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Neuerliches Glanzergebnis für die BKB

Basel, 3. August 2004

Dank der Erholung der Börsen und ihrer strikten Kostendisziplin ist es dem Stammhaus der Basler Kantonalbank (BKB) im 1. Semester 2004 erneut gelungen, den Bruttogewinn um 13,0% auf 152,5 Mio. CHF und den Halbjahresgewinn auf 44,4 Mio. CHF (+14,5%) deutlich zu steigern. Angesichts des hohen Niveaus der absoluten Zahlen (der Jahresabschluss 2003 war ein absolutes Rekordjahr) ist diese erneute Zunahme besonders erfreulich. Auch der Konzernabschluss BKB per 30.6.04 weist ein markantes Wachstum des Bruttogewinns um 8,8% auf 190,9 Mio. CHF aus. Das Betriebsergebnis des Konzerns erhöhte sich um starke 29,0% auf 155,3 Mio. CHF.

Stammhaus BKB

Zinsgeschäft als wichtige Ertragskomponente

Der Betriebsertrag stieg im 1. Semester auf rekordhohe 225,2 Mio. CHF, dies sind 8,5% mehr als im ersten Halbjahr 2003. Zu diesem hervorragenden Ergebnis hat das Zinsengeschäft mit 45,1% erheblich beigetragen. Indes hat sich diese Ertragskomponente infolge des zunehmenden Margendrucks mit gesamthaften 101,6 Mio. CHF im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig entwickelt (-7,0%).

Ertragsstarkes Handels- sowie Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft

Besonders im ersten Quartal wirkte sich die erfreuliche Entwicklung der Börsenlage positiv auf die Transaktionsfreudigkeit der Investoren aus. Konsequenterweise wurde beim Ertrag aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft mit 57,4 Mio. CHF (+21,4%) eine deutliche Steigerung erzielt. Der ebenfalls markante Zuwachs im Handelserfolg um +35,5% auf 32,7 Mio. CHF zeigt auf, dass die BKB die Volatilitäten des Marktes zu ihrem Vorteil zu nutzen wusste. Der übrige ordentliche Erfolg stieg, bedingt durch die Veräusserung von Finanzanlagen, um 24,4% auf absolute 33,5 Mio. CHF und trug damit massgeblich zum Betriebsertrag bei.

Erfolgreiches Kostenmanagement

Die Philosophie eines strikten Kostenmanagements wurde auch im 1. Semester 2004 konsequent fortgeschrieben. Der Geschäftsaufwand konnte dadurch mit 72,7 Mio. CHF auf nahezu unverändert niedrigem Niveau gehalten werden (+0,1%). Die damit einhergehende Cost-Income-Ratio konnte in der Berichtsperiode abermals reduziert werden und beträgt äusserst attraktive 32,3% (VJ:35,0%). Für alle per 30. Juni 2004 erkennbaren Risiken wurden nach dem Vorsichtsprinzip die betriebsnotwendigen Wertberichtigungen und Rückstellungen gebildet. Die Reserven für allgemeine Bankrisiken wurden um weitere 95,0 Mio. CHF (Vorjahr 58,0 Mio. CHF) auf 964,0 Mio. CHF verstärkt.

Solide Refinanzierungsbasis

Die Bilanzsumme des Stammhauses hat sich im Vergleich zum Jahresbeginn mit 13,8 Mrd. CHF um 2,4% leicht erhöht. Insbesondere die Hypothekarforderungen haben sich mit einer Zunahme um 4,3% auf 7,1 Mrd. CHF erfreulich entwickelt. Auch die Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform haben um 1,4% auf gesamthafte 4,6 Mrd. CHF zugenommen. Die gesamten Publikumsgelder betragen 10,1 Mrd. CHF und übersteigen nach wie vor die Kundenausleihungen, was die solide Refinanzierungssituation der BKB aufzeigt. Die ausgewiesenen Eigenmittel betragen am Stichtag 1.635,6 Mio. CHF.

Konzern BKB

Börse stärkt transaktionsabhängige Erträge

Dank einem verbesserten Betriebsertrag von 327,0 Mio. CHF (+3,7%) und einem leicht gesunkenen Geschäftsaufwand von 136,1 Mio. CHF (-2,6%) stieg der konsolidierte Bruttogewinn um erfreuliche 8,8% auf 190,9 Mio. CHF. Infolge des zunehmenden Margendrucks ging jedoch der Erfolg aus dem Zinsengeschäft im Vorjahresvergleich um -7,2% auf 176,6 Mio. CHF zurück. Hingegen konnte beim Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft eine hervorragende Steigerung um 16,5% auf 84,6 Mio. CHF erzielt werden. Gemeinsam mit einer sehr beachtlichen Ertragserhöhung im Handelsgeschäft um 20,7% auf 36,4 Mio. CHF konnte der erwähnte Rückgang im Zinsengeschäft überkompensiert werden. Das konsolidierte Halbjahres-Betriebsergebnis beträgt 155,3 Mio. CHF und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um starke 29,0%.

Erfreulicher Zuwachs an Spargeldern

Mit 23,2 Mrd. CHF (+2,1%) ist die konsolidierte Bilanzsumme des Konzerns BKB gegenüber dem 31.12.2003 leicht gestiegen. Die Hypothekarforderungen in Höhe von 14,8 Mrd. CHF (+3,5%) entsprechen 63,9% der Bilanzsumme. Der Mittelzufluss bei den Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform betrug im ersten Semester erfreuliche 208,2 Mio. CHF (+2,3%). Auch der Konzern verfügt über eine ausgezeichnete Refinanzierung, sind doch die Kundenausleihungen zu 106,6% durch Publikumsgelder gedeckt. Die konsolidierten Eigenmittel betragen am 30.6.2004 1.995,3 Mio. CHF, davon entfallen 349,4 Mio. CHF auf die Minderheitsanteile.

Aussichten

Trotz des zunehmenden Margendrucks und einer zur Zeit eher rückläufig tendierenden Börsenentwicklung zeigt sich die BKB optimistisch, dass sie auch im 2. Semester 2004 ihre Geschäftsentwicklung auf hohem Niveau fortsetzen kann.