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Erhöhte Ausschüttung an Kanton und PS-Inhaber

Basel, 31. Januar 2005

Mit einem starken Zuwachs des Betriebsergebnisses von 9,1% auf gesamthafte 234,4 Mio. CHF ist es der BKB wiederum gelungen, ein neues Rekordergebnis zu erzielen. Der Jahresgewinn steigt um erfreuliche 8,6% auf einen Spitzenwert von 74,5 Mio. CHF. Neben einer erhöhten PS-Dividende von brutto 2,15 CHF (VJ: 2,- CHF) wird eine Nennwertrück-zahlung von 5,3% sowohl auf das PS- als auch das Dotationskapital entrichtet. Die Gesamtablieferung (incl. Verzinsung Dotationskapital) an den Kanton Basel-Stadt erhöht sich um 10,8% auf 46,9 Mio. CHF.

Der Jahresabschluss 2004 sei Spiegelbild der hohen Effizienz und starken Ertragskraft der BKB, kommentierte Willi Gerster, Bank- und Konzernpräsident BKB, das Stammhaus-Ergebnis. So betrage die Cost-Income-Ratio I äusserst attraktive 33,8% - ein Wert, der in der Schweizer Bankenlandschaft einzigartig sein dürfte.

Optimaler Strategiemix

Das Stammhaus BKB konnte im Geschäftsjahr 2004 seinen Bruttogewinn mit 283,1 Mio. CHF (-1,8%) auf sehr hohem Niveau konsolidieren. Angesichts des verschärften Wettbewerbs im zinstragenden Geschäft sowie steigender Absicherungskosten ging der Erfolg aus dem Zinsengeschäft um 7,0% auf 205,5 Mio. CHF zurück. Hingegen konnte der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um deutliche 8,0% auf 113,1 Mio. CHF gesteigert werden. Angesichts der wenig dynamischen Börsenentwicklung sei dieses deutliche Wachstum gemäss den Ausführungen des Direktionspräsidenten und Vorsitzenden der Konzernleitung, Hans Rudolf Matter, als besondere Leistung zu werten. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft lag mit 49,2 Mio. CHF auf hohem Niveau, jedoch unter Vorjahr (VJ: 57,9 Mio. CHF). Der übrige ordentliche Erfolg stieg durch kursbedingte Wertzunahmen bei den Beteiligungen (wieder eingebrachte Abschreibungen) sowie die Veräusserung von Finanzanlagen auf 60,0 Mio. CHF (+17,8%). Dank der ausgleichenden Konstellation der Ertragsstandbeine war es möglich, einen erfreulichen Betriebsertrag von 427,9 Mio. CHF (VJ: 434,6 Mio. CHF) zu generieren.

Attraktive Cost-Income-Ratio

Der Geschäftsaufwand der BKB konnte im Berichtsjahr trotz ausgeweiteter Geschäftsaktivitäten abermals gesenkt werden und beläuft sich auf 144,7 Mio. CHF (VJ: 146,2 Mio. CHF). Das strikte Kostenmanagement der BKB hat direkten Einfluss darauf. Die daraus resultierende Cost-Income-Ratio (CIR I) von 33,8% (VJ: 33,6%) befindet sich damit nach wie vor auf äusserst niedrigem Niveau.

Starke Dotierung der Eigenmittel

Das markant gestiegene Betriebsergebnis von 234,4 Mio. CHF (+9,1%) bildete die Voraussetzung für die grosszügige Dotierung der Reserven für allgemeine Bankrisiken um 160,0 Mio. CHF (VJ: 146,4 Mio. CHF). Die ausgewiesenen Eigenmittel der BKB belaufen sich nach der Gewinnverwendung auf 1.668,1 Mio. CHF und übertreffen damit das bankgesetzliche Erfordernis deutlich. Trotz der starken Eigenmittel-Basis beträgt die betriebliche Eigenmittel-Rendite hohe 14,5%.

Höhere Dividende und Gewinnablieferung

Der ausgewiesene Jahresgewinn liegt mit 74,5 Mio. CHF auf rekordhohem Niveau und übertrifft das Vorjahresergebnis um deutliche 8,6%. Die PS-Dividende wurde angesichts der komfortablen Ertragslage von 20,0% auf 22,6% (2,15 CHF brutto pro PS) erhöht. Mit gleicher Begründung wurde auch die ordentliche Gewinnablieferung an den Kanton Basel-Stadt von 30,0 Mio. CHF auf neu 34,0 Mio. CHF angehoben. Gemeinsam mit der gesondert entrichteten Abgeltung für die Staatsgarantie von 4,3 Mio. CHF (VJ: 3,4 Mio. CHF) und der Verzinsung des Dotationskapitals von 8,6 Mio. CHF (VJ: 8,9 Mio. CHF) beläuft sich die Gesamtablieferung an den Kanton Basel-Stadt auf 46,9 Mio. CHF (VJ: 42,3 Mio. CHF).

Nennwertreduktion auf PS- und Dotationskapital

Gleichzeitig mit der Dividendengutschrift am 21.4.05 führt die BKB eine Nennwertreduktion von 5,3% auf das Dotations- und PS-Kapital durch. Die damit verbundene Rückzahlung an den Kanton beträgt 12,0 Mio. CHF. Pro PS-BKB werden 0,50 CHF bzw. total 2,95 Mio. CHF ausbezahlt. Die Transaktion ist verrechnungssteuerfrei.

Hervorragende Refinanzierungssituation

Die Bilanzsumme des Stammhauses BKB lag mit 14,3 Mrd. CHF deutlich über Vorjahr (+6,2%). Die Kundenausleihungen stiegen um 2,3% auf 9.057,1 Mio. CHF. Angesichts der hohen Wettbewerbsintensität ist das starke Wachstum der Hypothekarforderungen um 6,3% besonders erfreulich. Als beachtlich ist der Anstieg der Publikumsgelder um 581,3 Mio. CHF auf 10.716,5 Mio. CHF zu bezeichnen. Die BKB verfügt mit einem Deckungsgrad von 118,3% (Kundenausleihungen durch Publikumsgelder) über eine hervorragende Refinanzierungs-situation.

Erfolgreiche Stabübergabe

Aufgrund des sehr erfolgreichen Geschäftsabschlusses 2004 sprach der Bank- und Konzernpräsident Willi Gerster der neuen Geschäftsleitung (unter der Führung von Hans Rudolf Matter) seine Anerkennung aus. Die nahtlose Stabübergabe sei geglückt, was in Anbetracht der äusserst hohen Vorgaben keine Selbstverständlichkeit sei. So sei es nicht erstaunlich, dass das hervorragende AA+ Rating von der Agentur Standard & Poor's gerade erneut bestätigt wurde.