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Der Konzerngewinn steigt um 13,2%

Basel, 8. März 2005

Das Betriebsergebnis des Konzerns BKB erhöhte sich um erfreuliche 10,1% auf rekordhohe 283,7 Mio. CHF. Beim Konzerngewinn ist ebenfalls eine markante Steigerung von 13,2% auf ein Spitzenergebnis von 277,9 Mio. CHF zu verzeichnen. Neben einer attraktiven betrieblichen Eigenmittelrendite (ROE) von 14,3% (VJ: 14,2%) liegt die Cost-Income-Ratio I mit 43,0% (VJ: 43,2%) auf bemerkenswert niedrigem Niveau.

Konsolidierungskreis

Zum Konzern BKB zählen das Stammhaus Basler Kantonalbank (BKB) und die Bank Coop, einschliesslich der jeweiligen Beteiligungsgesellschaften. Im Wesentlichen sind dies die 50%-Beteiligung am Verarbeitungszentrum sourcag AG und die Dufour-Haus AG. Gesamtschweizerisch ist der Konzern BKB (gem. Bilanzsumme) die 7. grösste Bankengruppe.

Starkes Kommissionsgeschäft

Der Bruttogewinn des Konzerns BKB liegt mit 363,2 Mio. CHF auf nahezu unverändertem Vorjahresniveau (-0,9%). Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft ging angesichts des verschärften Wettbewerbs und gestiegener Absicherungskosten um 4,6% auf 359,9 Mio. CHF zurück. Trotz einer Börsenentwicklung, die deutlich hinter den Erwartungen zurück blieb, stieg der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um beachtliche 8,5% auf 169,8 Mio. CHF. Hingegen verfehlte der Erfolg aus dem Handelsgeschäft das Vorjahresergebnis um 14,0%, dennoch liegt er mit absoluten 59,4 Mio. CHF auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Der übrige ordentliche Erfolg stieg durch kursbedingte Wertzunahmen bei den Beteiligungen (wiedereingebrachte Abschreibungen) sowie die Veräusserung von Finanzanlagen auf hohe 48,5 Mio. CHF (+14,4%). Der Geschäftsaufwand konnte um nochmals 1,5% reduziert werden. Aufgrund der hohen Ertragsstärke und der niedrigen Sachkosten wurde eine bemerkenswerte Cost-Income-Ratio I von 43,0% (VJ: 43,2%) erzielt.

Die Steigerung des Betriebsergebnisses um 10,1% auf 283,7 Mio. CHF bildet die hervorragende unternehmerische Leistung des Konzerns BKB ab. Der ausserordentliche Ertrag wurde durch realisierte Buchgewinne aus der Veräusserung von Bankliegenschaften positiv beeinflusst und übersteigt deshalb mit 12,9 Mio. CHF das Vorjahresresultat von 1,6 Mio. signifikant. Die Erhöhung des Konzerngewinns um 13,2% auf 277,9 Mio. CHF ist somit grösstenteils auf die erwähnten Sonderfaktoren im übrigen ordentlichen und im ausserordentlichen Erfolg zurück- zuführen.

Erfreuliches Wachstum

Die Bilanzsumme des Konzerns liegt mit 23,8 Mrd. CHF um 4,5% über dem Vorjahreswert. Die Kundenausleihungen haben mit gesamthaften 17,7 Mrd. CHF ebenfalls deutlich zugelegt (4,3%), was aufgrund des akzentuierten Wettbewerbs als besondere Leistung zu würdigen ist. Auch die Publikumsgelder stiegen um 4,5% auf 19,3 Mrd. CHF. Gesamthaft übertreffen die Publikumsgelder die Kundenausleihungen um 8,7%, was die ausgezeichnete Refinanzierungs- basis des Konzerns verdeutlicht. Die hohe gesamtschweizerische Marktpräsenz (mit 55 Standorten und 162 Bancomaten) steht sinnbildlich für die ausgeprägte Kundennähe des Konzerns BKB.

Rekordhohe Eigenmittel-Basis

Dank dem ausgezeichneten Jahresergebnis 2004 konnte das Konzern-Eigenkapital auf rekordhohe 2,1 Mrd. CHF bzw. 9,1% erhöht werden. Angesichts der starken Ertragsdiversifikation beider ergänzend positionierten Banken ist der Konzern BKB auch für anspruchsvolle Rahmenbedingungen bestens gewappnet.

Info table
Bild Dr. Willi Gerster Bild Hans Rudolf Matter
Dr. Willi Gerster
Bankpräsident
Hans Rudolf Matter,
BKB-Direktionspräsident