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Erfreulicher Halbjahresabschluss auf Rekordniveau

Basel, 29. Juli 2005

Dem Stammhaus der Basler Kantonalbank (BKB) ist es im 1. Semester 2005 gelungen, den Bruttogewinn um 1,9% auf 155,5 Mio. CHF zu steigern. Angesichts des hohen Niveaus der absoluten Zahlen ist diese erneute Zunahme besonders erfreulich. Beim Konzernabschluss BKB per 30.6.05 übertreffen sowohl der Bruttogewinn mit 196,9 Mio. CHF (+3,1%) als auch das Betriebsergebnis mit 159,7 Mio. CHF (+2,8%) die hohen Werte des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Zudem eröffnet die eingeleitete personelle Verstärkung im Anlagegeschäft aussichtsreiche Zukunftsperspektiven.

Stammhaus BKB

Zinsengeschäft als wichtige Ertragskomponente

Der Betriebsertrag steigt im 1. Semester auf rekordhohe 229,5 Mio. CHF; dies sind 1,9% mehr als im ersten Halbjahr 2004. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft liegt mit 101,9 Mio. CHF im Vergleich zum Vorjahreswert auf nahezu unverändertem Niveau (+0,3%).

Starkes Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft

Sehr erfreulich entwickelte sich der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, der um deutliche 16,6% auf 66,9 Mio. CHF ansteigt. Auch der Erfolg aus dem Handelsgeschäft trägt dank seinem hohen Niveau von gesamthaften 29,6 Mio. CHF (VJ: 32,7 Mio. CHF) ganz erheblich zum Bruttogewinn bei. Der übrige ordentliche Erfolg liegt mit 31,1 Mio. CHF um 2,4 Mio. CHF unter dem Vorjahreswert.

Mit Heinz Waech als neuem Bereichsleiter im Anlagekundengeschäft (und Mitglied der Geschäftsleitung) und Dominik Galliker als Leiter der neu geschaffenen Organisationseinheit Private Banking Basel (und Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung sowie stv. Bereichsleiter Anlagekundengeschäft) konnten zwei Führungspersönlichkeiten gewonnen werden, die sich ideal ergänzen. Diese beiden Neueintritte führen zu einer markanten Verstärkung im Anlagegeschäft im Generellen und im Private Banking im Speziellen.

Hohes absolutes Ertragsniveau

Trotz einer Ausweitung der Geschäftsaktivitäten im 1. Semester 2005 ist der Geschäftsaufwand nur unwesentlich um 1,9% auf 74,0 Mio. CHF angestiegen. Davon entfielen 46,6 Mio. CHF auf den Personalaufwand (+2,4%) und 27,5 Mio. CHF auf den Sachaufwand (+0,9%). Die Cost-Income-Ratio I (Geschäftsaufwand im Verhältnis zum Betriebsertrag) befindet sich mit 32,3% auf unverändert tiefem Niveau. Die damit zum Ausdruck kommende hohe Effizienz verkörpert einen zentralen Erfolgsfaktor der BKB. In der Konsequenz beläuft sich der Bruttogewinn auf 155,5 Mio. CHF und liegt damit 1,9% über dem Vorjahreswert. Im Vergleich zu anderen Instituten ähnlicher Grösse bewegt sich die BKB damit auf einem äusserst hohen absoluten Ertragsniveau.

Für alle per 30. Juni 2005 erkennbaren Risiken wurden nach dem Vorsichtsprinzip die betriebsnotwendigen Wertberichtigungen und Rückstellungen gebildet. Die Reserven für allgemeine Bankrisiken wurden um weitere 87,0 Mio. CHF auf 1.116,0 Mio. CHF verstärkt.

Solide Refinanzierungsbasis

Die Bilanzsumme des Stammhauses ist im Vergleich zum Jahresbeginn um 2,7% auf 14,7 Mrd. CHF angestiegen. Angesichts des wettbewerbsintensiven Hypothekarmarktes ist die Steigerung der Hypothekarforderungen von 3,7% auf 7,5 Mrd. CHF besonders beachtlich. Den Kundenausleihungen von 9,3 Mrd. CHF (+2,3%) stehen Publikumsgelder (inkl. Anleihen und Pfandbriefdarlehen) von 10,1 Mrd. CHF (-5,0%) gegenüber. Die Kundenvermögen konnten im ersten Halbjahr 2005 um 2,5% auf 22,6 Mrd. CHF erhöht werden. Die ausgewiesenen Eigenmittel belaufen sich am Stichtag auf 1.785,0 Mio. CHF und die betriebliche Eigenkapitalrendite beträgt für das erste Halbjahr 2005 attraktive 15,3%.

Konzern BKB

Zum Konzern BKB zählen das Stammhaus Basler Kantonalbank (BKB) und die Bank Coop, einschliesslich der jeweiligen Beteiligungsgesellschaften. Gesamtschweizerisch ist der Konzern BKB (gem. Bilanzsumme) die 7. grösste Bankengruppe.

Erfolgreiche Ertragsdiversifikation

Auf Konzernebene übertreffen der Bruttogewinn wie auch das Betriebsergebnis die hohen Werte des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Im Zinsengeschäft verzeichnet der Konzern mit 184,2 Mio. CHF ein um 4,3% höheres Ergebnis. Ebenfalls kräftig zugelegt hat der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft mit einem Anstieg um 11,5 Mio. CHF (+13,6%) auf 96,1 Mio. CHF. Als Gründe für dieses starke Wachstum sind die positive Börsenentwicklung und substantielle Fortschritte im Kommissionsgeschäft bei der Bank Coop zu nennen. Der Handelserfolg liegt mit 33,4 Mio. CHF über den Erwartungen, allerdings unter dem sehr hohen Vorjahreswert von 36,4 Mio. CHF. Der übrige ordentliche Erfolg hat sich leicht rückläufig entwickelt, was mit einem tieferen Erfolg aus der Veräusserung von Finanzanlagen zu begründen ist. Insgesamt hat der Betriebsertrag um 11,4 Mio. CHF (+3,5%) auf 338,4 Mio. CHF zugenommen.

Nach Abzug des Geschäftsaufwandes von 141,5 Mio. CHF (+4,0%) ergibt sich ein um 3,1% höherer Bruttogewinn von 196,9 Mio. CHF. Das konsolidierte Betriebsergebnis liegt bei 159,7 Mio. CHF und damit 2,8% über dem Vorjahreswert. Da im ersten Semester des Vorjahres noch ein hoher ausserordentlicher Ertrag von 9,3 Mio. CHF ausgewiesen wurde - welcher insbesondere Zuschreibungen auf Beteiligungen beinhaltete - unterschreitet der konsolidierte Halbjahresgewinn mit 150,9 Mio. CHF den Wert des Vorjahres um 3,3%.

Erfreuliches Wachstum der Hypothekarforderungen

Die Konzern-Bilanzsumme erhöht sich auf 24,8 Mrd. CHF (+4,4%). Besonders zu würdigen ist das erfreuliche Wachstum der Hypothekarforderungen von 562,9 Mio. CHF (+3,7%) auf 15,9 Mrd. CHF. Die Kundenausleihungen sind per 30. Juni 2005 zu 105,6% durch Publikumsgelder gedeckt. Damit verfügt der Konzern unverändert über eine sehr solide Refinanzierung. Die konsolidierten Eigenmittel betragen am Stichtag 2.168,7 Mio. CHF. Die Minderheitsaktionäre partizipieren daran mit 352,5 Mio. CHF.

Aussichten

Sollten sich das wirtschaftliche Umfeld und die Situation an den Finanzmärkten nicht markant verschlechtern, dürfte sich auch im 2. Semester 2005 die Geschäftsentwicklung auf hohem Niveau fortsetzen.