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Starkes Wachstum des Betriebsergebnisses um 9,7%

Basel, 3. März 2006

Der Bruttogewinn des Konzerns Basler Kantonalbank (BKB) liess sich signifikant um 6,2% auf 385,8 Mio. CHF steigern. Das Betriebsergebnis hat mit 9,7% auf 311,2 Mio. CHF ebenfalls markant zugenommen. Die Cost-Income-Ratio I konnte mit 42,4% (VJ: 43,0%) auf ein bemerkenswert niedriges Niveau gesenkt werden.

Konsolidierungskreis

Der Konzern BKB umfasst im Wesentlichen die Basler Kantonalbank und die Bank Coop AG. Daneben sind die 50%ige Beteiligung am Verarbeitungszentrum sourcag AG sowie die Beteiligung (33,3%) an der RSN Risk Solution Network AG erwähnenswert.

Erfreuliches Zinsengeschäft

Der Bruttogewinn des Konzerns BKB konnte deutlich um 6,2% auf 385,8 Mio. CHF gesteigert werden. Besonders hervorzuheben ist die Zunahme des Erfolgs aus dem Zinsengeschäft von 4,4% auf 375,7 Mio. CHF. Dazu beigetragen hat mit +6,2% insbesondere der starke Zinserfolg der Bank Coop. Die hervorragende Verfassung der Aktienmärkte führte zu einem Spitzenergebnis beim Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft. Dieses konnte um 26,0 Mio. CHF zulegen und erreichte dadurch hohe 195,8 Mio. CHF. Beim Handelserfolg wurde mit 64,8 Mio. CHF (+9,2%) ebenfalls ein markanter Zuwachs realisiert. Der übrige ordentliche Erfolg lag mit 33,6 Mio. CHF unter der Vergleichsgrösse von 48,5 Mio. CHF aus dem Vorjahr (-30,7%). Die Zuschreibungen auf Beteiligungen sowie die Veräusserungen von Finanzanlagen sind im Berichtsjahr tiefer ausgefallen. Zum sehr guten Betriebsergebnis hat aber nicht nur die ausgezeichnete Ertragskraft, sondern auch das hohe Kostenbewusstsein im Konzern beigetragen. So blieb der Anstieg des Geschäftsaufwandes mit 3,6% unter der Zunahme des Betriebsertrages, weshalb die Cost-Income Ratio I von 43,0% auf 42,4% per 31.12.2005 erneut verbessert werden konnte.

Die Abschreibungen auf dem Anlagevermögen beliefen sich auf 22,7 Mio. CHF, im Vergleich zu 23,8 Mio. CHF im Vorjahr (-4,7%). Die Risikosituation im Konzern präsentierte sich weiterhin erfreulich, was auf die konsequente Risikobewirtschaftung zurückzuführen ist. Die Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste reduzierten sich um 3,8 Mio. CHF auf 52,0 Mio. CHF. Für das Betriebsergebnis resultierte eine markante Zunahme von 9,7% auf 311,2 Mio. CHF. Aufgrund der neu eingeführten Gewährsträger-Abgeltung des Stammhauses BKB an den Kanton in Höhe von 31,2 Mio. CHF, die einer Art freiwilliger Steuerabgeltung gleich kommt, ergibt sich ein minimaler Rückgang des Zwischenergebnisses um 3,8 Mio. CHF auf 279,9 Mio. CHF. Die gegenüber dem Vorjahr tieferen ausserordentlichen Erträge führten zusammen mit der neuen Gewährsträgerabgeltung zu einer Abnahme des Konzerngewinns um 14,9 Mio. CHF (-5,4%) auf 263,0 Mio. CHF.

Stetiges Wachstum

Die Bilanzsumme des Konzerns liegt mit 24,7 Mrd. CHF um 3,7% über dem Vorjahreswert. Ur-sächlich dafür ist die Steigerung des Geschäftsvolumens durch die Bank Coop, welche einen Anstieg der Bilanzsumme um fast 10% oder 1,0 Mrd. CHF realisieren konnte. Die Kundenausleihungen sind im Berichtsjahr gesamthaft um 744,5 Mio. CHF auf 18,5 Mrd. CHF angewachsen. Die Publikumsgelder konnten um 3,0% auf 19,9 Mrd. CHF gesteigert werden. Die Kundenvermögen erhöhten sich gar um 8,2% auf 39,3 Mrd. CHF.

Rekordhohe Eigenmittel-Basis

Das Konzerneigenkapital vor Gewinnverwendung konnte substantiell um 182,2 Mio. CHF auf 2.285,3 Mio. CHF ausgebaut werden. Die Stärkung des Konzerngedankens wird auch in Zukunft konsequent fortgesetzt. Den unterschiedlichen Kundenbedürfnissen wird durch die Konzernstruktur optimal Rechnung getragen.

Info table
Bild Dr. Willi Gerster Bild Hans Rudolf Matter
Dr. Willi Gerster
Konzernpräsident
Hans Rudolf Matter
Vorsitzender der
Konzernleitung
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