteigert werden. Die Basler Kantonalbank erreicht damit das beste Ergebnis in der über 100-jährigen Geschichte. Die nachhaltig gute Ertragslage auf hohem Niveau und die solide Eigenmittelentwicklung der letzten Jahre ermöglicht es im Stammhaus, einen deutlich höheren Jahresgewinn von 85,5 Mio. CHF (+18,0%) auszuweisen, womit die Ausschüttung an die PS-Inhaberinnen und Inhaber sowie an den Kanton Basel-Stadt in einem Schritt markant erhöht werden kann.

Hinweis: Nachfolgend werden die Jahresabschlüsse des Konzerns und des Stammhauses Basler Kantonalbank präsentiert. Über den Einzelabschluss der Tochtergesellschaft Bank Coop wurde bereits am 31. Januar 2008 informiert.

Konzern Basler Kantonalbank:

Rekordhoher Bruttogewinn im Konzern

Der Konzern BKB konnte im zurückliegenden Geschäftsjahr seine Position der Stärke weiter ausbauen und erneut ein Spitzenergebnis ausweisen. So resultierte im achten Jahr seit sich das Stammhaus Basler Kantonalbank und die Bank Coop für einen gemeinsamen zukünftigen Weg entschieden haben, ein konsolidierter Bruttogewinn von rekordhohen 418,7 Mio. CHF. Dieser liegt um 1,8% über dem Vorjahreswert. Aufgrund der höheren Gewährsträger-Abgeltung im Stammhaus Basler Kantonalbank und höheren Steuerabgeltungen resultiert ein leicht tieferer Konzerngewinn von 280,3 Mio. CHF (Vorjahr: 284,9 Mio. CHF).

Die nochmals gesteigerte Ertragskraft des Konzerns BKB ermöglichte eine weitere Stärkung der eigenen Mittel um 5,7% auf einen Bestand von insgesamt 2,6 Mrd. CHF. Die Bilanzsumme erhöht sich per 31.12.2007 um 8,6% auf 27,9 Mrd. CHF. Insbesondere bei den Kundenausleihungen gelang es mit +6,3% gegenüber dem Vorjahr die Kreditvergabe an Private und Firmen substanziell auszuweiten. Auch die Kundenvermögen konnten sehr erfreulich um 5,6% auf 44,8 Mrd. CHF gesteigert werden. Das Netto-Neugeld betrug beachtliche 2,1 Mrd. CHF.

Stammhaus Basler Kantonalbank:

Stammhaus mit absoluten Rekordergebnissen

Das Stammhaus Basler Kantonalbank wartet Ende 2007 mit neuen Rekordergebnissen auf. Der Bruttogewinn stieg um 1,0% auf den Rekordwert von 303,4 Mio. CHF und der Jahresgewinn um 18,0% auf 85,5 Mio. CHF. Der erfreuliche Geschäftsgang erlaubte es, umfangreiche Investitionen in die Zukunft der Bank vorzunehmen. Die Bilanzsumme nahm um 9,2% auf 16,7 Mrd. CHF zu.

Erfreuliche Zunahme der Kundenausleihungen um 4,8%

Die Kundenausleihungen nahmen in der zurückliegenden Berichtsperiode um 447 Mio. CHF oder um 4,8% zu. Gesamthaft verfügte das Stammhaus der Basler Kantonalbank am 31.12.2007 über Kundenausleihungen von 9,8 Mrd. CHF (Vorjahr 9,3 Mrd. CHF). Durch die sehr zurückhaltende Konditionenanpassung bei den variablen Hypotheken genoss diese Art der Kreditaufnahme bei unserer Kundschaft zunehmende Beliebtheit.

Äusserst stabile Risikosituation

Das erfreuliche konjunkturelle Umfeld in der Schweiz ermöglichte eine Bereinigung innerhalb der Rückstellungen für Ausfallrisiken, womit dessen Neubildung im Jahresabschluss weiter reduziert werden konnte. So mussten insgesamt um 22,5% tiefere Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste von noch 12,3 Mio. CHF (Vorjahr 15,9 Mio. CHF) gebildet werden. Damit ist sichergestellt, dass im Jahresabschluss 2007 für sämtliche erkennbaren Risiken ausreichend Rückstellungen gebildet wurden.

Starker Zuwachs bei den Kassenobligationen

Das stärkste Wachstum auf der Passivseite der Bilanz verzeichneten mit einem Zuwachs um 41,6% auf 345,1 Mio. CHF die Kassenobligationen. Neben den attraktiven Konditionen verhalfen insbesondere die Marktunsicherheiten im 2. Halbjahr 2007 zu einem erfreulichen Mittelzufluss. Dabei mussten allerdings auch Umschichtungen vom Sparsortiment in Kauf genommen werden. Die Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform nahmen im Zuge dieser Verlagerungen im Berichtsjahr um 6,2% auf 4,2 Mrd. CHF ab.

Solide Eigenmittelsituation

Nach Gewinnverwendung verfügt das Stammhaus der Basler Kantonalbank über eigene Mittel von 2,1 Mrd. CHF (Vorjahr 2,0 Mrd. CHF). Das ausgezeichnete operative Ergebnis von Ende 2007 erlaubte es, die Reserven für allgemeine Bankrisiken erneut mit einem substanziellen Beitrag von über 100 Mio. CHF weiter zu äufnen.

Ausgezeichnetes Zinsengeschäft (+5,8%)

Beim Erfolg aus dem Zinsengeschäft von 225,3 Mio. CHF oder +5,8% gegenüber dem Vorjahr profitierte das Stammhaus der Basler Kantonalbank von der Zinskonstellation im vergangenen Jahr sowie vom höheren Ausleihungsvolumen.

Im Kommissionsgeschäft konnte der Zuwachs zum sehr guten Vorjahr nochmals um 0,6% ausgebaut werden. Infolge der tieferen Aktiennotierungen am Jahresende resultierten für das Geschäftsjahr 2007 jedoch deutlich geringere performanceabhängige Erträge, was ein noch besseres Ergebnis verhinderte. Ein wiederum erfreuliches Resultat erwirtschaftete der Handel mit 61,0 Mio. CHF (+3,4%).

Umfangreiche Investitionen in die Zukunft

Beim Geschäftsaufwand trat im Vergleich zum Vorjahr eine Zunahme um 10,0% auf 172,6 Mio. CHF ein. Davon entfielen 107,1 Mio. CHF (Vorjahr 100,9 Mio. CHF) auf den Personalaufwand, wo sich aufgrund der Bildung der Competence Center für beide Konzernbanken der Personalbestand um 27 Personaleinheiten erhöhte, wobei diese Kosten von der Bank Coop anteilsmässig als Bestandteil des übrigen ordentlichen Erfolgs abgegolten werden. Der Sachaufwand beträgt 65,6 Mio. CHF (Vorjahr 56,1 Mio. CHF). Bei letzterem bilden die erneut höheren IT-Kosten im RTC-Verbund für die Modernisierung der IBIS-Plattform und Infrastruktur-Investitionen die Hauptursache für die Kostensteigerung um 16,8% gegenüber der letzten Berichtsperiode. Ein grosser Teil dieser Investitionen stellen Vorleistungen dar und dürften in Zukunft durch zusätzliche Einnahmen mehr als kompensiert werden.

Markante Anhebung der Ausschüttungsquote

Die nachhaltig gute Ertrags- und Eigenmittelentwicklung der letzten Jahre ermöglicht es, die Ausschüttungen an den Kanton Basel-Stadt und an die PS-Inhaberinnen und -Inhaber in einem Schritt markant zu erhöhen. Die Gesamtausschüttung an den Kanton Basel-Stadt beträgt fast 100 Mio. CHF (Vorjahr 78,9 Mio. CHF). Auf eine ebenfalls grosszügige Ausschüttung aus dem Jahresergebnis dürfen sich die PS-Inhaberinnen und -Inhaber freuen. Deren Dividende steigt brutto von 2.35 CHF auf 3.00 CHF pro BKB-Partizipationsschein, womit sich eine erfreuliche Dividendenrendite von 2,6% ergibt.

Ausblick 2008

Die Basler Kantonalbank verfügt mit den Anteilen aus dem Zinsengeschäft, dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sowie dem Handel über breit abgestützte Ertragspfeiler, welche massgeblich zur Ergebnisstabilität beitragen. Unter der Voraussetzung, dass sich die Situation auf den Finanzmärkten nicht drastisch verschlechtert, erwartet die Basler Kantonalbank in einem anspruchsvollen Geschäftsjahr erneut stabile Erträge auf hohem Niveau.

Dr. Michael Buess
Leiter Generalsekretariat / Medienstelle / IR
Basler Kantonalbank
Tel.: 061/266 29 77
E-Mail: michael.buess@bkb.ch