home

Hervorragender BKB Halbjahresabschluss

Basel, 29. Juli 2003

Trotz schwieriger Marktbedingungen ist es dem Stammhaus der Basler Kantonalbank (BKB) im 1. Semester 2003 auf eindrückliche Weise gelungen, den Bruttogewinn um 24,3% auf 135,0 Mio. CHF und den Halbjahresgewinn auf 38,8 Mio. CHF (+9,9%) zu steigern. Besonders beachtlich ist dabei das hohe absolute Niveau der Erträge. Auch der Konzernabschluss BKB per 30.6.03 weist einen deutlichen Zuwachs des Bruttogewinns um 16,7% auf 175,5 Mio. CHF aus. Das Betriebsergebnis des Konzerns erhöhte sich um 30,9% auf 120,4 Mio. CHF.
Stammhaus BKB

Zinsergebnis als wichtigstes Ertragsstandbein

Im ersten Semester 2003 wurde ein Betriebsertrag von 207,6 Mio. CHF erzielt, dies sind 12,7% mehr als im ersten Halbjahr 2002. Zu diesem hervorragenden Ergebnis hat das Zinsengeschäft mit 52,6% beigetragen. Trotz zunehmendem Margendruck entwickelt sich diese Ertragskomponente dank konsequentem und erfolgreichem Bilanzstrukturmanagement sehr erfreulich und übertrifft mit einem Zinsensaldo von 109,3 Mio. CHF das Vorjahresresultat um beachtliche 8,8%.

Markant gestiegener Handelserfolg und reduzierter Sachaufwand

In Folge der nach wie vor unsicheren Lage der Finanzmärkte setzte sich auch im 1. Semester 2003 die starke Zurückhaltung der Investoren fort. Konsequenterweise ist daher der nahezu unverändert gebliebene Ertrag aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft mit 47,3 Mio. CHF (-0,4%) als Erfolg zu werten. Der markante Zuwachs im Handelserfolg um +33,5% auf 24,1 Mio. CHF zeigt hingegen auf, das die BKB die Volatilitäten des Marktes zu ihrem Vorteil zu nutzen wusste. Darüber hinaus führten die schwierigen Rahmenbedingungen zu einem erhöhten Kostenbewusstsein. Der Geschäftsaufwand konnte um 3,9% auf 72,6 Mio. CHF reduziert werden, was im wesentlichen durch eine Senkung der Sachkosten erwirkt wurde. Für alle per 30. Juni 2003 erkennbaren Risiken wurden nach dem Vorsichtsprinzip die betriebsnotwendigen Wertberichtigungen und Rückstellungen gebildet. Die Reserven für allgemeine Bankrisiken konnten um weitere 58,0 Mio. CHF (Vorjahr 39,0 Mio. CHF) auf 780,6 Mio. CHF verstärkt werden.

Solide Refinanzierungsbasis

Die Bilanzsumme des Stammhauses hat sich im Vergleich zum Jahresbeginn mit 13,6 Mrd. CHF um 1,9% leicht reduziert. Die Hypothekarforderungen sind im ersten Semester mit 6,8 Mrd. CHF (-0,1%) nahezu unverändert geblieben. Hingegen haben die Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform um 8,0% auf 4,4 Mrd. CHF zugenommen. Die gesamten Publikumsgelder betragen 9,6 Mrd. CHF und übersteigen nach wie vor die Kundenausleihungen, was die solide Refinanzierungs-situation der BKB aufzeigt. Die ausgewiesenen Eigenmittel betragen am Stichtag 1.450,1 Mio. CHF.
Konzern BKB

Hervorragende Bruttogewinnsteigerung

Dank einem deutlich verbesserten Betriebsertrag von 315,2 Mio. CHF (+5,6%) und einem erheblich gesunkenen Geschäftsaufwand von 139,8 Mio. CHF (-5,6%) stieg der konsolidierte Bruttogewinn um hervorragende 16,7% auf 175,5 Mio. CHF. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft konnte im Vorjahresvergleich um 3,7% auf 190,4 Mio. CHF gesteigert werden. Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft musste angesichts der unsicheren Wirtschaftslage ein geringfügiger Rückgang um 3,6% auf 72,6 Mio CHF in Kauf genommen werden. Jedoch wurde dieser durch eine sehr beachtliche Steigerung im Handelsgeschäft um 18,9% auf 30,1 Mio. CHF überkompensiert. Das konsolidierte Halbjahres-Betriebsergebnis beträgt 120,4 Mio. CHF und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um markante 30,9%.

Erfreulicher Zuwachs an Spargeldern

Mit 23,0 Mrd. CHF (+0,4%) ist die konsolidierte Bilanzsumme gegenüber dem 31.12.2002 nahezu konstant geblieben. Die Hypothekarforderungen in Höhe von 14,2 Mrd. CHF (+2,1%) entsprechen 61,7% der Bilanzsumme. Der Mittelzufluss bei den Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform betrug im ersten Semester erfreuliche 621,0 Mio. CHF (+7,6%). Auch der Konzern verfügt über eine ausgezeichnete Refinanzierung, sind doch die Kundenausleihungen zu 103,8% durch Publikumsgelder gedeckt. Die konsolidierten Eigenmittel betragen am 30. Juni 2003 1.802,8 Mio. CHF.