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Konzern Basler Kantonalbank mit Rekordergebnis

Basel, 15 Februar 2007

Höhere Dividende und Nennwert-Rückzahlung auf dem BKB-Partizipationsschein

Der Konzern Basler Kantonalbank erwirtschaftete 2006 ein Rekordergebnis. Der Konzerngewinn stieg um 8,3% auf 284,9 Mio. CHF. Auch das Stammhaus Basler Kantonalbank kann mit dem operativ besten je erreichten Ergebnis abschliessen. Die PS-Inhaberinnen und -Inhaber erhalten eine von brutto 2,25 CHF auf 2,35 CHF (pro PS) erhöhte Dividende. Zusätzlich profitieren sie von der Nennwert-Rückzahlung von 0,50 CHF pro PS.

Hinweis: Erstmals werden die Jahresabschlüsse des Konzerns und des Stammhauses Basler Kantonalbank gemeinsam präsentiert. Über den Einzelabschluss der Tochtergesellschaft Bank Coop wurde bereits am 1. Februar 2007 informiert.

Rekordhoher Konzernabschluss

Der Konzernabschluss der Basler Kantonalbank kann mit mehreren Spitzenresultaten aufwarten. Der Bruttogewinn ist 2006 um 6,6% auf 411,3 Mio. CHF angestiegen. Ausgezeichnet hat sich auch das Betriebsergebnis entwickelt. Es konnte um 12,7% auf 350,8 Mio. CHF erhöht werden. Schliesslich ergibt sich ein rekordhoher Konzerngewinn von 284,9 Mio. CHF. Dies entspricht einer Zunahme von 8,3% im Vergleich zum Vorjahr. Hans Rudolf Matter, Vorsitzender der Konzernleitung, zu den Ergebnissen: „Mit unserer Ertragskraft sind wir vergleichsweise bereits auf einem sehr hohen Niveau angelangt. Die erfolgreiche Umsetzung der Konzernstrategie, und insbesondere die Neupositionierung der Bank Coop, schlägt sich nun auch in unseren Zahlen nieder.“

Die weiteren Key Figures des Konzerns Basler Kantonalbank stellen sich wie folgt dar: Die Bilanzsumme stieg um 4,1% auf 25,7 Mrd. CHF. Der Konzern Basler Kantonalbank gehört demgemäss zu den zehn grössten Bankengruppen der Schweiz. Sowohl die Kundenvermögen als auch die Hypothekarforderungen verzeichneten stattliche Zuwachsraten. Die Kundenvermögen stiegen um erfreuliche 6,8% auf 42,0 Mrd. CHF an. Die Hypothekarforderungen konnten um markante 5,2% auf 17,1 Mrd. CHF ausgeweitet werden.

Stammhaus mit operativ bestem je erreichten Ergebnis

Auch der Stammhausabschluss kann mit dem operativ besten je erreichten Ergebnis abschliessen. Das Betriebsergebnis, der Gradmesser der eigentlichen operativen Leistung, konnte um 5,0% auf 264,6 Mio. CHF gesteigert werden. Die Bilanzsumme nahm um 8,0% auf 15,3 Mrd. CHF zu. Diese Steigerung wurde zum einen durch einzelne Grosskunden verursacht, die Gelder über das Jahresende anlegten. Zum anderen ist sie auf den Zuwachs der Handelsbestände zurückzuführen, die als Basiswerte für die von der Basler Kantonalbank selbst emittierten strukturierten Produkte dienen.
Daneben erfuhren auch die Kundenausleihungen eine erfreuliche Ausweitung auf 9,32 Mrd. CHF (VJ: 9,19 Mrd. CHF). Dazu trugen die Hypothekarforderungen in Höhe von 7,72 Mrd. CHF massgeblich bei, wo die Basler Kantonalbank in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld eine Nettozunahme von 3,6% realisieren konnte. Gleichzeitig entstanden da-durch keine neuen Risiken, so dass die neu gebildeten Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste auf 15,9 Mio. CHF (VJ: 30,3 Mio. CHF) nahezu halbiert werden konnten.

Auf der Refinanzierungsseite erhöhten sich die Kundengelder um 743 Mio. CHF auf 8,33 Mrd. CHF. Insbesondere die Kassenobligationen gewannen mit +27,5% an Attraktivität bei unserer Kundschaft. Die Publikumsgelder betragen 11,1 Mrd. CHF. Daraus resultiert, als Verhältniszahl der Publikumsgelder zu den Kundenausleihungen, ein Refinanzierungsgrad von komfortablen 119,1% (VJ: 112,2%).

Gut gehaltenes Zinsergebnis

In der Erfolgsrechnung nahm der Erfolg aus dem Zinsengeschäft um fast 7 Mio. CHF auf 212,9 Mio. CHF zu. Ursächlich für diese Zunahme war die Volumenausweitung bei den Kundenausleihungen, wodurch der weiterhin anhaltende Margendruck aufgefangen werden konnte.

Handelsgeschäft deutlich über den Erwartungen

Die dynamische Entwicklung an den Börsen erlaubte, den sich auf einem hohen Niveau befindlichen Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft nochmals um 1,1% zu steigern. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die performancebedingten Vermögensverwaltungsgebühren aufgrund der eher verhaltenen Kursentwicklung im ersten Semester 2006 lediglich 12,3 Mio. CHF p.a. erreichten, während 2005 Einnahmen von 18,0 Mio. CHF p.a. resultierten. Mit einem Erfolg aus dem Handelsgeschäft von 59,0 Mio. CHF bzw. einer Zunahme um +8,4% wurden die Erwartungen deutlich übertroffen.

Der Personalaufwand hat um 7,9 Mio. CHF zugenommen. Im Rahmen des Insourcing des IT-Basisbetriebs von der Bank Coop in das Stammhaus Basler Kantonalbank wurden knapp 20 Mitarbeitende einer externen Informatik-Firma übernommen. Diese erbringen IT-Leistungen für die Bank Coop, die Salärkosten fallen jedoch im Personalaufwand des Stammhauses Basler Kantonalbank an. Die Abgeltung dieser Arbeitsleistungen durch die Bank Coop ist unter dem „anderen ordentlichen Ertrag“ verbucht. Per Saldo resultieren deshalb keine Mehrkosten für die Basler Kantonalbank. Der um 5,3% höhere Sachaufwand bildet eine Folge steigender Entwicklungskosten durch die Erneuerung der Systemlandschaft im RTC-Verbund.

Bruttogewinn erstmals über der 300 Mio. CHF-Marke

Der Bruttogewinn übertraf mit 300,5 Mio. CHF erstmals die 300 Mio. CHF-Marke. Aufgrund tieferer Wertberichtigungen und Rückstellungen resultiert schliesslich ein um 5,0% höheres Betriebsergebnis von 264,6 Mio. CHF. Es verdeutlicht die eigentliche operative Leistung der Basler Kantonalbank.

Der erfreuliche Abschluss 2006 ermöglicht es, die Reserven für allgemeine Bankrisiken um weitere 195,1 Mio. CHF (VJ: 150,5 Mio. CHF) zu erhöhen. Die ausgewiesenen Eigenmittel der Basler Kantonalbank betragen, nach Gewinnverwendung, 2,025 Mrd. CHF (VJ: 1,816 Mrd. CHF). Der ausgewiesene Jahresgewinn liegt mit 72,5 Mio. CHF 3,5% über dem Vorjahresergebnis. Der Kanton Basel-Stadt profitiert von einer um 2,7 Mio. CHF höheren Gewährsträger-Abgeltung von 33,9 Mio. CHF. Zusammen mit der ordentlichen Gewinnablieferung und der Verzinsung des Dotationskapitals führt dies zu einer Gesamtablieferung an den Kanton Basel-Stadt von 78,9 Mio. CHF (VJ: 75,5 Mio. CHF). Dazu Konzernpräsident Dr. Willi Gerster: „Die klare strategische Ausrichtung, die Nutzung der Synergien mit der Bank Coop und das geplante, nachhaltige Wachstum des gesamten Konzerns BKB sind hervorragende Grundpfeiler für die Zukunft.“

Attraktive Dividendenerhöhung und Nennwertrückzahlung

Von der positiven Geschäftsentwicklung der Basler Kantonalbank profitieren die PS-Inhaberinnen und --Inhaber sowie der Kanton Basel-Stadt gleichermassen, indem die Dividende des BKB-Partizipationsscheins von 2,25 CHF auf 2,35 CHF (pro PS) und parallel auch die ordentliche Gewinnablieferung erhöht wird. Darüber hinaus erfolgt zusammen mit der Dividendenzahlung im April 2007 eine Nennwert-Rückzahlung von CHF 0,50 pro PS. Auch der Kanton Basel-Stadt erhält auf sein Dotationskapital von derzeit 216 Mio. CHF eine Rückzahlung von 12 Mio. CHF.

Positiver Ausblick

Zum Ausblick meint Hans Rudolf Matter, Vorsitzender der Konzernleitung der Basler Kantonalbank: „Mit unserer Positionierung, sowohl aus Sicht Konzern wie auch aus Sicht der Basler Kantonalbank und der Bank Coop, haben wir Grund sehr zuversichtlich in die Zukunft zu schauen.“

Für weitere Auskünfte:

Dr. Michael Buess
Leiter Generalsekretariat / Medienstelle
Basler Kantonalbank
Tel.: 061/266 29 77
E-Mail: mediensprecher@bkb.ch